1. Liebe Interessenten,
    im Augenblick hat der Orden seine Pforten für Neuanträge auf Mitgliedschaft wegen interner Strukturarbeiten geschlossen. Sobald der Aufnahmestop aufgehoben ist, werden wir euch hier darüber informieren.
    Macht, Weisheit und Güte,
    Der Hohe Rat
  2. Dear prospective members,
    at the moment, our Order has closed its doors to new membership applications due to internal structural work. As soon as the application stop is over, we will inform you here.
    May the Force, wisdom and benevolence be with you,
    The High Council

I. Grundkodex

11 Jahre OOH kl.png

"Unterschiede müssen nicht zu Widersprüchen zugespitzt werden, sie können auch zu Ergänzungen verbunden werden, die neue Lösungen ermöglichen."

I. Die Grundcharta
II. Unser Kodex
III. Die Tugenden eines Jediritters
IV. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte



I. Die Grundcharta

1. Alles ist eins, einzigartig ist alles


Wir sind alle Teil eines großen Ganzen und zugleich sind wir, jeder für sich, einzigartige Individuen. Wie Zellen eines Körpers existieren wir zwar getrennt voneinander, und doch bilden wir eine Einheit. Wir bestehen aus Milliarden und aber Milliarden winziger Atome, die nicht viel mehr sind, als ein noch viel kleinerer Atomkern – ein Staubkorn im Petersdom – umkreist von wahnsinnig flinken Elektronen und dazwischen liegt – nach unserem Verständnis – einfach nichts. Gleichzeitig leben wir auf einem Planeten, der nur einer unvorstellbar vielen ist. Wir mögen uns manchmal einsam vorkommen, abgeschnitten, klein und unbedeutend, aber das sind wir nicht. Jeder Mensch ist wichtig und einzigartig. Für das Universum sind wir nur ein Sandkorn an einem großen Strand, für ein Sandkorn jedoch sind wir das Universum.

„Eine Vision des Universums, die uns ohne jeden Zweifel sagt, wie klein und unwichtig und wie ungewöhnlich und wertvoll wir alle sind. Eine Vision, die uns sagt, dass wir Menschen zu dem gehören, das viel größer ist als wir; dass wir nicht allein sind, keiner von uns, nicht eine Sekunde.“aus dem Film „Contact"

2. Die Würde ist Recht und Pflicht

Jedem einzelnen Lebewesen wohnt eine natürliche Würde inne, die es zu bewahren und anzuerkennen gilt. Gerade bei selbst denkenden und intelligenten Wesen wie uns Menschen gilt aber zudem, dass wir die Würde der anderen genau so hoch anzusiedeln haben wie die eigene. Jedes Individuum hat ein Recht auf Leben und freie Entfaltung, deshalb haben wir nicht nur das Recht, mit Würde behandelt zu werden, sondern haben zugleich die Verpflichtung, andere Lebewesen ebenso mit Würde zu behandeln. Wenn alles eins ist, verletzen wir uns selbst, wenn wir andere schädigen.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt undsollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“Artikel 1 Erklärung der Menschenrechte

3. Mann und Frau sind einander ebenbürtig, so wie alle Völker

Es spielt keine Rolle, welches Geschlecht wir haben, wo wir herkommen, welche Hautfarbe wir haben oder welche Weltanschauung wir vertreten. Wir sind Menschen. Wir alle haben das Recht, mit Respekt behandelt zu werden. Wir sind ebenbürtig. Männer und Frauen, egal in welcher Beziehung sie zueinander stehen, sind stets als gleichwertig anzusehen. Mann und Frau brauchen einander wie Yin und Yang.

„Da ich nicht denke, dass die Frau von Natur aus dem Manne unterlegen ist, denke ich auch nicht, dass sie ihm von Natur aus überlegen ist.“ Simone de Beauvoir

4. Vernunft und Gefühl sind gleichwertig

Wir Menschen sind eine Mischung aus Vernunft und Gefühl.
Rein rational denkende Menschen, welche die Gesellschaft nur unter nutzbringenden Aspekten sehen, unterliegen leicht der Gefahr, ihre Menschlichkeit zu vergessen . Ebenso schnell kann es zu Ungerechtigkeiten kommen, wenn Menschen aufgrund persönlicher Betroffenheit und aufgewühlter Emotionalität die Interessen anderer vergessen und anderen Menschen Leid zufügen. Weder die eine Seite noch die andere Seite alleine genügt, um die Welt um uns herum zu verstehen und zu gestalten. Verstand ist nicht alles, Emotionalität ist nicht alles und trotzdem kommen wir weder ohne das eine noch das andere aus. Unsere Vernunft und unser Verstand dürfen uns nie unsere Menschlichkeit vergessen lassen und unsere Emotionen dürfen nicht zu unüberlegtem Handeln führen.

„Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen.“ Blaise Pascal

5. Die Gedanken und der Glaube des Einzelnen sind frei!

Was uns Menschen alle verbindet, ist die Suche nach einem Halt in dieser Welt und die Suche nach einer Erklärung für unsere Existenz. Auf dieser Erde existieren unzählige Weltanschauungen, Glaubensrichtungen und spirituelle Gemeinschaften. Deshalb hat jeder Mensch das Recht, an das zu glauben, das zu denken, was er selbst für richtig erachtet.

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie rauschen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen; es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.“ deutsches Volkslied


II. Unser Kodex

Für die Jedi in den Filmen gibt es folgenden Kodex, der uns Real-Jedi in seinen Grundfesten inspiriert hat:

Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, denen es am Herzen liegt, nach der wahren Erkenntnis dessen zu streben, was wir Macht, Gott, Energie oder wie auch immer nennen.

Der am leichtesten zugängliche Text des Kodex belehrt Padawan und Meister gleichermaßen über den Zweck des Daseins und über die Arbeit des Ordens. Natürlich kann dieser Abschnitt nicht als wörtlich aufgenommen werden, er ist philosophisch zu verstehen und soll Gegenstand vieler Diskussionen und Erfahrungen sein. Dieser kurze Text dient uns allen immer wieder als Gegenstand tiefer Überlegungen, denn hier erfahren wir, wie wir den Kodex sinnvoll im Einklang mit der Realität unseres Daseins leben können.

Zu Beginn erst einmal folgende Worte:

Die Jedi des OOH sind die Friedenswächter der Gesellschaft.
Sie nutzen ihre Kraft zur Verteidigung und zum Schutz anderer,
nie jedoch zum Angriff.
Sie achten alles Leben, in jeder Form.
Sie dienen, anstatt zu herrschen,
zum Wohle der Gesellschaft.
Die Jedi streben nach Vervollkommnung durch Wissen und Ausbildung.


Es ist sehr schwer, unseren Kodex in Worte zu fassen, denn er ist viel tiefsinniger, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Diese Worte sind viel mehr eine Lebensweise, die den Padawan im Idealfall während ihrer Ausbildung von ihren Meistern vermittelt wird. Der Kodex leitet Ritter des OOH auf ihrem Weg. Für junge Adepten, die noch nicht spüren können, wer sie sind und worin ihre Bedeutung liegt, stellt der Kodex eine Hilfe dar, um sich in ihrem Leben zu orientieren.
Alles, was unseren Kodex ausmacht, liegt im Grunde in den folgenden, kurzen Zeilen begründet, die jedoch so viel mehr sind als nur 5 kleine Sätze. Das gilt es, in der Ausbildung und im Lebensweg zu erfahren:

Es gibt Gefühle, darum übe Frieden. (Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es)
Es gibt Unwissenheit, deshalb wisse. (Unwissenheit gibt es nicht, Wissen gibt es)
Es gibt Leidenschaft, deshalb übe Gelassenheit. (Leidenschaft gibt es nicht, Gelassenheit gibt es)
Es gibt Chaos, darum erstrebe Harmonie. (Es gibt kein Chaos, es gibt Harmonie)
Es gibt den Tod, doch als Teil der Macht. (Es gibt keinen Tod, nur die Macht)


Auf den ersten Blick wirken diese "Sätzchen" ziemlich inhaltslos, und wenn man sie wörtlich nimmt, kann man sie grauenvoll missdeuten und damit viel Schaden anrichten. Darum wollen wir eine Möglichkeit der Betrachtung dieser Aussagen versuchen. Ich sage deshalb versuchen, weil jedes Mitglied dieses Ordens im Laufe seines Lebens eine eigene Weise finden wird, diesen Kodex in die Tat umzusetzen.
Versuchen wir es:

Deutung des geläufigen Filmkodex gemäß unseres Urkodex:


Gefühle gibt es nicht...

Dieser Satz wirkt wirklich sinnlos. Besonders, wenn man ihn wörtlich nimmt.
"Gefühle gibt es nicht, was für ein Schwachsinn", möchte man sagen. Natürlich gibt es Gefühle, ohne diese wären wir nichts weiter als eine organische Maschine. Gerade die Existenz von Gefühlen hat dazu geführt, dass der OOH gegründet worden ist. Wenn man Güte, Mitleid, Trauer, Freude, Liebe und Achtung nicht spüren kann, dann stimmt etwas nicht.
Was mit diesem Satz also eher gemeint ist, ist, dass man nicht mit einem Herz voller Hass agieren und vor allem nicht - von Wut oder Zorn beeinflusst - irgendwelche Entscheidungen treffen sollte.
Gefühle, die aus purem Egoismus, gekränkter Eitelkeit oder Ignoranz entstehen, dürfen uns nicht leiten, das führt meistens zu größerem Schaden als zuvor.
Was es damit auf sich hat, erklärt uns gleich der nächste Satz:

Frieden gibt es

Nur wenn der Geist und das Herz in Frieden sind, sind wir in der Lage, unser wahres Ich zu erkennen und dadurch anderen Lebewesen zur Seite stehen zu können. Das Wort "Frieden" ist auch Bestandteil von Zufriedenheit. Um auf das Beispiel der schlechten Gefühle zurück zu kommen: Eines davon ist Habgier.
Wenn man diese unter Menschen weit verbreitete "Krankheit" kurieren könnte, dann könnte man Zufriedenheit erreichen. Es geht hier nicht darum, individuelles Eigentum zu verbieten, es geht darum, das, was man hat zu wertschätzen und nicht dem anderen sein Hab und Gut zu neiden.

Quintessenz des Satzes "Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es" ist:
Wenn Du in der Lage bist, Seele und Herz in Einklang zu halten und innere Zufriedenheit erlangst, wirst Du anderen und Dir selbst gute Dienste leisten!

Unwissenheit gibt es nicht...

Da wir eben von Selbsterkenntnis gesprochen haben, tauchen wir mit diesem Satz noch viel tiefer in dieses Gebiet ein.
Mit Unwissenheit ist nicht gemeint, ob man gerade zufällig nicht weiß, dass die Hauptstadt von Malaysia "Kuala Lumpur" heißt, sondern dass die meisten Lebewesen es bewusst oder unbewusst vermeiden, sich tiefergehend mit sich selbst, dem Geschehen um sich herum oder mit der Welt, in der sie leben, zu befassen. Man lebt - abgesehen von täglichen Aufgaben - in den Tag hinein und ist zufrieden, solange einen die anderen in Ruhe lassen. Oft ist das Interesse für das Los anderer verhältnismäßig gering, es sei denn, es geht darum, ihnen die Schuld für das eigene Unglück zuzuschieben...

Wissen gibt es

... was auch dazu führt, dass man sich auch selbst nicht kennenlernt. Man glaubt zwar, dass man völlig zufrieden ist und alles in bester Ordnung sei, allerdings bleibt einem damit auch der tiefere Blick in das eigene Ich verwehrt. Es kann durchaus sein, dass viele das auch nicht wollen, aber hier sind wir auf der Suche nach Selbsterkenntnis und nach Antworten auf Fragen, die wir uns immer wieder stellen.
Wissen sehen wir als Befreiung an, denn es öffnet uns Türen in verschiedenste Ebenen, sei es philosophisch, psychologisch oder einfach geschichtlich. Man kann die eigene Weisheit wahrlich schulen, indem man niemals gleichgültig wird und sich für sich, seine Umgebung und das Schicksal anderer interessiert.

Quintessenz des Satzes "Unwissen gibt es nicht, Wissen gibt es" ist:
Gleichgültigkeit und mangelnde Wissensbedürftigkeit führen zu Gefangenschaft in der eigenen Existenz, denn (er)leben geht nur wissend, neugierig und interessiert!

Leidenschaft gibt es nicht...

Das löst ähnliches in uns aus wie der Satz über die Gefühle zuvor. Natürlich gibt es Leidenschaft, denn ohne sie haben wir keine Chance, ein Ziel zu erreichen. Hiermit ist nicht das positive Streben nach Glück und Erfüllung gemeint, sondern stures Verharren auf einem Standpunkt oder einer Sache, ohne Rücksicht auf Verluste.
Es ist in diesem Fall zielführender, das Wort „Leidenschaft“ durch „Besessenheit“ zu ersetzen, denn wir wollen nicht, dass der Ausdruck Leidenschaft einen schalen Beigeschmack erhält. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, ein Ziel leidenschaftlich zu erreichen, gleichzeitig aber gelassen und nicht davon besessen zu sein, denn:

Gelassenheit gibt es

Nichts ist weiser, als gelassen an die Dinge heranzugehen, mit denen man tagtäglich konfrontiert wird.
Ein anschauliches Beispiel wäre, dass ein Feuerwehrmann in Panik wohl weniger Menschen retten würde als einer, der ruhig analysiert und dann systematisch an die Gefahrensituation herangeht.
Das will uns dieser Satz sagen: Selbst wenn uns etwas noch so verärgert oder aufwühlt, eine Lösung in Ruhe durch Nachdenken zu erreichen ist sehr viel effektiver als ein Wutausbruch.

Quintessenz des Satzes "Leidenschaft gibt es nicht, Gelassenheit gibt es" ist:
Ziele erreicht und Konflikte löst man durch gelassenes, zielstrebiges Handeln!

Es gibt kein Chaos...

Bei diesem Chaos geht es nicht um ein unaufgeräumtes Zimmer – es geht um Gefühlschaos tief drinnen, etwas, das jeder von uns kennt. Sei es, weil wir uns sehr über etwas oder jemanden geärgert haben, sei es, weil wir jemanden verloren haben, den wir lieben. Es ist das Gefühl, das uns am meisten durcheinander und ins Schwanken bringt.
Deshalb steht es hier auch an vorletzter Stelle, kurz vor dem essenziellsten Satz des Kodex. Chaos heißt per Definition nicht nur Unordnung, es heißt auch Verwirrung. Meistens ist sie es, die unüberlegten oder schlimmen Taten vorausgeht, besonders, wenn es sich hierbei um eine emotionale Verwirrung, losgelöst von jeder Vernunft, handelt. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, unseren Geist „in Ordnung“ zu bringen, ihn also auch in den schwierigsten Situationen und trotz der größten emotionalen Herausforderungen zu beruhigen.

Ordnung/ Kosmos gibt es

Die Ordnung, die im Kodex erwähnt wird, ist es, die man auch als den „Inneren Frieden“ bezeichnet, der von allen Wesen angestrebt wird, ob nun bewusst oder unbewusst.
Fakt ist, dass das Leben an sich lebenswert ist – für sich und andere – wenn wir es schaffen, unsere innere Ruhe zu erreichen. Menschen wie Mahatma Gandhi oder Buddha hatten sie erreicht. Es ist ihr Verdienst, dass wir um ihre Wichtigkeit wissen. Ein erfülltes Leben, das uns auch für die schlimmsten Stürme wappnet, kann nur nach Erreichen des „Inneren Friedens“, des „Kosmos“, gewährleistet sein. Die Wertschätzung und Achtung untereinander spielt hier eine gar nicht hoch genug einzuordnende Rolle, denn ohne echte Liebe einem anderen gegenüber wird man nichts in ihm ansprechen oder erreichen. Dieses wichtige Wissen zu leben und zu verbreiten streben wir an.

Quintessenz des Satzes „Es gibt kein Chaos, Ordnung gibt es“ ist:
Innere Unruhe ist die größte Gefahr, die der Frieden untereinander kennt!

Tod gibt es nicht...

Der letzte Satz des Kodex ist ein würdiger Höhepunkt unserer Philosophie, denn er fasst das zusammen, was man eine "Erkenntnis" nennen könnte. Der Tod ist niemals das Ende, er ist ein Wegpfeiler in einem ewigen Kreislauf, dessen Teil wir sind. Unserem Empfinden nach ist das Sein ewig. Das kann man sich bewusst machen, wenn man sich nicht nur fragt, wohin man nach seinem Tod geht. Stellt man sich die Frage, wo man vor seiner Geburt gewesen ist, eröffnet dies völlig neue Perspektiven und gibt einem das Gefühl der Ewigkeit, welches unserer gesamten Existenz innewohnt. Damit ist selbstverständlich nicht der jetzige Seinszustand des Einzelnen gemeint; aber ein Teil von uns wird stets „sein“.

Die Macht gibt es

Was ist denn die Macht? Nach unserem Verständnis ist sie das, was uns durchdringt, umgibt, erfüllt, ja, wir sind Teil dieser Macht, zu jeder Sekunde unseres Daseins. Ich sage bewusst Dasein und nicht Leben, denn wir sind auch dann noch Teil von ihr, wenn wir gerade nicht auf dieser oder einer anderen Welt verweilen. Die Macht endet nicht in unserer Galaxie, sie geht so unendlich weit, dass unser Verstand es wohl nie wird erfassen können. Ein kleiner Satz, der das vielleicht ein bisschen begreifbarer macht, lautet folgendermaßen:

"Was bin ich für das Universum? Nicht viel mehr als ein Atom. Was bin ich für ein Atom? Nicht viel weniger, als das Universum!"

Das drückt in seiner Kürze die wunderbare Einheit aus, in der wir hier existieren. Und wenn man lernt, zuzuhören und nachzuspüren, dann weiß man das irgendwie auch, ganz ohne empirischen Beweis.

Die Quintessenz dieses letzten Satzes wurde oben schon vorweg genommen, gern aber noch einmal etwas anders:
Da wir Teil des großen Ganzen sind, „sind“ wir, solange die Macht „ist“!

Dies ist unsere Interpretation für das, was dieser Kodex bedeutet.
Was er euch hingegen bedeuten mag, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen. Dies ist jedoch ein Leitfaden, wie es sein könnte und sollte!


III. Die Tugenden eines Jediritters

1. Tapferkeit


Sie ist im Angesicht von Ungerechtigkeit unabdingbar. Aber nicht nur im Zusammenhang damit; Ohne ein gewisses Maß an Lebensmut stagniert man!

2. Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist ein hohes Gut, wenn sie von einem Grund auf guten Herzen kommt. Ohne Gerechtigkeit ist ein Unterfangen wie dieser Orden schlicht undenkbar. Man sagt, man soll immer so handeln, dass man es zu einer Regelung erheben könnte. dies ist meistens gerecht.

3. Treue

Man muss sich und seinen Grundsätzen treu sein. Kluge Treue den eigenen Prinzipien gegenüber (also nicht „dumm-stur“ immer alles auf der eigenen Schiene fahren, wenn Flexibilität gefragt wäre) sorgen erst dafür, dass man auch anderen gegenüber treu und gut sein kann.

4. Verteidigung

Das Gerechte, Gute und Schöne muss verteidigt werden. Natürlich liegt uns Kriegstreiberei fern, aber es gibt immer Kräfte, die sich dagegen wenden wollen. Und ab da muss man zur Verteidigung bereit sein.

5. Mut

Mut ist ähnlich wie Tapferkeit, allerdings noch ein wenig weiser, denn es beinhaltet den Gedanken, wieviel man sich und anderen zumuten kann. Dies ist ein Aspekt, den man in seiner ganzen Laufbahn niemals außer acht lassen sollte. Denn bewusst Mut gefasst ist immer besser, als tapfer in den Tod gegangen.

6. Glaube

Jeder sollte an etwas glauben, und sei es nur daran, dass in allem ein gewisser Sinn liegt. Wenn man nichts mehr hat, woran es sich zu glauben lohnt, ist der Weg im Grunde zu Ende.

7. Demut

Demut ist ein wichtiger Begriff, und er ist nicht mit Kuschen und Ducken zu verwechseln! Ein gewisses Maß an Demut bewahrt einem die Lebensfreude und das unbefangene Zugehen auf andere und - wieder mal - sich selbst.

8. Furchtlosigkeit

Angst lähmt. Noch nie hat Angst einen Menschen zu Höhenflügen angespornt. Im Gegenteil, sie ist einer der vielen Gründe, weshalb Menschen einander mit Argwohn zu begegnen und oft ein Brückenschlagen unmöglich ist. Seid furchtlos, wenn es darum geht, Brücken zu bauen!

9. Edelmut

Was ist das? Es wirkt wie ein altes, abgetragenes Wort, doch wäre es hier und da nicht schlecht, wenn man es sich auf die Fahne schriebe. Es bedeutet Güte, Großzügigkeit, Generosität. Diese Eigenschaft verwenden wir sogar in einem unserer Wünsche: Güte und Weisheit! Nichts ist so mächtig wie wahre Güte, die man gewährt, oder auch erfährt.

10. Zielbewusstsein

Wie wir schon im Kodex erfahren haben, ist es wichtig, zu wissen, was man möchte. Diese Tugend sagt es schon wörtlich. Sei Dir Deines Zieles bewusst und damit natürlich auch dessen, wie Du es optimal erreichst.

11. Motivation

Sei motiviert und motiviere andere, darin, Gutes zu tun, zu lernen, zu lieben, zu wissen, all jenes, was uns eigentlich ausmacht!

12. Disziplin

Wieder so ein altmodisches Wort. Doch sehen wir das Positive daran: Disziplin bedeutet, kontinuierlich an etwas "dran zu bleiben". Ohne diese Tugend bringt man es nicht weit, weder "da draußen", noch innerlich.

13. Innere Sammlung

Bewusstsein des eigenen Seins. Es ist wichtig, auch für sich selbst Zeit zu haben und auf die Stimme der Seele zu hören. Sie spricht sehr zart und leise, deshalb muss man genau zuhören und sich dafür Zeit nehmen!

14. Verschwiegenheit

Wenn Dir jemand ein Geheimnis anvertraut, bewahre es! (Es sei denn, es besteht Gefahr dadurch!).

15. Meditation

Wieder: Die Seele braucht Zeit, sich zu sammeln. Es ist wichtig, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken und Gefühle zu ordnen.

16. Training

Geist und Körper brauchen Training, um gesund zu bleiben. Wenn man dies nicht tut, verkümmert beides!

17. Aufrichtigkeit

Wie selten ist sie geworden! Die Aufrichtigkeit! Wie oft sagt einem ein Mensch ohne Gehässigkeit (oder überhaupt?!) was er denkt? Das alte Sprichwort "Lügen haben kurze Beine!" trifft zu, denn man kommt damit nicht weit.

18. Nicht-Verurteilen

Hier geht es darum zu lernen, durch die Augen des anderen zu sehen. Es ist wichtig, nicht sofort zu verurteilen, wenn man die Art oder das Wesen eines anderen nicht gleich durchschaut. Das ist enorm anstrengend, aber es schult das Gespür für Menschen ungemein!

19. Kampfbereitschaft

Wenn Deine Freiheit, Deine Würde und die der anderen und das Wohl aller auf dem Spiel steht, dann kämpfe! Wenn Du siehst, dass jemand untergeht, dann kämpfe für ihn! Wer kämpft, kann verlieren, wer es nicht tut, hat es schon!

20. Einmischung

Etwas, dass uns ab erzogen wurde, sobald wir halbwegs verstanden haben, dass Menschen kommunizieren können.
Ja, wir sollen uns einmischen! Gerade, wenn es um alle geht, sei es Politik, Gesellschaft oder Ungerechtigkeiten Mitmenschen gegenüber, die in unserer nächsten Nähe sind. Das heißt nicht, dass man sich in alles einmischen soll, was z.B. privat ist (Ehegespräche etc.), sondern, dass man nicht wegschaut, wenn jemand z.B. verschlagen oder auch "nur" von einem anderen gemobbt wird.


IV. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Da die Menschenrechte leider noch nicht auf der ganzen Welt selbstzverständlich sind, sehen wir es als unsere Pflicht an, sie in unseren Kodex aufzunehmen, da sie unabdingbar sind: Sowohl für uns Jedi als auch für jedes andere fühlende Wesen.

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

PRÄAMBEL
  • da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,
  • da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, dass einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt
  • da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,
  • da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern
  • da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,
  • da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,
  • da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.


§§

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11
  1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
  2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13
  1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
  2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Artikel 14
  1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
  2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nicht politischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Artikel 15
  1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
  2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

Artikel 16
  1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
  2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
  3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Artikel 17
  1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
  2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20
  1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
  2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21
  1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
  2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
  3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23
  1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
  2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
  3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
  4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25
  1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
  2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26
  1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
  2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
  3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27
  1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
  2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Artikel 28

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29
  1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
  2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
  3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Artikel 30

Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

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Stand: 05.06.2012
Kategorie:
Unsere Inhalte
Veröffentlicht:
21. Oktober 2013
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