1. Liebe Interessenten,
    im Augenblick hat der Orden seine Pforten für Neuanträge auf Mitgliedschaft wegen interner Strukturarbeiten geschlossen. Sobald der Aufnahmestop aufgehoben ist, werden wir euch hier darüber informieren.
    Macht, Weisheit und Güte,
    Der Hohe Rat
  2. Dear prospective members,
    at the moment, our Order has closed its doors to new membership applications due to internal structural work. As soon as the application stop is over, we will inform you here.
    May the Force, wisdom and benevolence be with you,
    The High Council

2019 - Auf Kurs bleiben

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13 Jahre OOH - Konsequenz

Ein sehr ereignisreiches Jahr liegt hinter uns, und es war so voller Geschehnisse, dass es wie die Dauer von zweien gewirkt hat. Die Umwäzlungen im November 2018 haben abermals einen Prozeß innerhalb des Ortdens ausgelöst, welcher bis heute andauert.

Neben der Tatsache, dass die Aspirantenausbildung im März 2020 bereit in ihre vierte Auflage geht und damit neue Aspiranten sie absolvieren, hat der Orden sich auf einen sehr viel konsequenteren und klareren Kurs eingestellt. Die Erwartungen, die wir an uns und auch an unsere Mitglieder haben, sind gerade im Bereich der Selbstreflexion und anderer Tugenden, die einen Jedi prägen sollten, gestiegen. Das hat dazu geführt, dass eine größere Ernsthaftigkeit spürbar ist und im Lichte derer einige Anpassungen stattfinden.

Im Laufe des ersten Halbjahres bearbeitete der Hohe Rat, der im Laufe von 2019 drei Mal seine Besetzung änderte, das Regelwerk noch einmal neu und stellte es im Juli nach fast einem Jahr Überarbeitungszeit wieder online. Auch daran sind seither schon Ergänzungen und Verbesserungen vorgenommen worden, um sich den realen Umständen in der Gemeinschaft anzupassen.
Generell gab es - durch die veränderten Ansprüche und der daraus resultierenden Mitgliederfluktuation - einige Wechsel innerhalb der Gremien im Orden; vom Bezirksrat bis zum Hohen Rat waren alle davon beroffen.

Nach Beendigung einiger Gespräche wurde auf dem Jahrestreffen 2019 dann auch die neue Tempelwache aus der Taufe gehoben, um die es momentan sehr ruhig ist. Das liegt darin begründet, dass die Priorität des Ordens momentan auf der Erstellung seines Herzstückes, also des Ritterweges/Padawanausbildung liegt, welche sich nun bis ins Jahr 2020 hineinziehen wird. Wenn diese große, verantwortungsvolle Aufgabe geschafft ist, werden wieder Kapazitäten für andere Dinge frei.

Im Augenblick sind alle Absolventen der Aspirantenausbildung, welche noch keinen Meister gefunden haben, in einem Padawanpool gesammelt und warten dort - übrigens auch wie die Padawan mit Meister - auf die Ergebnisse der Ausbildungs-AG zum Thema Ritterweg. Erst, wenn dieser fertig ist, werden die Leute weiter ausgebildet und können als Padawan oder Novizen in der Ausbildung voranschreiten.

Aufgrund dieses akuten Lehrendenmangels hat der Orden gegen Ende 2019 einen Aufnahmestop beschlossen, der bis auf Weiteres die Ankunft von Neulingen ausschließt. Sobald eine solide Basis geschaffen worden und ein roter Faden klar erkennbar ist, werden wir diese Entscheidung neu besprechen.
Im Laufe dieses Jahres ist der Orden weiter "gesund geschrumpft" und es bleibt langsam aber sicher die Essenz derer übrig, die wirklich ihr Herzblut in diese Gemeinschaft investieren. Es war ein sehr anstrengendes, hartes, aber auch lehrreiches und demnach hoffnungsvolles Jahr. Der Kurs ist gelegt, nun kommt es darauf an, ihn zu halten und dabei einen für uns alle guten und erfüllenden Weg, der uns auch glücklich macht, zu gehen.

Unser Jahrestreffen auf Hessenstein war seit vielen Jahren das schönste. Waren die zwischen 2015 und 2018 immer durch Ereignisse der Vergangenheit und interne Querelen überschattet, gab es das dieses Mal gar nicht. Der Umgang war offen, fröhlich und freundschaftlich. Er trug sehr zum Gemeinschaftsgefühl unseres Ordens bei, und es liegt uns sehr am Herzen, dass wir dieses Gefühl nach 2020 mitbringen und weiter tragen. Gemeinsam wird uns das gelingen!

Es folgt der Bericht unseres Jahrestreffens:

Dieses Treffen war anders. Schon allein wegen der Art, wie es gelegen war. Es begann nicht – wie sonst – an einem Montag, sondern an einem Freitag. Dies war der Buchungslage auf Burg Hessenstein geschuldet, die so überbucht war, dass nur doch dieser 7 Tage Zeitraum von Freitag zu Donnerstag verfügbar war.
Dieses Treffen war aber auch anders, weil das erste Mal seit vielen Jahren bei Ankunft ein Gefühl aufkam, das es das letzte Mal auf diese Art auf dem legendären Treffen von 2012 – ebenso auf Hessenstein – gegeben hatte. Danach sollte es nicht mehr so sein. Mit jedem Jahr, das folgte, stieg das Unwohlsein. Man konnte es damals nicht benennen, aber irgendetwas war nicht richtig.
2013 begann es. Der Spannungshöhepunkt war das Treffen 2016, gefolgt von 17 und 18. Erst durch einige Ereignisse nach 2018 änderte sich etwas Grundlegendes; sowohl die Besetzung des Ordens, als auch die Grundeinstellung einiger Verantwortungsträger und die Voraussetzungen dafür, Verantwortung übernehmen zu dürfen.

Dieser fundamentale Wechsel auf allen Ebenen machte sich von der ersten Minute des Treffens an bemerkbar. Wenn auch zunächst vorsichtig, so waren die Leute dieses Mal umgehend offener und es lag nicht das Gefühl von ewiger Anspannung in der Luft, so, als warte ein Unheil darauf, loszubrechen. Die Stimmung war gelöst, freundlich, vertraulich. Niemand wollte dem anderen etwas Übles oder schmiedete insgeheim Pläne, oder zog sich in eine eigene, abgeschlossene kleine Gruppe zurück und separierte sich von den anderen. Es war ein Orden. Vom ersten Abend an.

Freitag:
Den ersten Abend genossen wir also gemeinsam draußen und in unserem Aufenthaltsraum, einige spielten Rätselspiele, andere trieben Unfug – Jade, welche dieses Jahr die Gruppenspiele organisierte, teilte jedem einen Partner zu, auf den man die gesamte Woche achten sollte.
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Von Anfang an fand man das richtige Maß zwischen ernsthaftem Treffen und freudiger Zusammenkunft/ Urlaub. Man bezog in Ruhe seine Zimmer und machte sich mit den Ordensgeschwistern einen schönen und lustigen Abend.

Samstag:
Der zweite Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück, zu welchem manche bereits in Robe erschienen waren. Bei der nun täglich folgenden Morgenbesprechung legte man fest, dass es mehrere Photoshootings geben würde; eines, auf dem Luke mit drauf sein würde, und eines, bei dem Alysia dabei sein könnte, welche am Samstag noch nicht da war.
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Es wurden einige schöne Aufnahmen gemacht, unter anderem mit einem Austausch-Mando (Luca Nuri) und wilden Hangeleien an unserem alten Baum. Nachdem Luke und seine Familie dann heim gefahren waren (sie blieben nur eine Nacht), setzten wir den Tag mit dem Schwertkampftraining bei Maryondo Eressea fort, welches sehr lehrreich und spaßig war.
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Am Nachmittag folgte ein sturmartiger Regenguss, nach dem die Burg in einen seltsamen, warmen Dunst getaucht war.

Sonntag:
Alysia ist eingetroffen; so nutzten wir die Möglichkeit umgehend und machten noch ein Gruppenbild und andere, schöne Photos. Da an diesem Tag auch noch die meisten Ordensmitglieder anwesend waren, gab es dann die – dieses Mal zugegebenermaßen sehr kurzen – Zeremonien. Kas Iridian und Alysia Caho erhielten ihre Padawan-Meister Zeremonie, und Kas Iridian und Mag Aaral wurden offiziell und feierlich zum Jediritter erhoben.
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Die Zeremonien waren sehr harmonisch, liebevoll und schön. Wir werden uns alle gerne daran erinnern. Danach ging es ans Feuerholz für den Grillplatz holen. Jeder zog mit einem Partner los und sammelte welches.
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Orsyn brachte gleich einen halben Baum mit, während Julien einen riesigen Baumstumpf irgendwo auftrieb, der wohl heute noch an der Stelle neben dem Beet des Burghofes liegt…
An diesem Tag besprachen wir auch mit Maryondo Eressea die Wiedereinführung der Tempelwache, der dann auch zugestimmt wurde.
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Heute Abend stand auch das Grillen an. Das Wetter war herrlich, die Salate wunderbar und das Fleisch, das wir uns teilweise selbst gekauft hatten und von der Burg bekamen, war sehr lecker. Wir genossen den schönen, warmen Abend, saßen noch eine ganze Weile – auch Jedi vs. Sith spielend – am Feuer und freuten uns am Beisammen sein.
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Wir beschlossen den Tag mit Lichtschwertkämpfen und einem Shooting in Dunkelheit mit den leuchtenden Klingen.

Montag:
Leider mussten uns hier die ersten schon wieder verlassen. Maryondo war bereits Sonntag gegen Abend abgereist, was wir alle sehr bedauert haben. Am Vormittag hielt Kiraja Shania ihren – dieses Mal gut besuchten – Kommunikationsvortrag ab, der für uns alle immer wieder sehr lehrreich ist. Die von Mags Frau gestrickten Jedi-Bären bekamen durch Orsyns Mithilfe eine sehr unterhaltsame Rolle in dieser Stunde, entwickelten sie hier und da ein nicht selbstverschuldetes Eigenleben, was Qui-Ran sehr amüsierte. Nachdem Kiraja drohte, die beiden auseinander zu setzen, beruhigten sich die Bären etwas ^^
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Da es ein heißer Tag war, beschloss man, dass eine Gruppe nach dem Mittagessen zum – wieder sehr niedrig stehenden – Edersee fahren würde. Einige blieben auf der Burg zurück, die anderen bildeten Gruppen und fuhren mit den Autos an den See hinunter; die Sonne schien ungehindert auf uns herunter, was – nachdem wir alle im See waren – uns dazu verleitete, Mag mit Handtüchern zu mumifizieren und ihn mit Steinchen zu belegen… Ani hatte zum Schluss mindestens 30 davon auf seinem Oberschenkel drapiert. Nach einer schönen Erfrischung, dem obligatorischen, italienischen Eis und viel, viel Sonne machten wir uns dann auf den Rückweg.
Zurück auf der Burg machten einige noch eine erste Karatestunde mit Flobi-Wan.
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Wir genossen den restlichen Abend und ließen ihn freudig ausklingen; die Burg gehörte da ganz alleine uns!

Dienstag:
Nach dem Frühstück hielt Flobi-Wan seinen Finanzbericht, der – wie immer – genau ausgearbeitet und sehr transparent und informativ war. Danach und nach dem Mittagessen folgten einige Teamspiele, unter anderem das CAAAARO… danach wiederum traf sich erneut Flobi-Wans Karatetruppe, die bis zum Ende des Treffens eine Kata einstudieren wollte. Des Abends gab es noch eine Gesangsstunde mit Qui-Ran im Aufenthaltsraum. Hier taten sich einige Talente auf.
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Den restlichen Abend verbrachten wir einfach mit schönem Beisammen sein und einem sehr vorsichtig entfachten Feuer in der Grillstelle, weil wieder Waldbrandstufe 4 ausgerufen worden war. Wir saßen bis tief in die Nacht und spielten zahlreiche Runden Jedi vs. Sith. Schön war, dass Luca, der zunächst wegen Verpflichtungen nach Hause musste, wieder zu uns zurück kam, um das restliche Treffen bei uns zu bleiben.
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An diesem Tag hatten wir auch noch ein paar sehr interessanten Schwertübungen mit jungen Talenten; zwei Schulklassen waren nun angekommen und wir teilten mit ihnen unsere Burg.

Mittwoch:
Der vorletzte Tag des Treffens ist angebrochen: Nach dem Frühstück sammelte Flobi erneut seine Karategruppe ein; was diese in der kurzen Zeit zeigen konnte, war beeindruckend. Die Arbeit von Flobis Training trug Früchte; die kleine Gruppe konnte gemeinsam (und auch teilweise solo!) eine der ersten Katas vorzeigen, und das in einem beachtlichen Tempo und wenigen Fehlern. So etwas in dieser kurzen Zeit zu lernen, bzw. vermitteln zu können ist eine großartige Sache!
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Auch an diesem Tag gab es wieder einige Teamspiele; unter anderen eines, das anders ausging, als Jade es erwartete. Es gab ein Spiel, bei dem es darum ging, dass jede Gruppe, die als erstes einen Fehler machen würde, ausscheiden sollte. Nachdem eine halbe Stunde lang niemand einen Fehler machte und das Spiel immer so weiter zu gehen schien, beendete Jade es und zeigte sich erfreut und beeindruckt.
Dieser Tag war noch wegen zwei weiterer Dinge wichtig: Mek, der Ende 2018 aus dem Orden geschieden war, wollte kommen und – als er dann kam – verlobte er sich mit Alysia Caho. Niemand war sicher, wie dieser Besuch weiter gehen würde. Mek suchte gegen Abend dann aber tatsächlich das Gespräch mit dem Hohen Rat, im speziellen aber mit Qui-Ran. Dieser bat darum, dass Orsyn dem Gespräch beiwohnte; als Zeuge und Beistand. Es wurde ein langes und sehr intensives Gespräch, in dem einiges geklärt werden konnte. Dies war der einzige, angespannte Zeitpunkt dieses Jahrestreffens, von dem sich Qui-Ran ein wenig erholen musste.
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Danach verbrachte man noch einen schönen Abend und genoss den klaren Sternenhimmel und die milden Temperaturen – es war die letzte Nacht.

Donnerstag:
Der Tag der Abreise war gekommen; am letzten Tag noch zog Jade eine Bilanz der Teamspiele und zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch wurde dieses Jahr keine Rechnung von fast 75,00€ unbezahlten Getränken hinterlassen wie das Jahr zuvor. Das Zusammensein, das aufeinander Achten, das Miteinander… all das hat viel besser funktioniert als die Jahre zuvor. Es war seit 6 Jahren das schönste Treffen, das der Orden hatte. Alle waren sich einig, dass das an den anwesenden Menschen und deren Einstellung gelegen hatte.
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Dies ist der Orden, den sich alle wünschen, dies war ein Treffen, das alle genießen konnten, das uns alle zusammengeschweißt hat.
Das ist der Order of Hope.
Wir alle!

Danke an alle Mitglieder für ein wundervolles Treffen 2019. Auf dass dieser Geist nun immer herrschen und in uns sein möge.

Bis 2020!
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Kategorie:
Ordens-Chronik
Veröffentlicht:
1. Januar 2020
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