1. Liebe Interessenten,
    im Augenblick hat der Orden seine Pforten für Neuanträge auf Mitgliedschaft wegen interner Strukturarbeiten geschlossen. Sobald der Aufnahmestop aufgehoben ist, werden wir euch hier darüber informieren.
    Macht, Weisheit und Güte,
    Der Hohe Rat
  2. Dear prospective members,
    at the moment, our Order has closed its doors to new membership applications due to internal structural work. As soon as the application stop is over, we will inform you here.
    May the Force, wisdom and benevolence be with you,
    The High Council

2006 - Gründungsjahr

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2006 - Gründungsjahr

"Wir haben darum gerungen, dass man uns ja nicht als Verrückte ansehen möge; niemals hatten wir wirklich Erfolg damit, bis wir dann im Laufe der Zeit beschlossen haben, dass der beste Weg, diesen Ruf loszuwerden, der ist, es gar nicht erst zu versuchen."

Alles begann mit einer verrückt erscheinenden Idee, die bei einer Mitgliedschaft in einem Fanclub entstand. Dieser hatte bereits die Strukturen eines echten Ordens, doch fehlte schlussendlich der Mut zum endgültigen Schritt in diese Richtung. Im Frühjahr des Jahres 2006 also begab es sich, dass die Mitglieder, welche in dem Fanclub mehr gesehen hatten als einen solchen, sich entscheiden mussten, ob sie einen Orden haben wollten oder doch im Fanbereich verbleiben.
Als wir uns dann dazu entschieden, wirklich einen durch die Jedi inspirierten Orden zu gründen, standen wir vor unzähligen Hürden und Fragen, denn wenn man etwas tut, das noch niemand zuvor getan hat, steht man alleine da und muss selbst dahinter kommen, wie es "richtig" geht.
Das heißt, alle Pläne selbst schmieden, Richtlinien festlegen, Rangsysteme erarbeiten, die "Regierungsform" bestimmen und im Endeffekt und am wichtigsten:
Die eigene Identität finden.
Gründungsmitglieder der ersten Stunde, die all das herausfinden mussten, waren:

Alagos Gon Tri
Qui-Ran Demera

Rigg Quaz

Giova Dorani
Joe Vanesco
Kira Chaqq

Lin Co'saka
Raven Cenobi


Die klein geschriebenen Mitglieder haben uns im Laufe des Entstehungsprozesses verlassen, wodurch vielleicht erahnbar wird, wie schwer es ist, seine Identität zu finden und - vor allem - es allen treibenden Kräften Recht zu machen. Wie man an der Liste erkennen kann, ist es alles andere als einfach.
Der zweite, der noch da ist - Qui-Ran Demera - ist derjenige, der diesen Orden am 06.07.2006 - unter großem Gespött - gegründet hat.
Gerade im ersten Jahr, das - wenn man sich das Datum besieht - eigentlich nur ein halbes Jahr war, gab es viele Reibereien innerhalb der Ordensreihen.
Man wusste nicht, wer man ist und wohin man will. Die, die es wussten, hatten nicht genug Mut, es durchzusetzen und jene, die zweifelten hatten die Oberhand. Im Endeffekt führten diese Reibungen zwar auch dazu, dass es einige Austritte gab, aber auf der anderen Seite entstand so auch die notwendige Energie, eine Struktur aufzubauen, die durch die Jahre hindurch Bestand haben kann. Es ist sehr anstrengend, aber ohne verschiedene Ansichten ist keine Energie mehr vorhanden und eine Sache stagniert, egal wie wichtig und gut sie sein mag... auch das mussten wir mit den Jahren verstehen lernen.
Es gab bezüglich der inneren Struktur heftigste Debatten, speziell zwischen zwei Ratsmitgliedern. Das gipfelte in einem Machtkampf, der an dieser Stelle notwendig gewesen war, um den Kurs des Ordens zu bestimmen. Die Mitglieder entschieden sich damals für den Kurs des Ratsmitgliedes Qui-Ran Demera; der Rest ist inzwischen lebendige Chronik.
Eines war jedoch allen von Anfang an klar:
Wenn man einen Orden aufbauen möchte, der nicht innerhalb der nächsten Jahre wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden soll, braucht man viel Geduld, Hingabe und – nicht zu knapp – Durchsetzungsvermögen.
Im ersten Jahr entwarfen wir ein kleines Regelwerk, das dem heutigen nur noch in der Grundstruktur gleicht. Inzwischen sind viele wichtige Dinge hinzugekommen, die ausschließlich durch den Entwicklungsprozess entstehen konnten.
Von allererster Stunde an war allerdings eine Sache fest in unserem Grundverständnis verankert:
Wir wollen lehren und beschützen.
Hierbei geht es nicht darum, den bereits existierenden Schulplan zu kopieren oder irgendjemanden in eine verbrämte Gottesanbetungen - welcher Art auch immer - zu jagen.
Ziel ist, den humanistischen, ritterlichen Gedanken, vielleicht auch bei manchen mit Hang zum Spirituellen, zu vermitteln. Was wir nicht wollen, ist eine weitere, die Leute in die Knie zwingende Religion, die es von vorne herein verbietet, sich selbst über das Gedanken zu machen, was das alles hier bedeuten mag.
Wir haben uns die Struktur der Jedi zugrunde gelegt, weil sie – auch wenn in einem Film entstanden ist und daher fiktional – der ehrlichste und auch erfreulichste Versuch ist, bestehende Philosophien und Religionen zu vereinen und dadurch eine weltoffenere Sicht zu ermöglichen.
Niemand soll dem Irrtum unterliegen, wir seien die aus den Filmen adaptierte Religion, denn die schränkt die wunderbare Idee eines Jedi schon wieder ein, bevor das ganze begonnen hat; wir sind eine Philosophie, die sich dadurch auszeichnet, dass sie andere Ansichten nicht nur zulässt, sondern die Diskussion darüber fördert.
Natürlich kann man gerne an eine allumfassende Macht glauben, sie auch erforschen, wenn man möchte, dazu gibt es in diesem Orden eigene Bereiche, aber das Grundlegende hier ist, dass man dies nicht tun muss, um unsere Grundsätze leben zu können. Diese sind unserer Ansicht nach selbstverständlich, gleichgültig, ob man das Unbegreifliche nun die Macht, Gott, Jahwe, Allah, Qi, Prana oder wie auch immer nennen mag.
Anfangs waren wir ein paar junge Leute, die eine fixe Idee im Kopf hatten; jetzt sind wir ein Orden und wir werden langsam erwachsen. Es beschäftigte uns damals auch der Gedanke, wie wir den Ruf des "verrückten Jedispielvereins" loswerden sollten. Wir haben darum gerungen, dass man uns ja nicht als Verrückte ansehen möge; niemals hatten wir wirklich Erfolg damit, bis wir dann im Laufe der Zeit beschlossen haben, dass der beste Weg, diesen Ruf loszuwerden, der ist, es gar nicht erst zu versuchen.
Damit sind wir bis zum heutigen Tage sehr gut und erfolgreich gefahren und haben viele neue Mitglieder gewonnen.
Um aber auf ebendiese zurück zu kommen und damit auch wieder zu dem Grund, aus dem dieser Orden gegründet wurde, ein paar Stichworte.
Die meisten von uns, wenn nicht alle, sind der Ansicht, dass es der Welt, in der wir leben, an etwas fehlt:

Die Achtung und das selbstlose Interesse für den Nächsten.

Beides muss möglich sein, ohne jeden Sonntag zur einer wie auch immer gearteten Kirche zu rennen oder sich vor einer Bestrafung im Jenseits fürchten zu müssen, sprich: Ohne, dass man andauernd den moralischen Zeigefinger im Genick hat. Dass dieser ohnehin nicht so toll funktioniert sieht man an der derzeitigen Situation in unserer Gesellschaft.
Der Gründer und nachher die Mitglieder waren also einerseits vom Gedanken der Jedi fasziniert, und zum anderen wollten sie, dass man in diesen Orden eintreten kann, ohne gleich ein Religionsbekenntnis ablegen zu müssen. Der Glaube ist und bleibt frei, und wie jemand "die Macht" nennt, ist völlig ohne Belang, solange die Grundeinstellung des Menschen eine humanistische und gütige ist. Bis Ende des Jahres 2006 haben sich 15 Leute in einem Orden zusammengefunden, der bis heute 2 Namen trägt, da einer alleine nicht genügt. Der Hauptname ist „Orden der Hoffnung“, der zweite ist „Der erste Orden“. Letzterer besteht, weil wir der erste Orden unserer Art sind; einer, der von den Jedi inspiriert ist, allerdings den Glauben an die Macht nicht voraussetzt und auch noch immer aktiv besteht.
Durch die oben erwähnten Streitigkeiten und eines daraus resultierenden „Sprengversuches“ des Ordens wurden einige Ex-Mitglieder aus den Ordensreihen verwiesen. Es gab viel Wandel im Laufe der Zeit, aber dass er notwendig ist, soll sich im Laufe der Chronik noch zeigen.
2006 endete - trotz in den Anfängen steckendem Regelwerk und sehr wenigen Mitgliedern - erfolgreich; wir waren geboren worden und haben beschlossen, zu leben.

Order of Hope, Dezember 2006
Kategorie:
Ordens-Chronik
Veröffentlicht:
24. Oktober 2013
Seitenaufrufe:
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