1. Liebe Interessenten,
    im Augenblick hat der Orden seine Pforten für Neuanträge auf Mitgliedschaft wegen interner Strukturarbeiten geschlossen. Sobald der Aufnahmestop aufgehoben ist, werden wir euch hier darüber informieren.
    Macht, Weisheit und Güte,
    Der Hohe Rat
  2. Dear prospective members,
    at the moment, our Order has closed its doors to new membership applications due to internal structural work. As soon as the application stop is over, we will inform you here.
    May the Force, wisdom and benevolence be with you,
    The High Council

Unsere Inhalte

Information zu unserer Ausbildung, unseren Codices und unserem Regelwerk. Um den Artikel lesen zu können, bitte auswählen und anklicken.

I. Grundkodex

11 Jahre OOH kl.png

"Unterschiede müssen nicht zu Widersprüchen zugespitzt werden, sie können auch zu Ergänzungen verbunden werden, die neue Lösungen ermöglichen."

I. Die Grundcharta
II. Unser Kodex
III. Die Tugenden eines Jediritters
IV. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte



I. Die Grundcharta

1. Alles ist eins, einzigartig ist alles


Wir sind alle Teil eines großen Ganzen und zugleich sind wir, jeder für sich, einzigartige Individuen. Wie Zellen eines Körpers existieren wir zwar getrennt voneinander, und doch bilden wir eine Einheit. Wir bestehen aus Milliarden und aber Milliarden winziger Atome, die nicht viel mehr sind, als ein noch viel kleinerer Atomkern – ein Staubkorn im Petersdom – umkreist von wahnsinnig flinken Elektronen und dazwischen liegt – nach unserem Verständnis – einfach nichts. Gleichzeitig leben wir auf einem Planeten, der nur einer unvorstellbar vielen ist. Wir mögen uns manchmal einsam vorkommen, abgeschnitten, klein und unbedeutend, aber das sind wir nicht. Jeder Mensch ist wichtig und einzigartig. Für das Universum sind wir nur ein Sandkorn an einem großen Strand, für ein Sandkorn jedoch sind wir das Universum.

„Eine Vision des Universums, die uns ohne jeden Zweifel sagt, wie klein und unwichtig und wie ungewöhnlich und wertvoll wir alle sind. Eine Vision, die uns sagt, dass wir Menschen zu dem gehören, das viel größer ist als wir; dass wir nicht allein sind, keiner von uns, nicht eine Sekunde.“aus dem Film „Contact"

2. Die Würde ist Recht und Pflicht

Jedem einzelnen Lebewesen wohnt eine natürliche Würde inne, die es zu bewahren und anzuerkennen gilt. Gerade bei selbst denkenden und intelligenten Wesen wie uns Menschen gilt aber zudem, dass wir die Würde der anderen genau so hoch anzusiedeln haben wie die eigene. Jedes Individuum hat ein Recht auf Leben und freie Entfaltung, deshalb haben wir nicht nur das Recht, mit Würde behandelt zu werden, sondern haben zugleich die Verpflichtung, andere Lebewesen ebenso mit Würde zu behandeln. Wenn alles eins ist, verletzen wir uns selbst, wenn wir andere schädigen.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt undsollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.“Artikel 1 Erklärung der Menschenrechte

3. Mann und Frau sind einander ebenbürtig, so wie alle Völker

Es spielt keine Rolle, welches Geschlecht wir haben, wo wir herkommen, welche Hautfarbe wir haben oder welche Weltanschauung wir vertreten. Wir sind Menschen. Wir alle haben das Recht, mit Respekt behandelt zu werden. Wir sind ebenbürtig. Männer und Frauen, egal in welcher Beziehung sie zueinander stehen, sind stets als gleichwertig anzusehen. Mann und Frau brauchen einander wie Yin und Yang.

„Da ich nicht denke, dass die Frau von Natur aus dem Manne unterlegen ist, denke ich auch nicht, dass sie ihm von Natur aus überlegen ist.“ Simone de Beauvoir

4. Vernunft und Gefühl sind gleichwertig

Wir Menschen sind eine Mischung aus Vernunft und Gefühl.
Rein rational denkende Menschen, welche die Gesellschaft nur unter nutzbringenden Aspekten sehen, unterliegen leicht der Gefahr, ihre Menschlichkeit zu vergessen . Ebenso schnell kann es zu Ungerechtigkeiten kommen, wenn Menschen aufgrund persönlicher Betroffenheit und aufgewühlter Emotionalität die Interessen anderer vergessen und anderen Menschen Leid zufügen. Weder die eine Seite noch die andere Seite alleine genügt, um die Welt um uns herum zu verstehen und zu gestalten. Verstand ist nicht alles, Emotionalität ist nicht alles und trotzdem kommen wir weder ohne das eine noch das andere aus. Unsere Vernunft und unser Verstand dürfen uns nie unsere Menschlichkeit vergessen lassen und unsere Emotionen dürfen nicht zu unüberlegtem Handeln führen.

„Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen.“ Blaise Pascal

5. Die Gedanken und der Glaube des Einzelnen sind frei!

Was uns Menschen alle verbindet, ist die Suche nach einem Halt in dieser Welt und die Suche nach einer Erklärung für unsere Existenz. Auf dieser Erde existieren unzählige Weltanschauungen, Glaubensrichtungen und spirituelle Gemeinschaften. Deshalb hat jeder Mensch das Recht, an das zu glauben, das zu denken, was er selbst für richtig erachtet.

„Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie rauschen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen; es bleibet dabei, die Gedanken sind frei.“ deutsches Volkslied


II. Unser Kodex

Für die Jedi in den Filmen gibt es folgenden Kodex, der uns Real-Jedi in seinen Grundfesten inspiriert hat:

Ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, denen es am Herzen liegt, nach der wahren Erkenntnis dessen zu streben, was wir Macht, Gott, Energie oder wie auch immer nennen.

Der am leichtesten zugängliche Text des Kodex belehrt Padawan und Meister gleichermaßen über den Zweck des Daseins und über die Arbeit des Ordens. Natürlich kann dieser Abschnitt nicht als wörtlich aufgenommen werden, er ist philosophisch zu verstehen und soll Gegenstand vieler Diskussionen und Erfahrungen sein. Dieser kurze Text dient uns allen immer wieder als Gegenstand tiefer Überlegungen, denn hier erfahren wir, wie wir den Kodex sinnvoll im Einklang mit der Realität unseres Daseins leben können.

Zu Beginn erst einmal folgende Worte:

Die Jedi des OOH sind die Friedenswächter der Gesellschaft.
Sie nutzen ihre Kraft zur Verteidigung und zum Schutz anderer,
nie jedoch zum Angriff.
Sie achten alles Leben, in jeder Form.
Sie dienen, anstatt zu herrschen,
zum Wohle der Gesellschaft.
Die Jedi streben nach Vervollkommnung durch Wissen und Ausbildung.


Es ist sehr schwer, unseren Kodex in Worte zu fassen, denn er ist viel tiefsinniger, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Diese Worte sind viel mehr eine Lebensweise, die den Padawan im Idealfall während ihrer Ausbildung von ihren Meistern vermittelt wird. Der Kodex leitet Ritter des OOH auf ihrem Weg. Für junge Adepten, die noch nicht spüren können, wer sie sind und worin ihre Bedeutung liegt, stellt der Kodex eine Hilfe dar, um sich in ihrem Leben zu orientieren.
Alles, was unseren Kodex ausmacht, liegt im Grunde in den folgenden, kurzen Zeilen begründet, die jedoch so viel mehr sind als nur 5 kleine Sätze. Das gilt es, in der Ausbildung und im Lebensweg zu erfahren:

Es gibt Gefühle, darum übe Frieden. (Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es)
Es gibt Unwissenheit, deshalb wisse. (Unwissenheit gibt es nicht, Wissen gibt es)
Es gibt Leidenschaft, deshalb übe Gelassenheit. (Leidenschaft gibt es nicht, Gelassenheit gibt es)
Es gibt Chaos, darum erstrebe Harmonie. (Es gibt kein Chaos, es gibt Harmonie)
Es gibt den Tod, doch als Teil der Macht. (Es gibt keinen Tod, nur die Macht)


Auf den ersten Blick wirken diese "Sätzchen" ziemlich inhaltslos, und wenn man sie wörtlich nimmt, kann man sie grauenvoll missdeuten und damit viel Schaden anrichten. Darum wollen wir eine Möglichkeit der Betrachtung dieser Aussagen versuchen. Ich sage deshalb versuchen, weil jedes Mitglied dieses Ordens im Laufe seines Lebens eine eigene Weise finden wird, diesen Kodex in die Tat umzusetzen.
Versuchen wir es:

Deutung des geläufigen Filmkodex gemäß unseres Urkodex:


Gefühle gibt es nicht...

Dieser Satz wirkt wirklich sinnlos. Besonders, wenn man ihn wörtlich nimmt.
"Gefühle gibt es nicht, was für ein Schwachsinn", möchte man sagen. Natürlich gibt es Gefühle, ohne diese wären wir nichts weiter als eine organische Maschine. Gerade die Existenz von Gefühlen hat dazu geführt, dass der OOH gegründet worden ist. Wenn man Güte, Mitleid, Trauer, Freude, Liebe und Achtung nicht spüren kann, dann stimmt etwas nicht.
Was mit diesem Satz also eher gemeint ist, ist, dass man nicht mit einem Herz voller Hass agieren und vor allem nicht - von Wut oder Zorn beeinflusst - irgendwelche Entscheidungen treffen sollte.
Gefühle, die aus purem Egoismus, gekränkter Eitelkeit oder Ignoranz entstehen, dürfen uns nicht leiten, das führt meistens zu größerem Schaden als zuvor.
Was es damit auf sich hat, erklärt uns gleich der nächste Satz:

Frieden gibt es

Nur wenn der Geist und das Herz in Frieden sind, sind wir in der Lage, unser wahres Ich zu erkennen und dadurch anderen Lebewesen zur Seite stehen zu können. Das Wort "Frieden" ist auch Bestandteil von Zufriedenheit. Um auf das Beispiel der schlechten Gefühle zurück zu kommen: Eines davon ist Habgier.
Wenn man diese unter Menschen weit verbreitete "Krankheit" kurieren könnte, dann könnte man Zufriedenheit erreichen. Es geht hier nicht darum, individuelles Eigentum zu verbieten, es geht darum, das, was man hat zu wertschätzen und nicht dem anderen sein Hab und Gut zu neiden.

Quintessenz des Satzes "Gefühle gibt es nicht, Frieden gibt es" ist:
Wenn Du in der Lage bist, Seele und Herz in Einklang zu halten und innere Zufriedenheit erlangst, wirst Du anderen und Dir selbst gute Dienste leisten!

Unwissenheit gibt es nicht...

Da wir eben von Selbsterkenntnis gesprochen haben, tauchen wir mit diesem Satz noch viel tiefer in dieses Gebiet ein.
Mit Unwissenheit ist nicht gemeint, ob man gerade zufällig nicht weiß, dass die Hauptstadt von Malaysia "Kuala Lumpur" heißt, sondern dass die meisten Lebewesen es bewusst oder unbewusst vermeiden, sich tiefergehend mit sich selbst, dem Geschehen um sich herum oder mit der Welt, in der sie leben, zu befassen. Man lebt - abgesehen von täglichen Aufgaben - in den Tag hinein und ist zufrieden, solange einen die anderen in Ruhe lassen. Oft ist das Interesse für das Los anderer verhältnismäßig gering, es sei denn, es geht darum, ihnen die Schuld für das eigene Unglück zuzuschieben...

Wissen gibt es

... was auch dazu führt, dass man sich auch selbst nicht kennenlernt. Man glaubt zwar, dass man völlig zufrieden ist und alles in bester Ordnung sei, allerdings bleibt einem damit auch der tiefere Blick in das eigene Ich verwehrt. Es kann durchaus sein, dass viele das auch nicht wollen, aber hier sind wir auf der Suche nach Selbsterkenntnis und nach Antworten auf Fragen, die wir uns immer wieder stellen.
Wissen sehen wir als Befreiung an, denn es öffnet uns Türen in verschiedenste Ebenen, sei es philosophisch, psychologisch oder einfach geschichtlich. Man kann die eigene Weisheit wahrlich schulen, indem man niemals gleichgültig wird und sich für sich, seine Umgebung und das Schicksal anderer interessiert.

Quintessenz des Satzes "Unwissen gibt es nicht, Wissen gibt es" ist:
Gleichgültigkeit und mangelnde Wissensbedürftigkeit führen zu Gefangenschaft in der eigenen Existenz, denn (er)leben geht nur wissend, neugierig und interessiert!

Leidenschaft gibt es nicht...

Das löst ähnliches in uns aus wie der Satz über die Gefühle zuvor. Natürlich gibt es Leidenschaft, denn ohne sie haben wir keine Chance, ein Ziel zu erreichen. Hiermit ist nicht das positive Streben nach Glück und Erfüllung gemeint, sondern stures Verharren auf einem Standpunkt oder einer Sache, ohne Rücksicht auf Verluste.
Es ist in diesem Fall zielführender, das Wort „Leidenschaft“ durch „Besessenheit“ zu ersetzen, denn wir wollen nicht, dass der Ausdruck Leidenschaft einen schalen Beigeschmack erhält. Es ist durchaus im Bereich des Möglichen, ein Ziel leidenschaftlich zu erreichen, gleichzeitig aber gelassen und nicht davon besessen zu sein, denn:

Gelassenheit gibt es

Nichts ist weiser, als gelassen an die Dinge heranzugehen, mit denen man tagtäglich konfrontiert wird.
Ein anschauliches Beispiel wäre, dass ein Feuerwehrmann in Panik wohl weniger Menschen retten würde als einer, der ruhig analysiert und dann systematisch an die Gefahrensituation herangeht.
Das will uns dieser Satz sagen: Selbst wenn uns etwas noch so verärgert oder aufwühlt, eine Lösung in Ruhe durch Nachdenken zu erreichen ist sehr viel effektiver als ein Wutausbruch.

Quintessenz des Satzes "Leidenschaft gibt es nicht, Gelassenheit gibt es" ist:
Ziele erreicht und Konflikte löst man durch gelassenes, zielstrebiges Handeln!

Es gibt kein Chaos...

Bei diesem Chaos geht es nicht um ein unaufgeräumtes Zimmer – es geht um Gefühlschaos tief drinnen, etwas, das jeder von uns kennt. Sei es, weil wir uns sehr über etwas oder jemanden geärgert haben, sei es, weil wir jemanden verloren haben, den wir lieben. Es ist das Gefühl, das uns am meisten durcheinander und ins Schwanken bringt.
Deshalb steht es hier auch an vorletzter Stelle, kurz vor dem essenziellsten Satz des Kodex. Chaos heißt per Definition nicht nur Unordnung, es heißt auch Verwirrung. Meistens ist sie es, die unüberlegten oder schlimmen Taten vorausgeht, besonders, wenn es sich hierbei um eine emotionale Verwirrung, losgelöst von jeder Vernunft, handelt. Deshalb ist es wichtig, dass wir lernen, unseren Geist „in Ordnung“ zu bringen, ihn also auch in den schwierigsten Situationen und trotz der größten emotionalen Herausforderungen zu beruhigen.

Ordnung/ Kosmos gibt es

Die Ordnung, die im Kodex erwähnt wird, ist es, die man auch als den „Inneren Frieden“ bezeichnet, der von allen Wesen angestrebt wird, ob nun bewusst oder unbewusst.
Fakt ist, dass das Leben an sich lebenswert ist – für sich und andere – wenn wir es schaffen, unsere innere Ruhe zu erreichen. Menschen wie Mahatma Gandhi oder Buddha hatten sie erreicht. Es ist ihr Verdienst, dass wir um ihre Wichtigkeit wissen. Ein erfülltes Leben, das uns auch für die schlimmsten Stürme wappnet, kann nur nach Erreichen des „Inneren Friedens“, des „Kosmos“, gewährleistet sein. Die Wertschätzung und Achtung untereinander spielt hier eine gar nicht hoch genug einzuordnende Rolle, denn ohne echte Liebe einem anderen gegenüber wird man nichts in ihm ansprechen oder erreichen. Dieses wichtige Wissen zu leben und zu verbreiten streben wir an.

Quintessenz des Satzes „Es gibt kein Chaos, Ordnung gibt es“ ist:
Innere Unruhe ist die größte Gefahr, die der Frieden untereinander kennt!

Tod gibt es nicht...

Der letzte Satz des Kodex ist ein würdiger Höhepunkt unserer Philosophie, denn er fasst das zusammen, was man eine "Erkenntnis" nennen könnte. Der Tod ist niemals das Ende, er ist ein Wegpfeiler in einem ewigen Kreislauf, dessen Teil wir sind. Unserem Empfinden nach ist das Sein ewig. Das kann man sich bewusst machen, wenn man sich nicht nur fragt, wohin man nach seinem Tod geht. Stellt man sich die Frage, wo man vor seiner Geburt gewesen ist, eröffnet dies völlig neue Perspektiven und gibt einem das Gefühl der Ewigkeit, welches unserer gesamten Existenz innewohnt. Damit ist selbstverständlich nicht der jetzige Seinszustand des Einzelnen gemeint; aber ein Teil von uns wird stets „sein“.

Die Macht gibt es

Was ist denn die Macht? Nach unserem Verständnis ist sie das, was uns durchdringt, umgibt, erfüllt, ja, wir sind Teil dieser Macht, zu jeder Sekunde unseres Daseins. Ich sage bewusst Dasein und nicht Leben, denn wir sind auch dann noch Teil von ihr, wenn wir gerade nicht auf dieser oder einer anderen Welt verweilen. Die Macht endet nicht in unserer Galaxie, sie geht so unendlich weit, dass unser Verstand es wohl nie wird erfassen können. Ein kleiner Satz, der das vielleicht ein bisschen begreifbarer macht, lautet folgendermaßen:

"Was bin ich für das Universum? Nicht viel mehr als ein Atom. Was bin ich für ein Atom? Nicht viel weniger, als das Universum!"

Das drückt in seiner Kürze die wunderbare Einheit aus, in der wir hier existieren. Und wenn man lernt, zuzuhören und nachzuspüren, dann weiß man das irgendwie auch, ganz ohne empirischen Beweis.

Die Quintessenz dieses letzten Satzes wurde oben schon vorweg genommen, gern aber noch einmal etwas anders:
Da wir Teil des großen Ganzen sind, „sind“ wir, solange die Macht „ist“!

Dies ist unsere Interpretation für das, was dieser Kodex bedeutet.
Was er euch hingegen bedeuten mag, wird sich im Laufe der Zeit herausstellen. Dies ist jedoch ein Leitfaden, wie es sein könnte und sollte!


III. Die Tugenden eines Jediritters

1. Tapferkeit


Sie ist im Angesicht von Ungerechtigkeit unabdingbar. Aber nicht nur im Zusammenhang damit; Ohne ein gewisses Maß an Lebensmut stagniert man!

2. Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist ein hohes Gut, wenn sie von einem Grund auf guten Herzen kommt. Ohne Gerechtigkeit ist ein Unterfangen wie dieser Orden schlicht undenkbar. Man sagt, man soll immer so handeln, dass man es zu einer Regelung erheben könnte. dies ist meistens gerecht.

3. Treue

Man muss sich und seinen Grundsätzen treu sein. Kluge Treue den eigenen Prinzipien gegenüber (also nicht „dumm-stur“ immer alles auf der eigenen Schiene fahren, wenn Flexibilität gefragt wäre) sorgen erst dafür, dass man auch anderen gegenüber treu und gut sein kann.

4. Verteidigung

Das Gerechte, Gute und Schöne muss verteidigt werden. Natürlich liegt uns Kriegstreiberei fern, aber es gibt immer Kräfte, die sich dagegen wenden wollen. Und ab da muss man zur Verteidigung bereit sein.

5. Mut

Mut ist ähnlich wie Tapferkeit, allerdings noch ein wenig weiser, denn es beinhaltet den Gedanken, wieviel man sich und anderen zumuten kann. Dies ist ein Aspekt, den man in seiner ganzen Laufbahn niemals außer acht lassen sollte. Denn bewusst Mut gefasst ist immer besser, als tapfer in den Tod gegangen.

6. Glaube

Jeder sollte an etwas glauben, und sei es nur daran, dass in allem ein gewisser Sinn liegt. Wenn man nichts mehr hat, woran es sich zu glauben lohnt, ist der Weg im Grunde zu Ende.

7. Demut

Demut ist ein wichtiger Begriff, und er ist nicht mit Kuschen und Ducken zu verwechseln! Ein gewisses Maß an Demut bewahrt einem die Lebensfreude und das unbefangene Zugehen auf andere und - wieder mal - sich selbst.

8. Furchtlosigkeit

Angst lähmt. Noch nie hat Angst einen Menschen zu Höhenflügen angespornt. Im Gegenteil, sie ist einer der vielen Gründe, weshalb Menschen einander mit Argwohn zu begegnen und oft ein Brückenschlagen unmöglich ist. Seid furchtlos, wenn es darum geht, Brücken zu bauen!

9. Edelmut

Was ist das? Es wirkt wie ein altes, abgetragenes Wort, doch wäre es hier und da nicht schlecht, wenn man es sich auf die Fahne schriebe. Es bedeutet Güte, Großzügigkeit, Generosität. Diese Eigenschaft verwenden wir sogar in einem unserer Wünsche: Güte und Weisheit! Nichts ist so mächtig wie wahre Güte, die man gewährt, oder auch erfährt.

10. Zielbewusstsein

Wie wir schon im Kodex erfahren haben, ist es wichtig, zu wissen, was man möchte. Diese Tugend sagt es schon wörtlich. Sei Dir Deines Zieles bewusst und damit natürlich auch dessen, wie Du es optimal erreichst.

11. Motivation

Sei motiviert und motiviere andere, darin, Gutes zu tun, zu lernen, zu lieben, zu wissen, all jenes, was uns eigentlich ausmacht!

12. Disziplin

Wieder so ein altmodisches Wort. Doch sehen wir das Positive daran: Disziplin bedeutet, kontinuierlich an etwas "dran zu bleiben". Ohne diese Tugend bringt man es nicht weit, weder "da draußen", noch innerlich.

13. Innere Sammlung

Bewusstsein des eigenen Seins. Es ist wichtig, auch für sich selbst Zeit zu haben und auf die Stimme der Seele zu hören. Sie spricht sehr zart und leise, deshalb muss man genau zuhören und sich dafür Zeit nehmen!

14. Verschwiegenheit

Wenn Dir jemand ein Geheimnis anvertraut, bewahre es! (Es sei denn, es besteht Gefahr dadurch!).

15. Meditation

Wieder: Die Seele braucht Zeit, sich zu sammeln. Es ist wichtig, zur Ruhe zu kommen und die Gedanken und Gefühle zu ordnen.

16. Training

Geist und Körper brauchen Training, um gesund zu bleiben. Wenn man dies nicht tut, verkümmert beides!

17. Aufrichtigkeit

Wie selten ist sie geworden! Die Aufrichtigkeit! Wie oft sagt einem ein Mensch ohne Gehässigkeit (oder überhaupt?!) was er denkt? Das alte Sprichwort "Lügen haben kurze Beine!" trifft zu, denn man kommt damit nicht weit.

18. Nicht-Verurteilen

Hier geht es darum zu lernen, durch die Augen des anderen zu sehen. Es ist wichtig, nicht sofort zu verurteilen, wenn man die Art oder das Wesen eines anderen nicht gleich durchschaut. Das ist enorm anstrengend, aber es schult das Gespür für Menschen ungemein!

19. Kampfbereitschaft

Wenn Deine Freiheit, Deine Würde und die der anderen und das Wohl aller auf dem Spiel steht, dann kämpfe! Wenn Du siehst, dass jemand untergeht, dann kämpfe für ihn! Wer kämpft, kann verlieren, wer es nicht tut, hat es schon!

20. Einmischung

Etwas, dass uns ab erzogen wurde, sobald wir halbwegs verstanden haben, dass Menschen kommunizieren können.
Ja, wir sollen uns einmischen! Gerade, wenn es um alle geht, sei es Politik, Gesellschaft oder Ungerechtigkeiten Mitmenschen gegenüber, die in unserer nächsten Nähe sind. Das heißt nicht, dass man sich in alles einmischen soll, was z.B. privat ist (Ehegespräche etc.), sondern, dass man nicht wegschaut, wenn jemand z.B. verschlagen oder auch "nur" von einem anderen gemobbt wird.


IV. Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Da die Menschenrechte leider noch nicht auf der ganzen Welt selbstzverständlich sind, sehen wir es als unsere Pflicht an, sie in unseren Kodex aufzunehmen, da sie unabdingbar sind: Sowohl für uns Jedi als auch für jedes andere fühlende Wesen.

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

PRÄAMBEL
  • da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,
  • da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, dass einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt
  • da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,
  • da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern
  • da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,
  • da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,
  • da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.


§§

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11
  1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
  2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13
  1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
  2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Artikel 14
  1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.
  2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nicht politischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Artikel 15
  1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.
  2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

Artikel 16
  1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.
  2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.
  3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Artikel 17
  1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
  2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20
  1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.
  2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21
  1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.
  2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.
  3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23
  1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
  2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
  3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.
  4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25
  1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.
  2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26
  1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.
  2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.
  3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27
  1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.
  2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Artikel 28

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29
  1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
  2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
  3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Artikel 30

Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, dass sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

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Stand: 05.06.2012
#3

II. Der Meisterkodex

MEISTERKODEX

Flobi und Qui.png
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"Je größer die Aufgabe, desto größer die Verantwortung"
  1. Höflich, respektvoll und ehrlich soll Dein Benehmen gegenüber allen Ordensmitgliedern sein
  2. Ehre, Gelassenheit und Würde im Umgang miteinander sind verpflichtend
  3. Angemessenes Verhalten und Fürsorgepflicht gegenüber deinen Padawan ist deine Tugend
  4. Der Meister übernimmt Verantwortung für seine Padawan. Er sorgt für eine gute und sinnvolle Ausbildung. Er lehrt sie ritterliches Verhalten im Alltag.
  5. Der Meister hat stets auf den nötigen Anstand und auf eine respektvolle Distanz im Umgang mit seinen Padawan zu achten
  6. Deine Hilfsbereitschaft bei Arbeiten, Problemen und im Alltag solltest du nicht vorenthalten
  7. Die Meister achten mit Ernsthaftigkeit auf ihr Tun. Sie machen sich gegenseitig auf Fehler aufmerksam, sprechen Verfehlungen offen und respektvoll an. Sie helfen sich untereinander
  8. Bescheidenheit soll Dir zur Gewohnheit werden
  9. Mutig sollst Du die Dinge angehen, die Ehre, Mut und Aufrichtigkeit betreffen
  10. Lasse Selbstbeherrschung walten bei allen Handlungen die dein Umfeld prägen
  11. Pflichtbewusstsein, Loyalität und Hingabe gegenüber dem Orden, seinen Mitgliedern sind ehrenhaft und erstrebenswertes Ziel

Erarbeitet und beschlossen durch die Mitglieder des Hohen Rates und des Ältestenrates,
© OOH, Dezember 2015

III. Das Regelwerk

Das Regelkwerk des OOH

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Grundsätze

Dieser Orden ist gebunden an alle Punkte unseres Kodex‘ und dieses Regelwerkes.
Des weiteren fühlt er sich den geltenden Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland und der
EU verpflichtet, so wie dem GG der BRD. Es sei angemerkt, dass die männliche Artikelform,
sowie die männlichen Wortendungen selbstverständlich auch für die Damen gelten. Wir
„gendern“ deshalb nicht, weil der Respekt vor den Menschen egal welchen Geschlechts nicht
in ein paar Buchstaben, wohl aber im Umgang mit ihnen selbst liegt!​

Dieser Orden duldet :
  • Jeden, den der Weg eines Ritters anspricht
  • Jeden, der bewiesen hat, dass sein Herz rein ist und seine Motive edel
  • Jeden, der das Leben eines Menschen als das höchste Gut erachtet und auf Seiten des
  • Schwächeren steht
  • Jeden, der ein Gleichgewicht von "Emotion" und "Ratio" anstrebt
  • Niemanden, der nur im Kampfe das Heil sieht
  • Niemanden, der das Herz verlacht und kalt ist
  • Niemanden, der andere als relativ ansieht und das Leben verachtet
  • Niemanden, der nur auf Zwist aus ist
  • KEINE FANATIKER!

"Eine Waage, auf der nur eine Schale belastet wird, kommt aus dem Gleichgewicht und versagt"


Präambel
Mit Gründung eines Vereins tritt dieses Regelwerk hinter der erstellten Satzung und den gültigen Ordnungen des Vereins zurück. Es ist in Bereichen, die von Satzung oder Ordnungen abgedeckt werden, von nachrangiger oder gar keiner Bedeutung mehr.
In anderen Bereichen behält es zur Regelung des internen Vereinslebens seine Gültigkeit, bis es durch zusätzliche Ordnungen abgelöst wird.​


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Artikel 1 - Aufnahmebedingung und Name

§ I) Die Präambel/Der Eid: Jeder, der dem Orden ganz beitritt, hat dieser Präambel/dem Eid zuzustimmen. Sie beinhaltet, Inhalte aus dem Orden geheim zu halten und dem Orden niemals willentlich zu schaden und Schaden von ihm abzuhalten. Dieser Eid wird bei den Treffen vor den anderen und spätestens danach auch im Forum schriftlich abgeleistet. Wer dem Regelwerk bei Beitritt zustimmt, ist sich darüber im Klaren. Wer den Eid nicht ableistet, kann kein Vollmitglied werden.

"Ich gelobe, dass ich diesen Orden, seine Mitglieder und Lehren ehren und schützen werde. Die Inhalte dieses Ordens bleiben in diesem Orden, seine Lehren nehme ich an und will nur Gutes damit schaffen. Mögen meine Ideale und die des Ordens die Richtlinien meines Handelns sein!"
Dieser Eid kommt einem Gelöbnis gleich, das der Glaubensfreiheit zu Gute kommt, und somit das Praktizieren der eigenen Religion nicht einschränkt. Bei Religionskonflikten kann "ich gelobe" gegen "ich verspreche" ausgetauscht werden.

§ II) Der Ordensname: Jeder, der dem Orden beitreten will, muss sich einen Ordensnamen wählen. Dieser Name​
  • muss aus Vor- und Nachnamen bestehen​
  • soll aus dem Herzen des Anwärters kommen​
  • muss zum Orden passen​
  • darf nicht gegen geltendes Recht im europäischen Gesetzraum verstoßen​
  • muss im Orden einzigartig sein, um Verwechslungen vorzubeugen
  • ein gleicher Nach-/ Familienname ist nur bei direkter Verwandschaft oder Ehe möglich
Wenn ein weiteres Familienmitglied im Orden ist, bestimmt derjenige, der zuerst im Orden war, den Nachnamen aller Familienmitglieder. Für direkte Blutsverwandte ist das Pflicht. Ehepartner müssen dem nicht nachkommen, dürfen es aber. Sie entscheiden gemeinsam, welcher Name ab der Ehe für beide stehen soll, wenn es so sein soll. Auch entscheiden sie dann gemeinsam über den Nachnamen etwaiger Kinder, wenn sie keinen gemeinsamen Nachnamen tragen wollen.

Änderung des Ordensnamens: Eine Änderung des Ordensnamens ist prinzipiell zu jeder Zeit möglich, sollte jedoch sparsam genutzt werden und nach jeder Änderung mindestens ein Jahr Pause einhalten, sofern kein wichtiger Grund vorliegt.
Insbesondere bei Meilensteinen wie einer eingegangenen Padawan-Meister-Bindung oder der Erhebung in den Ritterstand kann jedes Mitglied prüfen, ob es mit dem Namen zufrieden ist oder ihn an die eigene, veränderte Persönlichkeit anpassen möchte.
Gleiches gilt für einschneidende Veränderungen im Privatleben oder zum Beispiel eine begonnene Transition.
Der Hohe Rat soll solche Änderungen eingehend prüfen und in einem persönlichen Gespräch, live auf Treffen oder über Sprachchat, die Gründe mit dem Mitglied besprechen und gemeinsam mit ihm abwägen, ob eine Änderung Sinn ergibt.
Im Zweifelsfall kann der HR sich und insbesondere dem Mitglied, das den Antrag stellt, bis zu sechs Wochen Bedenkzeit auferlegen.

§ III) Das Alter: Für eine Aufnahme muss das Alter mindestens 12 Jahre betragen. Ausnahmen (also jünger als 12 Jahre) gibt es nur, wenn ein erwachsenes Familienmitglied oder ein erwachsener Betreuer ebenfalls im Orden zugegen ist. Bei Antragstellern zwischen 12 und 16 muss eine schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten vorliegen.​
  1. Der Angemeldete nimmt bis zum 16 .Geburtstag den Rang eines Jünglings ein und sollte bis dahin einen Meister gefunden haben. Nur in Ausnahmefällen darf ein Jüngling schon früher zum Padawan werden, wenn ein Meister sich ausdrücklich seiner annehmen will. Das ist nur möglich, wenn der Jüngling Anzeichen besonderer Reife zeigt. Wenn sich auf die Dauer von 12 Monaten kein Meister findet,
    • wird er/sie dem Ältestenrat zugeteilt, der mit dem Padawananwärter den klügsten Weg sucht; das kann auch beim Novizen enden
    • wird er/sie nach Antragsannahme zum Novizen ohne Meister befördert, wenn das Mitglied mindestens 30 Jahre alt ist. Ist auch das nicht der Fall, dann bleibt das Mitglied so lange Aspirant, bis sich ein Meister gefunden hat.
  2. Man kann bis zum 18. Geburtstag kein Ritter werden. Danach darf der Meister eine Prüfung beantragen, sobald er und der Hohe Rat den Padawan als fähig erachten, Ritter zu werden

§ IV) Rangverteilung bei Aufnahme: Der Hohe Rat prüft den Anwärter in einem Gespräch und trifft danach seine Entscheidung, ob der Neuling als Jüngling (zwischen 12 und 18) oder Initiant (über 18) seinen Weg im Orden beginnen darf. Je nach weiterem Werdegang kann der Initiant dann Aspirant werden und in einen der Ausbildungszyklen im Jahr einsteigen. Der Anwärter kann seine Ansicht zu der Rangvergabe einbringen. Der Hohe Rat wird sie in die Entscheidungsfindung einfließen lassen.
Nicht möglich ist:​
  1. die Erhebung in den Status eines Ritters vor Vollendung des 18. Lebensjahres
  2. eine Erhebung zum Padawan/Novizen vor erfolgreicher Beendigung der Aspirantenausbildung
  3. die Erhebung in den Rang eines Großmeisters vor Beendigung des 45. Lebensjahres (Ausnahmen sind vom Hohen Rat mit einer 4/5 Mehrheit anzunehmen)
  4. die Erhebung in den Rang eines Padawan ohne Meister vor Vollendung des 16. Lebensjahres. Dieser Absatz steht nur der Form halber da, da es einen Padawan ohne Meister nur kurze Zeit gibt. Der Padawan braucht einen Meister

§ V) Änderung des Ordensweges: Ist ein Ordensmitglied der Ansicht, dass der von ihm ab Aspirant durch den Test gewählte Weg gar nicht zu ihm passt, kann derjenige einen Antrag auf Änderung an den Hohen Rat stellen und einen alternativen Weg, der beim Test heraus kam, wählen. Weil der Ordensweg nicht beliebig gewechselt werden kann, ist es ein Anliegen, genau zu schauen, ob der dann gewählte Weg auch wirklich passt. Deshalb soll diese Entscheidung auch seitens des Mitgliedes längere Zeit in Anspruch nehmen.
Zu beachten ist:
  1. Der Weg kann nur ein einziges Mal gewechselt werden
  2. Die einzige Möglichkeit, die einem bleibt, wenn auffällt, dass der neue Weg doch nicht passt, ist, den alten wieder anzunehmen. Danach ist keine weitere Änderung möglich
  3. Das Mitglied hat zu akzeptieren, sollte der Hohe Rat den Antrag ablehnen

§ VI) Aktivität im Orden: Es ist ein Mindestmaß an Aktivität im Orden gewünscht. Dies umfasst:
  1. Ordensforum: Einmal in der Woche ein Lebenszeichen in Form eines Beitrages in der Enklave oder einem anderen Bereich des Forums: WhatsApp, Skype und Chats außerhalb genügen nicht!
  2. Ordenstreffen: Teilnahme an Bezirks- und Jahrestreffen ist wünschenswert
  3. Abwesenheit: Diese muss über die entsprechenden Abwesenheitsthreads oder via Mail an den Hohen Rat bekannt gegeben werden; ansonsten gilt man als inaktiv
Wenn diese Mindestvorgaben vorsätzlich nicht eingehalten werden, folgt nach zwei Monaten der Inaktivität ein Anschreiben durch das zuständige Mitglied des Bezirksrats und bei ausbleibender Reaktion nach insgesamt drei Monaten der Ausschluss aus dem Orden.
Benutzer unterhalb des Ranges des Aspiranten werden nicht angeschrieben, sondern nach drei Monaten Inaktivität formlos durch den Verwaltungsrat wieder ausgeschlossen.

Für Benutzer, die zwar regelmäßig ins Forum sehen, sich aber nicht beteiligen, gilt die doppelte Frist. Nach zwei Monaten ohne Beteiligung in Form von Beiträgen gelten sie als inaktiv, nach vier Monaten werden sie angeschrieben und, falls eine Erklärung ausbleibt, nach sechs Monaten ausgeschlossen.

Wird allerdings im Abwesenheitsthread eine Abwesenheit bekannt gegeben, muss niemand einen Ausschluss fürchten.

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Artikel 2 - Verwarnung und Entlassung

§ I) Verwarnungen und Strafmaßnahmen: Eine Verwarnung oder eine Bestrafung kann dann ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied den Frieden des Ordens stört.
  1. Eine Verwarnung erhält ein Anwärter/Mitglied unter anderem dann, wenn es
    • a) die geltenden Gesetze in der Republik Deutschland und der EU unterläuft
    • b) durch persönliche Beleidigungen andere Mitglieder herabsetzt und entwürdigt
    • c) durch uneinsichtiges und unverschämtes Verhalten auffällt
    • d) ordensinterne Inhalte veröffentlicht
    • e) andere Werke als seine eigenen ausgibt oder in einer Weise verwendet, die rechtlich angreifbar wäre
    • f) in der Öffentlichkeit dem Ruf des Ordens durch Fehlverhalten Schaden zufügt
  2. Strafen liegen im Ermessen des Hohen Rates. Ihm stehen unter anderem folgende Maßnahmen zur Ahndung von Regelverstößen zur Verfügung
    • a) Verwarnung: wird ausgesprochen, wenn das erste Mal eine Verfehlung begangen wird und diese wird ein Jahr im Profil vermerkt. Weitere Vorfälle in dieser Zeit können ein Strafexil und damit u.a. den Ausschluss aus dem aktuellen Zyklus der Aspirantenausbildung nach sich ziehen. Wie viele Verwarnungen einem kurzfristigen Exil voraus gehen können, liegt im Ermessen des Hohen Rates
    • b) Kurzfristiges Strafexil: wird ausgesprochen bei wiederholtem Fehlverhalten, zieht einen zweimonatigen Ausschluss aus Forum und Ordensgruppen nach sich und bleibt für eineinhalb Jahre im Profil vermerkt
    • c) Langfristiges Strafexil: zieht eine sechsmonatige Sperre in Forum und Ordensgruppen nach sich. Wird zwei Jahre im Profil vermerkt
    • d) Strafbann: wird ausgesprochen, wenn die Folge ein Ausschluss aus dem Orden mit der Dauer von mindestens 5 Jahren und höchstens lebenslang (neuer Aufnahmeantrag möglich frühestens nach 15 Jahren) sein wird. Diese wird für den Zeitraum des Bannes + 2 Jahre, mindestens aber 7 Jahre (Mindestbannzeit von 5 Jahren + 2 Jahre) im Profil vermerkt
  3. Aberkennung von Rängen
    • a) Verhält sich ein Mitglied auf eine Weise, die Zweifel an der Eignung für seinen aktuellen Rang wecken, hat der Hohe Rat als weitere Maßnahme die Möglichkeit, mit einfacher Mehrheit zu entscheiden, dieses Mitglied in einen niedrigeren Rang zurückzustufen.
    • b) Pro disziplinarische Maßnahme soll nicht mehr als einen Rang herabgestuft werden
      • 1. Unberührt davon bleibt der Verlust des Ranges bei langfristigen Strafexilen oder einem Bann
      • 2. Bei Meistern, die ihrer Verantwortung für Padawan nicht gerecht werden, kann eine Zurückversetzung in den Rang eines Novizen erfolgen, wenn Hoher Rat und Ältestenrat dies mit einer 2/3-Mehrheit beschließen.
    • c) Mit dieser Rückstufung geht der vollständige Verlust weitergehender Rechte und Privilegien einher, insbesondere was die Führung von Padawan angeht.
      • 1. Ritter, die zu Padawan oder Novizen zurückgestuft werden, verlieren ihren Padawan
      • 2. Meister, die zu Rittern zurückgestuft werden, behalten als einzigen Padawan den, der die längste Bindung mit ihnen hat
    • d) Wird ein Padawan/Novize in den Rang des Aspiranten zurückversetzt, muss die Aspirantenausbildung erneut durchlaufen werden, um die Defizite, die zur Aberkennung des Rangs führten, aufzuarbeiten
    • e) Eine separate Aufarbeitung des konkreten Verhaltens, das zur Aberkennung des Rangs geführt hat, ist für jeden Zurückversetzten Pflicht und wird vom Hohen Rat geprüft
      • 1. Vor einer gründlichen, glaubwürdigen Aufarbeitung und Einsicht ist eine Rückversetzung in den höheren Rang nicht möglich
    • f) Frühestens nach sechs Monaten und einem erfolgreichen Abschluss der unter e) genannten Aufarbeitung kann der alte Rang zurückverliehen werden.
      • 1. Sieht der Hohe Rat keine Anzeichen für notwendige Einsicht und Verständnis, kann er die Rückverleihung nach eigener Einschätzung weiter aufschieben.
    • g) Bei der Rückversetzung von Rittern und Meistern soll der Hohe Rat bei vorhandenen Padawan besondere Sorgfalt walten lassen. Die Ahndung ihres Meisters darf für Padawan, bis auf den Verlust der PM-Bindung, keine weiteren Nachteile haben, sie sind bevorzugt und mit gründlicher Überlegung einem neuen Meister zuzuführen oder vom HR anderweitig zu betreuen.
  4. Befugnisse von einzelnen Räten in einer Ausnahmesituation
    • a) Die Mitglieder des Hohen Rats und des Ältestenrats üben Hausrecht in allen ordensbezogenen Medien und auf durch den Orden organisierten Treffen aus.
    • b) Sie können von diesem Recht jederzeit Gebrauch machen und Anwärter, Aspiranten und Vollmitglieder des Ordens mündlich ermahnen und unmittelbar maßregeln, wenn die Situation es erfordert.
    • c) Konsequenzen aus dem Verhalten der betreffenden Person werden dann durch die Räte gemäß des Regelwerkes besprochen und beschlossen
Verstößt ein Mitglied gegen die in diesem Artikel festgelegten Verhaltensregeln, kann ein Mitglied des Hohen Rates oder des Ältestenrates unmittelbar regulierend einschreiten. Konsequenzen aus dem Verhalten der betreffenden Person werden dann durch die Räte gemäß des Regelwerkes besprochen und beschlossen.

§ II) Ausschlussverfahren: Der Hohe Rat kann einen direkten Ausschluss veranlassen, wenn​
  1. ein Mitglied sich über Gebühr unverschämt verhält
  2. ein Mitglied andere Mitglieder bedroht und ihnen zusetzt
  3. trotz mehrfacher Verwarnung sein Verhalten nicht verändert und/oder nachvollziehbar den Ordensfrieden nachhaltig stört
  4. nach drei Verwarnungen keine Besserung eintritt
  5. ein Mitglied Inhalte des Ordens unerlaubt weitergibt und/oder sie löscht. Die Weitergabe der Inhalte bezieht sich hauptsächlich auf sensible Daten wie persönliche Daten der Mitglieder, Aussagen von Mitgliedern auf ihr Privatleben bezogen usw.
  6. den Eid des Ordens bricht
  7. das Mitglied seinen Ausschluss wünscht. Dennoch ist es weiterhin zum Schweigen verpflichtet, was die Inhalte angeht. Der Hohe Rat muss geschlossen von diesem Wunsch Kenntnis erlangen können und ggf. mit dem Mitglied Rücksprache halten können, bevor der Ausschluss durchgeführt wird. Ein sofortiger permanenter Ausschluss kann nur durch eine 4/5 mehrheitliche Ratsentscheidung vollzogen werden.

§ III) Rückkehrregelung: Wenn ein Mitglied aus dem Orden ausscheidet, sei dies durch Ausschluss oder Austritt, kann derjenige in der Regel nicht wieder in den OOH zurückkehren. Von dieser Regelung kann in besonderen Ausnahmefällen abgegangen werden, wenn​
  1. der Hohe Rat mehrheitlich beschließt, dass derjenige eine erneute Chance verdient - im Zweifelsfall kann eine ordensweite Abstimmung eingeholt werden, nachdem die Hohen Räte ihre Betrachtungen dazu kund getan haben
    Der Wiederkehrer ein Aufnahmegespräch mit dem Hohen Rat absolviert und bestanden hat
  2. derjenige lediglich ins freigewählte Exil gegangen ist (Exil bedeutet, dass jemand explizit den Wunsch geäußert hat, mal eine „Auszeit“ zu nehmen). Bei einer Rückkehr in den Orden wird derjenige im Rang eines Aspiranten wieder in den Orden eintreten. Wann der Rückkehrer bzw. ob er seinen alten Rang wiedererhält wird nach 3 Monaten erneut vom Rat geprüft - klar ist die Rangvergabe bei nicht abgeschlossener Aspirantenausbildung [Art. 2, § IV, Absatz 2]. Trifft Art 2, §4, Absatz 2 nicht zu, wird das bisherige Verhalten des Wiederkehrenden als Diskussionsgrundlage dienen. Die Möglichkeit des Exils ist allerdings nur begrenzt wählbar. Ab dem dritten Mal muss eine Mehrheitsentscheidung des Hohen Rates eingeholt werden. Diese Regelung kam zustande, um den Mitgliedern und Anwärtern zu verdeutlichen, dass das hier ein ernstzunehmender Orden ist, der irgendwelche persönlichen "Spielchen" nicht mitmacht.
  3. Mitglieder, die länger als sechs Monate vom Orden ausgeschlossen wurden (großes Strafexil oder Strafbann), können bei Rückkehr verpflichtet werden, die grundlegende Ausbildung im Rang eines Aspiranten erneut zu absolvieren. Wurde die Aspirantenausbildung noch nicht absolviert, kehren sie in jedem Fall als Aspiranten zurück.
    Eine Rückkehr in den alten Rang ist nach der Absolvierung und nach Ermessen des Hohen Rates möglich, für eine Rückkehr in die verantwortungsvollen Ränge "Ritter" und "Meister" ist aber zwingend eine erneute Prüfung notwendig.
  4. Beantragt ein Exmitglied mit Bann auf Lebenszeit einen Wiedereintritt, entscheidet der Hohe Rat, ob dieser Antrag weiter verfolgt wird. Stimmt der Hohe Rat mit Zwei-Drittel-Mehrheit zu, muss das Exmitglied zustimmen, dass der Fall vor dem Orden mit den Gründen für den lebenslangen Bann erklärt wird und eine Woche lang alle dazu gehört werden, die sich äußern wollen. Schließlich werden alle Vollmitglieder innerhalb einer Woche abstimmen können, ob dem betroffenen eine Rückkehr ermöglicht wird. Bei einer Zwei-Drittel-Mehrheit kann das Exmitglied als Anwärter wieder einsteigen und hat eine zwölfmonatige Bewährungszeit zu bestehen. Bei negativem Entscheid kann frühestens nach einem weiteren Jahr erneut ein Antrag gestellt werden
  5. Zwischen Ausschluss oder Austritt und Rückkehr in den Orden müssen mindestens drei Monate liegen.
  6. Hat ein Rückkehrer noch offene Schulden beim Orden, so müssen diese vor einer Rückkehr beglichen werden.
§IV) Rücktritt von Exil oder Austritt:
Die Entscheidung, den Orden zu verlassen, sollte gründlich überlegt sein. Dennoch kann es vorkommen, dass man die Entscheidung bereut. Für diese Situation gelten folgende Rücktrittsregeln:

a) Aus dem selbstgewählten Exil ist eine Rückkehr ohne irgendwelche Konsequenzen innerhalb von 14 Tagen möglich, innerhalb weiterer 14 Tage nur nach Mitgliederentscheid in einfacher Mehrheit aller Mitglieder ab dem Rang des Aspiranten
b) Für den Austritt ohne Löschung wird die ersten 28 Tage angenommen, dass jemand nur ins Exil gehen wollte, die Regelung gemäß Buchstabe a gilt entsprechend. Nach Ablauf der 28 Tage gilt der Austritt.
c) Bei einem Austritt mit Wunsch, dass Daten und Benutzerkonto gelöscht werden, gibt es keine Sonderbehandlung, eine Rückkehr gemäß Regelwerk ist nach frühstens drei Monaten über einen neuen Mitgliedsantrag möglich

§V) Bedeutung der Aspirantenausbildung für Fortschritt innerhalb des Ordens: Jedes Mitglied soll zukünftig erfolgreich die Aspirantenausbildung abgeschlossen haben.
  1. Entsprechend sind die Ränge von Vollmitgliedern, die diese Ausbildung noch nicht beendet haben, bis zu ihrem Abschluss eingefroren.
  2. Rückkehrer werden, ungeachtet ihrer alten Ränge, die Ausbildung im Rang eines Aspiranten durchlaufen und können frühestens nach erfolgreicher Absolvierung ihren alten Rang gemäß §3, Absatz 2 zurückerhalten.
  3. Alle anderen bleiben Jünglinge bzw. Aspiranten und erhalten nach Abschluss der Ausbildung die Möglichkeit, als Padawan oder Novize/Novizin Vollmitglied des Ordens zu werden.

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Artikel 3 - Ausbildung und damit verbundene Rechte und Pflichten

§ I) Die Auswahl eines Padawan: Ein Ritter oder Meister wählt seinen Schüler nach folgenden Kriterien aus:
  1. Meister und Schüler stehen keinesfalls in einem privaten Bindungsverhältnis zueinander (Familie, Partner/-in, Lebensgefährte/-in)
  2. Meister und Schüler harmonieren bestmöglich auf menschlicher Ebene
  3. Der Meister traut sich die Aufgabe zu, den Schüler auszubilden
  4. Der Schüler sieht sich in der Lage, dem Meister zu vertrauen
  5. Der Meister sieht keine akute Gefahr in der Ausbildung
  6. Der Rat segnet den Meister-Schüler Bund ab
  7. Der Padawan-Anwärter hat die Aspirantenausbildung mit Erfolg abgeschlossen

§ II) Varianten der Betreuungsebenen: Es gibt die Möglichkeit, drei Padawan anzunehmen. Darüber hinaus kann ein Meister Mitglieder des Ordens auch als Mentor und Ansprechpartner betreuen. Dies ist aber nicht mit einer Padawan-Meister-Bindung gleichzusetzen, und die Betreffenden haben auch zum internen Bereich der Seminarräume keinen Zugang.
  1. Mentorenbetreuung: Jünglinge, Aspiranten und Novizen können einen Meister oder Großmeister des Ordens um Betreuung bitten. Diese fungieren dann als Ansprechpartner und unterstützen die Betreffenden dann auch auf der Suche nach einem Meister oder beim Abschluss der Ausbildung. Es ist kein offizieller Antrag am dem Hohen Rat notwendig, aber eine Mitteilung darüber durchaus. Eine Mentorenbetreuung entspricht nicht einer Padawan-Meister-Bindung
  2. Padawan-Meister-Bindung: Diese Bindung ist eines der Herzstücke des Ordens und basiert auf dem größtmöglichen Vertrauen. Hier vertraut sich ein Mensch dem anderen an und betraut ihn mit der Aufgabe, ihn durch die anspruchsvolle Ausbildung zum Jedi zu begleiten. Andererseits soll auch der Meister von seinem Padawan lernen; diese Bindung ist keine Einbahnstraße. Zudem handelt es sich hier nicht um ein streng autoritäres Verhältnis, sondern vielmehr um einen gemeinsamen Weg, bei dem der Padawan darauf vertrauen können soll, dass der Meister nur das beste für seinen Schützling im Sinn hat. Dies gilt es stets zu bewerkstelligen. Der Meister stellt seinem Padawan individuelle Aufgaben, die auf ihn zugeschnitten sind. Die fundamentalen Ordensaufgaben stellen die Sapientes
  3. Die Sapientes: Diese Lehrer unterrichten alle Padawan in den ordensrelevanten Fächern und leiten die Aspiranten durch die Aspirantenausbildung. Sie sind zentraler Bestandteil der Ausbildungen im Orden und sollten sich aus den Rängen der Ritter und Meister rekrutieren. Bei besonderer Eignung oder bei Personalknappheit kann der Hohe Rat Ausnahmen zulassen
Als Meister ist die höchste Sorgfalt an den Tag zu legen; der Padawan ist ein Schutzbefohlener und niemals Mittel zum Zweck. Der Padawan hat seinen Meister hingegen zu achten und respektvoll zu behandeln. Beide sollen das Wohl des jeweils anderen nicht aus den Augen verlieren.

§ III) Pflichten eines Padawan: Der Schüler verpflichtet sich, folgende Regeln neben dem Haupt-Kodex einzuhalten:​
  1. Padawan und Meister stehen keinesfalls in einem privaten Bindungsverhältnis zueinander (Familie, Partner/-in, Lebensgefährte/-in)
  2. Der Padawan soll seinen Meister achten und respektieren
  3. Der Padawan soll seine Ausbildung gewissenhaft erfüllen; die Aufgaben, welche ihm durch den Orden gestellt werden, haben denselben Stellenwert wie jene, die ihm durch den Meister zu Teil werden. Die Dauer der Ausbildung ist nicht begrenzt, allerdings sollte eine Bindung im Sinne der Gelassenheit mehrere Jahre bestehen, bevor ein Ritterschlag beantragt wird
  4. Der Padawan soll erlerntes Wissen niemals missbrauchen oder gegen andere richten
  5. Der Padawan soll auf das Wort seines Meisters hören und nur dann dagegen handeln, wenn des Meisters Motive eigennützig und/oder gefährlich sind
  6. Ein Padawan kann auch während seiner Ausbildung des Ordens verwiesen werden, sollte er wiederholt immens gegen den Grundsatz des Ordens verstoßen
  7. Ein Padawan darf zu keiner Zeit das in ihn gesetzte Vertrauen missbrauchen. Zuwiderhandlungen werden mit Beendigung der Meister-Padawan Beziehung und schlussendlich mit Ausschluss geahndet
  8. Wenn der Padawan unglücklich in seiner PM-Bindung ist, soll er dieses den Sapiens oder dem Hohen Rat zu Gehör bringen und dies jedoch zuerst mit seinem Meister besprechen
  9. Der Padawan hat mindestens 5 Jahre Zeit, die Aufgaben abzuschließen; nach oben sind keine offiziellen Grenzen gesetzt

§ IV) Pflichten eines Meisters/Lehrers: Der Meister verpflichtet sich, folgende Regeln neben dem Haupt-Kodex einzuhalten:​
  1. Erste Aufgabe des Meisters ist es, den Schüler zu beschützen und Leid von ihm abzuwenden
  2. Der Meister hat den Padawan nur nach bestem Wissen und Gewissen zu unterrichten
  3. Der Meister soll aufmerksam beobachten, wie und ob der Padawan mit der Ausbildung zurecht kommt und gegebenenfalls sein Vorgehen prüfen. Die Ausbildung eines Padawan kann so lange dauern wie notwendig, allerdings gilt es, zu beobachten, ob die Ausbildung für den Padawan geeignet ist, oder ob der Meister die Ansprüche ändern muss. Die durch den Orden gestellten Aufgaben und Ansprüche müssen erfüllt werden, um ein Jedi-Ritter werden zu können
  4. Dem Meister ist es untersagt, den Padawan aus egoistischen Motiven für seine Zwecke zu missbrauchen und es ist ihm verboten, seinen Padawan aufgrund seiner Autorität zu bösen Taten zu veranlassen. Zuwiderhandlungen werden mit Ausschluss geahndet
  5. Der Meister ist verpflichtet darauf zu achten, dass sein Schüler sein Wissen nicht missbraucht
  6. Der Meister verpflichtet sich dazu, seinem Padawan und dem Hohen Rat gegenüber positive, sowie negative Ergebnisse der Ausbildung zu vermitteln und hier seinem Rang angemessen und verantwortungsvoll zu entscheiden

§ V) Pflichtfächer der Padawan: Wenn ein Aspirant den Rang eines Padawan erhoben worden ist, so hat er die Ausbildungsaufgaben in den sieben Zentralfächern, welche durch den Orden gestellt werden, erfolgreich zu absolvieren, bevor ihm die Ritterehre zuerkannt werden kann. Die Lerninhalte der Fächer werden von den Sapientes und den Meistern vermittelt. Folgende Fächer werden verlangt:​
  1. AG - Allgemeinbildung – Was man wissen muss, um sich in der Welt zurecht zu finden: Wissen ist Macht. Um die Welt um sich herum zu begreifen, sich im Alltag zurecht zu finden und Geschehnisse richtig einordnen zu können, ist ein gewisses Maß an Allgemeinbildung unabdingbar. Ein Grundverständnis der Bereiche Geschichte, Kultur, Politik & Gesellschaft, Naturwissenschaften&Technik und Sprachen gehört zur Basis eines wachen Geistes. Natürlich kann der Orden keine jahrelange Schulbildung ersetzen, jedoch ist es unser Bemühen, die Lust am Lernen bei jedem Schüler zu wecken und neue Zugänge zu den unterschiedlichen Fächern zu eröffnen.
  2. DiKom- Diplomatie und Kommunikation – Die Kunst mit Menschen umzugehen: Diplomatie bedeutet nicht nur, geschickt Verhandlungen zu führen, sondern auch in kluger, freundlicher und vorausschauender Weise mit Menschen umzugehen. Der richtige Umgang mit Menschen unterschiedlichster Lebensauffassung und Herkunft ist von großer Wichtigkeit, wenn man sich für das Gute in der Welt einsetzen will. Der Kernpunkt Diplomatie soll außerdem durch Kenntnisse in menschlicher Psychologie ergänzt werden.
  3. EWG - Erweiterung des Geistes – Wege die Welt zu sehen und zu begreifen: Seit jeher versucht der Mensch, die Welt in der er lebt, zu verstehen. Das Fach „Erweiterung des Geistes“ soll das Verständnis unterschiedlicher Weltanschauungen, Philosophien und Religionen fördern. Die Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Hintergründen und wie geistige Strömungen unsere Welt beeinflusst haben, gehört ebenso zum Lehrplan, wie das Entwickeln einer eigenständigen Weltanschauung und die Fähigkeit, diese glaubhaft zu vertreten. Die Schüler sollen zu aufmerksamen und verständnisvollen Zeitgenossen ausgebildet werden, die zu ihrer Meinung stehen.
  4. KE - Körperliche Ertüchtigung – Training für Körper und Geist: „Mens sana in corpore sano“ - „Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper“. Schon die alten Römer wussten, dass körperliche Ertüchtigung zu einem gesunden Leben gehört. Doch nicht nur sportliche Betätigungen und Schwertkampf sollen im Zentrum dieses Faches stehen, sondern auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Unsere Schwertkampfmeister und Köche stehen hier besonders in der Pflicht.
  5. KREA - Kreativität – Die Fähigkeit, Neues zu denken und zu tun: Die Fähigkeit kreativ zu denken, Neues zu schaffen und sich selbst auszudrücken, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Kreativität zu fördern bedeutet nicht nur, unsere Kultur zu bewahren und fortzuführen, sondern verleiht jedem Menschen, der über sie verfügt, Flügel und Kraft. Neben den schönen Künsten soll auch schöpferisches Denken, Problemlösung und Vorstellungskraft Teil des Lehrplans sein. Kreativität bedeutet nicht nur Kunstwerke zu schaffen, sondern auch Probleme auf unkonventionelle Weise anzugehen, Lösungswege zu finden und Neues zu denken.
  6. SRF - Selbstreflexion - Die Kunst sich selbst zu begreifen: Die Fähigkeit, sich selbst zu begreifen, ein gesundes Selbstbewusstsein und innere Stärke zu entwickeln, gehört zu den zentralen Aufgaben eines jeden Menschen. Das Ziel dieses Faches soll es sein, reife Persönlichkeiten hervorzubringen, die mit ihren Stärken aber auch mit ihren Schwächen bewusst umgehen können und in der Lage sind, das Leben zu meistern. Die Schüler sollen lernen,wie man ein erfülltes Leben führt, sich selbst als Mensch wertschätzt und wie man diese Achtung und Wertschätzung seinen Mitmenschen zurückgeben kann.
  7. UMAC - Umgang mit „Der Macht“ - „Die Macht“, "Gott" das „Qi“ oder wie auch immer: Es ist unsere Philosophie, dass es neben dem empirisch Nachweisbaren auch Dinge geben muss, die wir (noch) nicht erfassen und begreifen können. Dieses Fach widmet sich der Erforschung und dem Studium der ewigen Fragen: Wer sind wir? Wo kommen wir her? Hat uns jemand oder etwas erschaffen, sind wir ein Zufallsprodukt der Evolution oder Teil einer großen, universellen Energie? Was ist unser Geist, unsere Seele oder sind wir nur eine Ansammlung von Neuronen? Diese und viele andere Fragen werden hier erörtert.
Wichtig:
Erst, wenn der Padawan in allen Fächern von den lehrenden Sapientes und/oder seinem Meister positiv beurteilt wurde, kann er beim Hohen Rat zur Ritterprüfung antreten.​


§ VI) Beenden der Ausbildung: Die Ausbildung kann unterbrochen/beendet werden, wenn​
  1. der Padawan seine Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen hat und der Meister ihn zur Prüfung anmeldet
  2. der Meister den Padawan zu einer vorzeitigen Endprüfung zum Ritter auf Probe anmeldet. Der Ritter auf Probe hat eine von seinem Meister, den Sapientes oder dem Hohen Rat gestellte Abschlussprüfung zu absolvieren; erst dann kann der endgültige Ritterschlag erfolgen; wenn die Prüfung nicht bestanden wird, verlängert sich die Ausbildung bei dem entsprechenden Meister automatisch, bis der Meister der Ansicht ist, dass eine erneute Prüfung Sinn ergibt
  3. der Meister und der Padawan die gemeinsame Ebene verloren haben und deshalb ein neuer Meister notwendig wird; das ist auch nach einer nicht bestandenen Abschlussprüfung möglich
  4. ein Meister oder Padawan den Orden verlässt bzw. verlassen muss
Es ist die Aufgabe des Meisters, zu bestimmen, welche Ritterprüfung der Padawan zu absolvieren hat. Allerdings soll er dies Rücksprache mit den Sapientes/Lehrenden und dem Hohen Rat halten, damit alle Beteiligten darüber im Bilde sind, dass der Padawan/RaP gemäß einer Abschlussprüfung betrachtet werden muss. Der abschließende Padawan, der einem Ritter auf Probe entspricht, hat angemessen Zeit, seine Abschlussprüfungen abzulegen.
Der Hohe Rat und der Meister schlagen den erfolgreich abschließenden Padawan dann zum Ritter (siehe Zeremonien).

Wichtig: Wenn ein Padawan oder ein Meister den Antrag auf die Lösung der PM-Bindung stellt, muss der Padawan binnen zwei Wochen einen neuen Meister gefunden haben. Ansonsten wird er zum Aspiranten gemacht, dies bedeutet den Verlust der Vollmitgliedschaft; diese kann nur bei einem neuen Padawan-Meister-Bindung wieder in Kraft treten. Ein Padawanstatus ohne Meister ist nicht möglich.​

§ VII) Allgemeines zur Ausbildung: Die Padawan-Meister-Bindung ist eine sehr kostbare und empfindliche Angelegenheit. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, dass beide Seiten davon so gut wie möglich profitieren. Den Padawan ist es erlaubt, nicht nur von dem eigenen Meister Wissen und Können zu erlangen, sondern auch von den anderen Meistern und Großmeistern im Orden.​
  1. Jeder Meister kann in der Regel 3 Padawan annehmen. Mehr ist grundsätzlich nicht gestattet, weil jeder einzelne Padawan Aufmerksamkeit und Zuwendung braucht und die Aufgabe für den Meister ebenso überschaubar bleiben muss. Davon kann ausschließlich bei gut begründeten Ausnahmefällen mit einem mehrheitlichen Ratsbeschluss abgegangen werden. Mehr als 4 Padawan sind niemals möglich.
  2. Padawan haben die gestellten Aufgaben ihrer Meister gewissenhaft zu erledigen und offen auf die Ausbildung zuzugehen. Sie werden von ihnen gewissenhaft speziell auf ihre Padawan zugeschnitten und ergeben deshalb Sinn
  3. Die durch den Orden, also die Sapiens, erstellten Aufgaben sind von allen Padawan (und ggf. Novizen) ohne Ausnahme zu absolvieren; die Grundlagen des Ordens werden so vermittelt
  4. Sollte ein Padawan unzufrieden sein, soll er dies zuerst(!) mit seinem Meister zu lösen versuchen. Wenn das nicht hilft, soll er sich an den Ältestenrat und dann an den Hohen Rat wenden
  5. Dem Bündnis muss der Meister zustimmen. Der Padawan hat ebenfalls Mitspracherecht, sollte jedoch im Zweifelsfall auf die Entscheidung des Hohen Rates vertrauen.

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Artikel 4 - Genaue Betrachtung des Ausbildungsvorganges

§ I) Die Aspirantenausbildung: Ein Mitglied, das durch den Hohen Rat vom Anwärter zum Aspiranten ernannt worden ist, hat die Möglichkeit, in einem der jährlich mehrfach stattfindenden Zyklen die Grundausbildung der Jedi im Orden, die Aspirantenausbildung, zu absolvieren.
  1. Die Aspirantenausbildung besteht aus zwei Zyklen pro Kalenderjahr
  2. Pro Zyklus werden jeweils drei Grundsäulen unterrichtet:
    • Säule 1: Kodexlehre
    • Säule 2: Kommunikationslehre
    • Säule 3: Persönlichkeitslehre
  3. Zyklus I beginnt ab Januar des Jahres, Zyklus II ab August des Jahres. In Zukunft - mit wachsender Anzahl der Sapientes - können auch versetzte Zyklen angedacht werden; dann wird das Regelwerk und der Prozess angepasst werden
  4. Die Aufgaben werden in einem eigens dafür eingerichteten Forenbereich gestellt
  5. Die Lehreinheiten, welche in den Säulen beigebracht werden, bestehen aus Grundfragen und Abschlussaufgaben, zu denen die Sapientes ein Video zur Verfügung stellen; alle zwei Wochen gibt es Gespräche, in denen die bearbeiteten Aufgaben im Gespräch persönlich erörtert werden
  6. Die Aspiranten müssen jede einzelne Aufgabe und Einheit bestehen, bevor sie weiter vorrücken können
  7. Scheidet ein Aspirant im laufenden Zyklus aus, macht er im darauffolgenden Zyklus weiter. Die Sapientes entscheiden, was und ob wiederholt werden muss
Die Aspirantenausbildung ist obligat, wenn man eine Padawanausbildung anstreben möchte, denn sie dient als Schaffung der absoluten Grundlagen des Jedi-Daseins, welches zunächst verstanden und verinnerlicht werden muss. Wer diese Ausbildung nicht machen kann oder will, kann zwar im Orden verbleiben, wird aber nicht zum Ritter und wird keine hohen Verantwortungsaufgaben bekommen oder bestimmen können.

Einstieg nach Beginn der Aspirantenausbildung:
Bis Ende Säule 1, Fragenblock 2, also bis zum Ende der vierten Woche der laufenden Ausbildung, kann man einen Eilantrag darauf stellen, nachträglich in den Zyklus einzusteigen. Dieser Einstieg erfolgt dann spätestens nach Säule 1, Fragenblock 3, also nach der sechsten Woche der Ausbildung. Die fehlenden Blöcke müssen zeitnah, jedoch vor Abschluss von Säule 1, nachgeholt werden.
Der Hohe Rat ist in dieser Angelegenheit zu einer schnellen Entscheidung verpflichtet. Versäumt der Hohe Rat eine rechtzeitige Entscheidung oder eine rechtzeitige Bekanntgabe der Entscheidung, gilt der Antrag als stattgegeben.


§ II) Grundsätze zur Ausbildung für Meister, Novizen und Padawan: Das Absolvieren der sieben zentralen Fächer in der Padawanausbildung ist ein Kernpunkt auf dem Weg zum Jediritter im OOH. Ohne erfolgreichen Abschluss dieser Fächer kann keine Ritterwürde vergeben werden; so, wie die Aspirantenausbildung das Fundament zum Jedidasein und für diese sieben Fächer legt, ist die Ausbildung als Padawan die konsequente Weiterführung. Der Padawan kann in mindestens 5 Jahren alle Aufgaben vom Orden und dem eigenen Meister absolviert haben; nach oben sind keine offiziellen Grenzen gesetzt. Zu beachten gilt also:​
  1. Es gibt sieben zentrale Fächer. In jedem davon müssen eine fundamentale Ordensaufgabe und individuelle Aufgaben des Meisters innerhalb von 4 flexiblen Lerneinheiten erfolgreich abgeschlossen werden
  2. Bewertet wird mit einem Punktesystem, wobei 15 der beste Benotungswert und 0 der schlechteste Benotungswert ist. Wer 4 Punkte in einem Semester erreicht, hat es bestanden. Allerdings wird eine Wiederholung des Inhaltes und eine Intensivierung zusammen mit dem eigenen Meister nahegelegt. Die Punktewertung ist vor allem für die Meister wichtig um zu sehen, wie tief ein Padawan in die Materie eintaucht
  3. Wichtig: Die zentralen Fächer müssen nicht innerhalb von zwei Jahren bewältigt werden; die Zeit ist nach oben dehnbar.
  4. Nach dem erfolgreichen Abschluss aller Prüfungen steht es dem Meister frei, beim Hohen Rat den Ritterstatus für seinen Padawan zu beantragen, wodurch der Padawan zum Probatio wird - dies wird durch einen Banner unter dem Avatar angezeigt. Allerdings hat der Padawan allein durch den erfolgreichen Abschluss der Fächer keinen Anspruch darauf, sofort zum Ritter ernannt zu werden. Wann der Padawan dazu bereit ist, entscheiden alleine sein Meister und der Hohe Rat mittels einer individuell zugeschnittenen, anspruchsvollen Abschlussprüfung; wird sie nicht bestanden, bleibt der Padawan mindestens ein weiteres Jahr bei seinem Meister

§ III) Bedeutung und Sinn der fundamentalen Ordensaufgaben: Diese Aufgaben werden durch die Sapientes [Art 3, § II] allen Padawan gestellt. Sie werden - ähnlich wie bei der Aspirantenausbildung - in einem gesonderten Lehrstufenbereich bewertet, da sie für alle Stufen weitestgehend gleich bleiben werden. Folgendes ist bei den fundamentalen Aufgaben zu beachten:​
  1. Die fundamentale Ordensaufgabe muss so gestellt sein, dass sie von allen Padawan zu lösen ist, das heißt in einer angemessenen Frist (am besten zu Beginn der Lerneinheit) und in einem angemessenen Schwierigkeitsgrad, dem Lehrstatus entsprechend. Der Sapiens hat auch darauf zu achten, die Aufgabe nach dem jeweiligen Stand des einzelnen Padawan zu bewerten; das hier ist kein Schulsystem, bei dem es um das Aussondern Schwacher geht. Jeder Padawan muss – auch in der Bewertung – da abgeholt werden, wo er steht. Trotzdem muss den anderen gegenüber gerecht bewertet werden. Zudem muss die fundamentale Aufgabe eine gewisse Zeit lang Bestand haben, das bedeutet: Sie muss so allgemein gestellt sein, dass sie längere Zeit aktuell und verwertbar bleibt; sie ist grundsätzlich so angelegt, dass die Grundlagen der Aspirantenausbildung vertieft und gefestigt werden
  2. Pflicht des Padawan: Die fundamentalen und individuellen Aufgaben aus jedem Zentralfach müssen erledigt sein, bevor eine Lehreinheit als abgeschlossen gelten kann. Das bedeutet, der Padawan muss alle Aufgaben positiv abschließen, um ein Semester aufzurücken
  3. Pflicht des Sapiens: Padawan und Novizen posten ihre fundamentalen Ordensaufgaben eigens in das Forum, in dem sie ihnen vom Scolarium gestellt werden. Dort werden die Sapientes die verschiedenen Aufgaben in einem eigens dafür eingerichteten Bereich zusammenfassen und bewerten. Ein Feedback zu den Aufgaben erfolgt ähnlich wie bei den Aspiranten in einigen Gesprächen zum Thema. Da die Aufgaben ausführlicher sind als die Aspirantenaufgaben, haben die Padawan für die insgesamt 7 Aufgaben vier Monate Zeit. Wie das eingeteilt wird, wird noch eigens festgehalten. Basierend auf diesen Aufgaben erstellen Meister dann auch individuelle Aufgaben für ihre Padawan.

§ IV) Bedeutung und Sinn der individuellen Aufgaben für die Padawan: Wie der Name schon sagt, geht es hierbei darum, individuell auf den einzelnen Padawan einzugehen. Diese Verantwortung fällt ihren Meistern zu. Die Sapientes haben mit diesem Bereich nichts zu tun. Die individuellen Aufgaben müssen – anders als die allgemeinen – jede Lehreinheit und für jeden Padawan erneuert werden. Novizen erhalten keine individuellen Aufgaben, sondern arbeiten lediglich bei den fundamentalen Ordensaufgaben mit und vertiefen ihr Wissen hierbei selbstständig. Bei den individuellen Aufgaben ist folgendes zu beachten:​
  1. Genau wie bei den fundamentalen Ordensaufgaben, sind auch die individuellen für den Werdegang des Padawan richtungsweisend; allerdings werden diese genau auf die Bedürfnisse des Padawan abgestimmt. Es steht dem Meister frei, dem Padawan mehrere Aufgaben zum selben Thema zu stellen, wenn er es als Notwendigkeit ansieht. Der Meister hat darauf zu achten, dass er seinen Padawan mit den individuellen Aufgaben nicht überfordert, sondern fördert
  2. Pflicht des Meisters: Da ein Meister seinen Padawan im Idealfall am allerbesten kennt, sollte die individuelle Aufgabe wirklich gut auf den Schüler zugeschnitten sein und ihn genau dort fördern, wo der junge Ritteranwärter noch Unterstützung bedarf. Kein Padawan sollte dieselbe Aufgabe erhalten wie sein Mitpadawan. Sie sollten stets unterschiedlicher Natur und auf den einzelnen abgestimmt sein. Gleiche Aufgaben sollen die Ausnahme bilden und insbesondere dann gestellt werden, wenn die Lösung von erfolgreicher Zusammenarbeit abhängt! Die Aufgaben stellt der Meister im eigenen Seminarraum, der für das Padawan-Meister-Gespann ganz zu Beginn ihrer Bindung erstellt worden ist. Um Übersicht zu bewahren, hat der Meister die Aufgabe mit folgender Überschrift zu posten:
    [[PRÄFIX der Lehreinheit] - Lehreinheit 2xxx - Thema - Note] → Beispiel: [[AG I] - LE 1, 2013 - Du selbst - 13 Punkte]
    Die Anzahl der Punkte wird natürlich erst später eingefügt, wenn der Padawan die Aufgabe bearbeitet und der Meister sie bewertet hat. Der Meister soll dem Padawan – soweit es die Aufgabenstellung zulässt – seine Fragen beantworten und ihm beistehen
  3. Pflicht des Padawan: Der Padawan hat die Aufgabe, die ihm sein Meister stellt, ohne Murren und gewissenhaft zu erledigen, solange er dadurch keinerlei Schaden erleidet. Der Meister macht sich bei der Erstellung der Aufgabe Gedanken, es ist deshalb wünschenswert, dass der Padawan sich auf die gestellte Aufgabe einlässt und sich damit befasst. Er hat die Aufgabe fristgerecht in einem übersichtlichen und lesbaren Schriftbild innerhalb der Fristen in den entsprechenden Thread zu posten; der Padawan wird um ein angemessenes Vokabular ersucht. Der Padawan hat seinem Meister mitzuteilen, wenn er eine Aufgabe nicht machen kann aus Zeitmangel oder anderen Verhinderungsgründen. Es gilt zu beachten: Der Padawan soll sich stets darüber im Klaren sein, dass ihm die Ausbildung dienen und von Nutzen sein soll. Das System wurde nicht geschaffen, um jemanden zu unterdrücken und durch irgendeine sinnlose Ausbildung zu prügeln; es liegt in der Verantwortung des Padawan selbst, wie viel ihm an der Ausbildung zum Jedi liegt und wie rasch er damit zum Ziel gelangt. Dieser Weg ist kein leichter und er ist des öfteren auch mit Schwierigkeiten verbaut. Dieses Faktum sollte keinen der Padawan oder Novizen davon abhalten, sich dennoch weiter durchzukämpfen und danach gestärkt aus dem Verlauf hervorzugehen.
  4. Novizen haben dasselbe Pensum zu erledigen wie Padawan, allerdings in Eigenverantwortung! Individuelle Aufgaben gibt es eher selten, und wenn, werden sie von den Sapientes gestellt. Wenn ein Novize solche Aufgaben wünscht, muss er sich mit diesem Anliegen an einen Sapiens oder seinen Mentor wenden.
§ V) Abgabefristen und Bewertungen: Anders als in Schulen und Universitäten, geht es bei uns nicht darum, Menschen auszubilden, die nachher so viel Geld wie möglich heranschaffen sollen; das Hauptziel der Ausbildung zum Jediritter im OOH ist Herzens- und Geistesbildung auf hohem Niveau zu erreichen. Nichtsdestoweniger müssen dafür ein paar grundlegende Dinge geregelt werden:​
  1. Die Bewertungen: Wie schon zuvor erwähnt, gibt es ein Punktesystem. Zum besseren Verständnis werden die Bewertungen hier aufgeschlüsselt: Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, kann ein Fach im Punktebereich von 4 – 15 Punkten abgeschlossen werden. Wie in § IV, Absatz (2) als Beispiel angeführt, werden die Punkte in die Überschrift der Aufgaben in den Seminarräumen oder dem Sapientesbereich eingetragen. Wir bitten alle Sapientes und Meister darum, sich dieses Punktesystems zu bedienen und sich damit vertraut zu machen, dazu gibt es zum Anlernen eigens Sitzungen. Wie oben schon erwähnt, entspricht es nicht den Bewertungen in einer Schule oder Uni. Je nachdem, wo ein Padawan einzeln steht, sollen die Punkte vergeben werden. Hierbei kommt es auf die Empathiefähigkeit des Meisters/Sapiens an
  2. Die Abgabefristen: Ein Jahr des gregorianischen Kalenders teilt sich im OOH in zwei Lerneinheiten auf, welche aus Lehreinheit 1 (LE 1, beginnt am 01. Januar, endet mit dem 30. Juni) und aus Lehreineinheit 2 (LE 2, beginnt am 01.Juli, endet mit 31. Dezember) bestehen
    • Für die Sapientes bedeutet das konkret: Die fundamentale Ordensaufgabe muss in LE 1 bis spätestens Mitte Juni und in LE 2 bis spätestens Mitte November gestellt worden sein, damit die Padawan eine Chance haben, die Aufgabe fristgerecht einzureichen; am besten stellt man die Aufgabe bereits im Januar oder Februar. Die fundamentale Aufgabe muss in LE 1 bis spätestens Mitte August und im LE 2 bis spätestens Mitte Januar des darauf folgenden Jahres bewertet worden sein. Das Ergebnis muss in den entsprechenden Threads nach oben gegebenem Beispiel einsehbar sein. Dasselbe gilt analog für die individuellen Aufgaben, allerdings sollte der Meister darauf achten, dass allgemeine und individuelle Aufgabe sich nicht zu stark überschneiden, um den Padawan nicht zu überfordern.
    • Für die Padawan bedeutet das konkret: Die fundamentale Aufgabe muss in LE 1 bis spätestens Ende Juli und in LE 2 bis spätestens Ende Dezember abgegeben werden! Dasselbe gilt für die individuellen Aufgaben. Der Meister muss die Chance haben, die Aufgaben fristgerecht zu bewerten, sonst kann das für die laufende Einheit nicht angerechnet werden! Die Padawan haben fristgerecht Bescheid zu sagen, wenn sie eine Aufgabe nicht erledigen können.
    Alle Sapientes, Meister und Padawan sind dazu angehalten, sich an diese Regelungen zu halten. Das dient dem Erfolg der Ausbildung und macht vieles einfacher. Bei Fragen und Ergänzungen soll man sich bitte an den Hohen Rat wenden.
  3. Ausbildungsfrist: Die Ausbildung, welche die allgemeinen und individuelle Aufgaben umfasst, hat keine Höchstdauer. Die Ausbildung zwischen Meister und Padawan, abgesehen von den Aufgaben, ist davon unabhängig. Zu beachten gilt:
    • Der Padawan hat alle LE - inklusive Prüfungen! - erfolgreich zu absolvieren, bevor es eine Abschlussprüfung geben kann
    • Der Padawan kann erst nach Abschluss der Aufgaben/Prüfungen und erfolgreicher Abschlussprüfung zum Ritter geschlagen werden
    • Der Meister muss die Ausbildung so gestalten, dass der Padawan von der Ausbildung auf allen Ebenen profitiert
    • Ist ein Meister Debitor, kann der Padawan bei einem anderen Meister oder den Sapientes lernen
    • Ist der Padawan Debitor, muss er warten, bis er freigeschaltet ist
  4. Padawan → Probatio: Hat ein Padawan alle Aufgaben abgeschlossen und wird zur Abschlussprüfung zugelassen, wird er zum zum Probatio. Dabei gilt zu beachten:
    • Der Probatio hat innerhalb eines halben Jahres eine anspruchsvolle Abschlussprüfung zu bestehen
    • Der Probatio hat bis zu seinem endgültigen Ritterschlag noch den Raum bei seinem Meister und kann dort seine Aufgaben machen
    • Dieser Rang ersetzt den Ritter auf Probe!
  5. Arbeitsverweigerung: Wenn ein Padawan/Novize innerhalb der Ausbildungszeit gar keinen Fleiß zeigt und nichts tut, gibt es folgende Konsequenzen:
    • Der Padawan wird von seinem Meister ermahnt; zeigt dies keine Wirkung, wird der Padawan durch den Hohen Rat ermahnt
    • Ändert sich nichts, wird eine Sitzung einberufen, in der geklärt wird, was in weiterer Konsequenz geschehen soll. Je nach Ergebnis dieser Sitzung wird dann verfahren
    • Zeigt ein Padawan oder Novize gar kein wie auch immer geartetes Interesse, wird die PM-Bindung aufgelöst und der Padawan oder Novize zum Aspiranten gestuft - das bedeutet den Verlust der Vollmitgliedschaft
§ VI) Auswirkung auf die Vollmitgliedschaft: Geht ein Aspirant in den Status eines Padawan oder Novizen über, beginnt damit automatisch die Vollmitgliedschaft im Orden. Der Padawan/Novize hat damit alle Rechten und Pflichten eines Vollmitglieds wie Wahlrecht, Antreten für Ämter und Zahlung des vollen Mitgliederbeitrages. Wird die Padawan/Meister Bindung beendet und es findet sich kein neuer Meister innerhalb von zwei Wochen, geht damit der Verlust der Vollmitgliedschaft einher. Dasselbe gilt für die unter § V, Punkt 5 geschilderten Umstände.
Das bedeutet:
  • Der Padawan/Novize wird zum Aspiranten zurück gestuft und verliert damit alle Rechte eines Vollmitglieds
    • Kein Wahlrecht
    • Keine ordensinternen Ämter
    • Entzug der Rechte für den Vollmitgliederbereich im Forum
  • es muss nur noch der für Aspiranten festgelegte Beitrag entrichtet werden
Findet der zurückgestufte Aspirant einen neuen Meister, wird der Vollmitgliederstatus mit der neuen Bindung wiederhergestellt.

15-13 = sehr gut
12-10 = gut
9-7 = befriedigend
6-4 = ausreichend
3-1 = mangelhaft
0 = ungenügend



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Artikel 5 - Aufgaben und Bedeutung der verschiedenen Ränge

Die Ränge in diesem Orden sind ein klarer Hinweis darauf, wer höhere Verantwortung trägt; keinesfalls geht es hier um eine Hackordnung. Die Mitglieder, die einen höheren Rang einnehmen, haben zuvor die anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen und entsprechende Prüfungen bestanden. Der Sinn dieser Ränge ist weiterhin, auch außerhalb dieses Ordens sowohl mit Autoritäten, als auch mit Schutzbefohlenen gut umgehen zu lernen. Denn in beidem liegt eine hohe Verantwortung, die nicht genug in ihrer Wichtigkeit betont werden kann. Es gilt, jedem Respekt entgegen zu bringen, egal wo er steht!

§ I) Ephebus/Jüngling:
Ein Kind darf bis 12 Jahren in den Orden, aber es muss dafür ein Erziehungsberechtigter im Orden(!) sein.
Ab 12 dürfen Kinder ohne Anwesenheit der Erziehungsberechtigten in den Orden, benötigen aber eine Einverständniserklärung einer/eines Erziehungsberechtigten.
Ein Kind ist von Eintrittsdatum bis 18 Jüngling, es sei denn, es wird (ab 15) Padawan.

Inhaber dieses Ranges werden erst am 16. Geburtstag entweder die Grundausbildung beginnen oder direkt Padawan [Art. 5, § III, Punkt 1], der die Aspirantenausbildung aber gemacht haben muss. Ein Ephebus kann nur dann vor dem 16. Geburtstag zum Padawan werden, wenn der Jüngling Anzeichen besonderer Reife zeigt und willens ist, die Grundausbildung (Aspirantenausbildung) zu durchlaufen. In diesem Fall wird der Hohe Rat darüber individuell entscheiden.
Jünglinge sollten bis 2 Monate nach ihrem 16. Geburtstag einen Meister gefunden haben, können aber auch schon davor in die Obhut eines Meisters übergeben werden, NICHT jedoch vor dem 14. Geburtstag. Die Ephebii werden durch die Jünglingsmentoren betreut, sowie in wichtigen Fällen vom Ältestenrat [Art. 5.,§ III, Punkt 5]

§ II) Initiatus und Aspirant, sowie Parentibus:
Wer in den OOH eintritt, nimmt zunächst den Rang des Initiatus/Initianten/Anwärters ein; nach 1 bis 3 Monaten kann man den Antrag auf den Aspiranten stellen. Damit sind die Anwärterränge in zwei Stufen aufgeteilt:
  1. Der Initiatus/Anwärter:
    Der Initiatus/Anwärter hat die wenigsten Lese- und Schreibrechte und kann sich erst einmal bis zu 3 Monate orientieren und bewähren, und er kann sehen, ob ihm der Orden zusagt. Auch der Hohe Rat hat das Recht, den Initantenstatus mit einer Beförderung oder einem Ausschluss aus triftigen Gründen zu beenden. Sollte der Anwärter sich wohlfühlen und bewähren, kann der den Antrag auf den Aspiranten stellen und damit einen entscheidenden Schritt in den Orden hinein tun.
  2. Der Aspirant:
    Um ein Aspirant werden zu können, muss zuvor Interesse durch Aktivität im Forum erkennbar sein, ansonsten ist ein Aufstieg in diesen Rang nicht möglich. Sobald man Aspirant geworden ist, ist ein Mindestmaß an Aktivität wünschenswert. Das bedeutet, dass man regelmäßig im Forum anwesend ist und nicht wochen- oder gar monatelang offline ist und keine Beiträge schreibt. WhatsApp und andere Chatkanäle sind nicht ausreichend und ersetzen die Aktivität im Forum nicht.
    Dieser Rang erlaubt dem Neumitglied, die Grundausbildung des Ordens, die Aspirantenausbildung, zu durchlaufen. Die Möglichkeit dazu bekommt er derzeit zweimal im Kalenderjahr, Anfang Januar und Anfang August, jeweils im Zyklus I und Zyklus II. In diesem halben Jahr wird die Ausbildung entweder durchlaufen oder im nächsten Zyklus fortgesetzt. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, kann einen Meister suchen und den Antrag zum Padawan stellen; in Ausnahmefällen ist auch ein Antrag auf Novize ab dem 30 Lebensjahr möglich. Wird die Aspirantenausbilung nicht bestanden, ist der Weg zum Jedi-Ritter und den damit verbundenen Rechten und Pflichten nicht möglich
  3. Der Parentibus:
    Dieser Rang ist dazu da, um Eltern die Möglichkeit zu geben, sich unser Forum anzusehen und damit ein Bild davon zu bekommen, wo ihre Kinder registriert sind und was auf diese zukommt. So können sie direkt mit den Verantwortlichen des Ordens in Kontakt treten und bekommen das Geschehen aus erster Hand mit. Der Parentibus/Elternaccount hat dieselben Forenrechte wie ein Anwärter.
Weder der Initiatus/Anwärter, noch Aspirant oder Jüngling hat Wahlrecht, was die Verantwortungsränge im Orden angeht, namentlich Verwaltungsrat, Ältestenrat und Hoher Rat. Dieses Recht erwirbt man erst bei einer Vollmitgliedschaft im Orden (ab dem Rang des Padawan/Novizen). Ebenso können Initianten oder Aspiranten/Jünglinge keine Misstrauensanträge gegen den Hohen Rat und andere Räte stellen oder daran teilnehmen.
Mitglieder dieser Ränge sind keine Vollmitglieder.

§ III) Weiterführung des Jediritterweges: Wie der Weg eines Aspiranten weitergeht, der die Aspirantenausbildung erfolgreich absolviert hat, gliedert sich wie folgt auf:
  1. Adeptus/Padawan-Schüler:
    Der Padawan ist ein vollwertiges Mitglied dieses Ordens und muss über kurz oder lang zu einem Meister, weil er ohne diesen nicht zum Ritterschlag gelangen kann. Allerdings ist der Padawan ein selbstbestimmtes Individuum. Meister und Padawan sollen ein gutes Team bilden, in dem sie einander auf einem Teil ihres Lebensweges begleiten und unterstützen. Der Padawan ist derjenige, der innerhalb des Ordens noch die wenigste Verantwortung zugeteilt bekommt. Das hat einmal damit zu tun, dass der junge Schüler Zeit und Freiraum haben soll, sich zu entfalten und damit, dass er schulisch außerhalb des Ordens meist genug zu tragen hat. Der Padawan kann aus diesem Grund auch noch nicht zur Wahl eines Ratssitzes aufgestellt werden, es sei denn, er ist bereits Probatio und steht damit vor seiner Abschlussprüfung; dann kann er zur Wahl auf einen kurzfristigen Sitz antreten. Allerdings können alle Padawan Ordenschronisten, Archivare, Bezirkstribune und Sprecher ihres Ranges werden. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung wird der Padawan durch seinen Meister und den Hohen Rat zum Ritter geschlagen.
  2. Novicius/Novize
    Der Novize entspricht im Grunde dem Rang des Padawan; allerdings hat ein Novize keinen Meister und wird vom Hohen Rat selbst abschließend geprüft. Grundsätzlich bearbeitet er die allgemeinen Aufgaben der Sapientes. Dieser Rang kann frühestens ab dem 30. Lebensjahr eingenommen werden, da er viel eigenverantwortliches Handeln und einen hohen Reifegrad verlangt. Ein Novize darf Padawan betreuen und mit ihnen Wissen erarbeiten. Der Novize hat die Pflicht, nach dem Wohlbefinden der Padawan zu schauen und gemeinsam mit dem Schüler in Absprache die Meister oder den Hohen Rat zu informieren, wenn der Padawan Kummer hat oder in Schwierigkeiten steckt.
  3. Eques/Ritter :
    Der Ritter ist – so wie die Padawan – das Rückgrat dieses Ordens und bildet seinen Kern. Sie formen hauptsächlich das Bild des Ordens, da es in der Regel sie sind, welche die Mehrheit haben. Ab 18 und bei Bestehen der Abschlussprüfung kann ein Padawan zum Ritter ernannt werden. Ein Ritter kann alle Aufgaben im Orden erfüllen und hat Wahlrecht; in den Hohen Rat kann ein Ritter nur dann gewählt werden, wenn er sich aufgrund seines Verhaltens als reif genug erwiesen und von mindestens zwei Hohen Räten oder einem Ältestenrat empfohlen worden ist. Der Ritter kann einen einzigen Padawan annehmen. Führt er diesen erfolgreich zum Ritterschlag, kann er von seinen Kollegen oder einem Ratsmitglied aller Gremien zu einer Meistererhebung empfohlen werden. Er wird dann geprüft und wird bei positiv abgeschlossener Prüfung zum
  4. Praemonstrator/Meister:
    Der Meisterrang ist instanzübergreifend, denn sowohl ein zum Meister erhobener Jedi-Ritter, als auch ein Großmeister [siehe (5)] haben die Erlaubnis, höchstens 3 Padawan anzunehmen und zu begleiten auf ihrem Weg. Meister ist der Rang, der zum Sapiens berufen und in den Hohen Rat gewählt werden kann. Da die Aufgaben des Meisters den höchsten Anspruch haben, verlangt dieser Rang auch die höchste Reife. Diese muss vom Hohen Rat und dem Ältestenrat gleichsam festgestellt werden, bevor man ein Meister werden kann.
  5. Melior/Groß-Meister:
    Meliores sind – mit den Ratsmitgliedern – die ranghöchsten Vertreter des Ordens. Auf ihren Schultern lastet die meiste Verantwortung. Sie dürfen ebenso, wie die normalen Meister, Padawan-Klassen unterrichten und sind auch dazu befähigt, Mitglieder im Ritterstand zu begleiten. Ihnen kann in Extremfällen auch ein Ritter unterstellt werden, der noch „Anleitung“ braucht. Ebenso wendet man sich im Zweifelsfall an sie, wenn man bei einem Konflikt und anderen Problemen nicht weiter weiß. In den Stand eines Meliors kann man frühestens ab 45 erhoben werden. Ausnahmen müssen vom Hohen Rat und den anderen Großmeistern, beziehungsweise dem Ältestenrat mehrheitlich beschlossen werden. Ein Melior wird durch den Hohen Rat des Ordens in diesen Stand berufen und muss sich bewusst sein, dass er damit eine sehr hohe Verantwortung trägt.
Mitglieder dieser Ränge sind Vollmitglieder.

§ IV) Wichtige Aufgaben der Vollmitglieder innerhalb des Ordens
  1. Ordenschronist:
    Der Chronist beschreibt sowohl die Geschichte des Ordens und die Ereignisse , die sich in und um ihn herum zutragen, als auch führt er eine Mitgliederstatistik, welche die einzelnen Mitglieder beschreibt und deren Werdegänge, weiters auch wer wessen Schüler/Meister war und welche Pfadwechsel es gab und so weiter. Diese Aufgabe muss sowohl online als auch altmodisch in einem echten Buch getan werden. Dort sollen auch Bilder von dem jeweiligen Mitgliedern in der Mitgliederchronik zu finden sein, sowie Rangbeschreibungen usw. Es gibt zwei Chronisten, und jene werden von Rat oder Orden selbst vorgeschlagen und gewählt.
  2. Der Admin
    Es ist die Aufgabe des Admins, dafür zu sorgen, dass das Forum des Ordens reibungslos läuft, der Server gewartet und alle technischen Belange sorgfältig behandelt werden. In Zusammenarbeit mit dem Hohen Rat nimmt er Änderungen vor und hält die Software auf dem aktuellen Stand. Technischen Empfehlungen und auch Notwendigkeiten soll er dem Hohen Rat melden; diesen ist nach Möglichkeit Gehör zu schenken und eine Umsetzung herbei zu führen
  3. Der Archivar:
    Der Archivar hat die Aufgabe, alte Themen in das Archiv zu verbringen und darauf zu achten, dass nicht ein und dasselbe Thema an mehreren Stellen gleichzeitig besprochen wird. Zudem arbeitet er mit dem Ordenschronisten zusammen, wenn es darum geht, dass dieser seine Aufgabe verrichten kann. Diese Aufgabe erfüllt ein vom Rat bestimmtes Mitglied
  4. Der Schatzmeister:
    siehe Artikel 7
  5. Die Palatini/Die Tempelwache:
    Diese Institution dient in erster Repräsentationszwecken bei den Zeremonien des Ordens.Weiteres gerade in Erarbeitung, siehe Tempelwachen AG
  6. Die Ratsgremien: siehe Artikel 6

§ V) Spezialisierte Aufgaben innerhalb des Ordens

Folgende Spezialaufgaben können auf Wunsch vergeben werden:
  1. Der Aequatius (Schlichter):
    Wie der Name schon sagt, wird der Aequatius dann gerufen, wenn es keine Aussicht mehr auf die Lösung eines Streits zwischen zwei oder mehr Parteien gibt. Er soll als Neutraler versuchen, zu vermitteln. Dies kann er auch dann tun, wenn es darum geht, ein Problem zwischen Schüler und Meister oder zwischen Mitglied und Rat zu lösen. Aequatius kann man ab Padawan aufwärts werden, allerdings sollte dieser mindestens 25 sein
  2. Der Archiatros (Heiler):
    Das ist ein spezieller Weg, der nur an ausgebildete Mediziner (gleichgültig ob Naturheilkunde oder Schulmedizin) vergeben werden kann. Vertreter dieses Weges können dann Rat und Tips geben, wie man zum Beispiel im Winter gesund bleibt und/oder wie man etwas für seine Fitness oder sein Seelenleben tun kann. Zusätzlich kann er sich um die Gesundheit von Ordensmitgliedern und von armen Menschen kümmern. Da das viel Verantwortung in sich trägt, dürfen wirklich nur nachgewiesenermaßen ausgebildete Leute diesen Weg beschreiten
  3. Der Weg des Scientus (Wissenssammler):
    Der Wissenssammler ist jener, der alles Wissenswerte im wahrsten Sinne des Wortes sammelt und strukturiert, so dass man als Ordensmitglied daraus Nutzen ziehen kann. Er füllt das Archiv mit Wissenswertem zu vielen Bereichen
  4. Der Weg des Conflictatio (Ordenskampfmeister):
    Dieser Spezialweg kann nur aus ausgebildeten Kampfkünstlern heraus rekrutiert werden. Dazu muss ein Zertifikat vorliegen. Er ist dafür zuständig, die Ritter und Padawan gemäß ihres Pfades in Verteidigungstechniken und Kampfsportarten zu schulen oder zu beraten, soweit das möglich ist. Padawan unter 18 dürfen an den Unterweisungen nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Erlaubnis ihrer Eltern/Erziehungsberechtigten teilnehmen
  5. Der Weg der Sapientes:
    Dies ist ein extrem verantwortungsvoller Weg, da es der Sapiens ist, der die Padawan in den 7 ordensrelevanten Fächern [Art. 3, § II, Punkt 3] unterrichtet. Er unterstützt die Meister dabei, ihren Padawan diese essenziellen Unterrichtsfächer näher zu bringen und trägt damit entscheidend zum Erfolg der jungen Ritteranwärter bei. Gleichzeitig unterrichten die Sapientes auch die Aspiranten in der entsprechenden Ausbildung. Weiteres regelt Artikel 3, §2, Absatz 3.
    • Scolarium:
      Das ist ein Sammelaccount für die Sapientes in Zusammenarbeit mit dem Hohen Rat. mit ihm posten die Sapiens Informationen, Aufgaben und Ergebnisse von Prüfungen und Umfragen. Die Sapientes haben alle Zugang zu dem Account, bestimmen aber stets, wer ihn zum Posten verwendet
  6. Der Weg der Legaten/karitativ Engagierten:
    Die Legaten haben einen eigenen Bereich im Orden, in dem sie - im Namen des OOH - karitative Dinge vollbringen dürfen/können. Daran können sich auch sowohl die Novicii/Novizen, als auch die Eques/Ritter beteiligen. Dieser Rang wird, wie der Sapiens im Profil erwähnt. Jeder, der nach dem Regelwerk dazu berechtigt ist, kann einen entsprechenden Antrag an den Legatus Primus (Oberster des Legates) stellen, der dann darüber entscheiden wird, ob und wann demjenigen der spezielle Pfad zugesprochen werden wird (PAUSIERT augenblicklich!)
  7. Sapiens jures/Regelwerksgelehrte:
    Ein Mitglied des Hohen Rates oder ein durch den Hohen Rat bestimmter Ritter oder Meister, der sich sehr gut mit dem Regelwerk auskennt und dieses in Abstimmung mit dem Hohen Rat aktuell hält

§ VI) Botschafter des Ordens und anderer Gruppierungen: Botschafter dienen dazu, zu anderen Orden/Gruppen/Zirkeln Kontakt aufzubauen und ggf. eine Zusammenarbeit zu erwirken. Für Botschafter beider Seiten gilt:
  1. Ein Botschafter, welcher aus dem OOH entsandt wird, muss mindestens den Status eines Ritters inne haben, da diese Aufgabe eine nicht unerhebliche Verantwortung mit sich bringt. Davon gibt es keinerlei Ausnahmen
  2. Es gibt zwei Stufen Botschafter, die von anderen Gemeinschaften zum OOH entsendet wurden:
    • Nuntius Novus: Dieser Botschafter hat sehr eingeschränkte Einsicht in den Orden und kann nur über seinen Bereich mit dem Orden kommunizieren
    • Nuntius Accredens: Dieser Botschafter genießt das Vertrauen des Hohen Rates und des Ordens und es sind gemeinsame Aktionen geplant; seine Rechte entsprechen denen des Aspiranten
  3. Botschafter, welche zu uns entsandt werden, haben ebenso den Ritterstatus oder etwas Vergleichbares vorzuweisen, da wir an jene dieselben Ansprüche stellen wie an die unseren
  4. Botschafter, welche bei uns zu Gast sind, mögen ihre Vereinigungen vorstellen und mit unserem Mitgliedern über jene diskutieren und sich austauschen
  5. Botschafter anderer Vereinigungen haben im OOH kein wie auch immer geartetes Wahlrecht
  6. Für die Botschafter anderer Vereinigungen gelten dieselben Verhaltensregeln wie für Anwärter und Mitglieder
  7. Botschaftern anderer Vereinigungen ist es untersagt, aktiv Mitglieder abzuwerben. Wird ihnen das nachgewiesen, müssen sie den OOH verlassen. Die Handlungsfreiheit unserer Mitglieder, sich andere Organisationen anzusehen, bleibt davon unangetastet
  8. Botschafter anderer Vereinigungen müssen keinen Mitgliederbeitrag entrichten

§ VII) Probezeiten für Rangaufstiege: Wird jemand um einen Rang erhoben, gilt eine Probezeit, in der die Eignung für den Rang bewiesen werden muss. Innerhalb dieser Probezeit ist es dem HR möglich, seine Entscheidung zur Rangerhebung auf Antrag eines Ritters, Meisters oder Mitglieds der Ratsgremien mit einer einfachen Mehrheit rückgängig zu machen.
  1. Allgemeine Probezeit, Gründe und Folgen des Nicht-Bestehens
    • a) Die Probezeit dauert im Allgemeinen 6 Monate.
    • b) Gründe für eine nicht bestandene Probezeit können sein:
      • Inaktivität
      • Verstoß gegen das Regelwerk
      • durch HR oder, bei Padawan und Novizen, durch Meister oder Mentor erkannte Defizite
    • c) Folgen der nicht bestandenen Probezeit
      • Wird die Probezeit nicht bestanden, erfolgt eine Zurücksetzung in den vorherigen Rang, in dem die rangübliche Ausbildung erneut durchlaufen und zusätzlich gezielt an den erkannten und der Person zu nennenden Defiziten gearbeitet werden soll.
      • In besonders schweren Fällen können Strafmaßnahmen gemäß Regelwerk zusätzlich angewendet werden.
  2. Zusätzliche Regelung für die verantwortungsvollen Ränge Ritter und Meister
    • a) die Probezeit für den Ritter und Meister beträgt 12 Monate
    • c) Zusätzliche Folgen der nicht bestandenen Probezeit
      • ein in den vorherigen Rang zurückgesetzter Ritter kann seinen Padawan nicht mehr betreuen
      • ein in den Rang des Ritters zurückgesetzter Meister kann die überzähligen Padawan nicht mehr betreuen, der Padawan, der bereits am längsten bei ihm ist, bleibt unter seiner Obhut

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Artikel 6 - Ratsstatuten generell und diverse Wahlen

Temporär seit Oktober 2018 gültig: Momentan liegt die Verantwortung bei einem gemischten Gremium aus drei HR-, 1 VR- und 1 ÄR-Mitgliedern. Dieser Hohe Rat mit speziellen Ressorts wird solange bestehen bleiben, bis genug Vollmitglieder und damit geeignete Kandidaten vorhanden sind, die Gremien den Mitgliederzahlen entsprechend voll zu besetzen. Antreten für diese Sitze können vorerst alle Vollmitglieder, die mindestens schon ein halbes Jahr die Vollmitgliedschaft besitzen.
Sobald die festgelegten Voraussetzungen für vollbesetzte Gremien eingetreten sind, wird Artikel 6 gültig und bindend.


§ I) Der Hohe Rat - Rat der Anleitung:

1.) Zusammensetzung des Hohen Rates und Beschreibung: Der Hohe Rat besteht aus langfristigen und kurzfristigen Vollmitgliedern und stets aus einer ungeraden Zahl von Sitzen. Er bildet die oberste Instanz im Orden.

a. Anzahl der Hohen Räte gemessen an der Mitgliederzahl:
  • Bis 80 Mitglieder 5 Räte
  • Bis 500 Mitglieder 7 Räte
  • Bis 1000 Mitglieder 9 Räte
  • Ab 1000 Mitglieder 11 Räte
b. Langfristige Sitze: Jeder langfristige Sitz wird aufgrund von Verdiensten um den Orden und zur Wahrung des Grundgedankens auf 5 Jahre vergeben. Ein langfristiger Rat muss sich nach 5 Jahren der Vertrauensfrage stellen. Die Vollmitglieder stimmen ab, ob das Mitglied den langfristigen Sitz behalten soll. Geht dies positiv aus (mindestens 60% positiv), bleibt es im Amt und es muss keine neue Wahl ausgeschrieben werden. Die Frequenz der Wiederwahl ist unbegrenzt.
Im Falle des negativen Ausgangs einer solchen Vertrauensfrage muss das langfristige Mitglied den Sitz für mindestens 2 Wahlperioden aufgeben und kann erst danach wieder hierfür antreten; eine Kandidatur für einen kurzfristigen Sitz ist aber möglich.
Bei einer neuen Wahl werden Kandidaten vom Hohen Rat oder einem Mitglied vorgeschlagen und durch die Vollmitglieder mit mindestens 60% gewählt. Fällt das Ergebnis unter 60% aus, wird der langfristige Sitz nochmals neu ausgeschrieben, bis der Nachfolger ordnungsgemäß gefunden wurde. Solange ist der alte Inhaber des Sitzes bis zur Ablöse im Amt.

Das Verhältnis der Sitzverteilung wird immer so gehalten sein, dass die langfristigen Sitze sich in der Minderheit befinden.

c. Kurzfristige Sitze: Kurzfristige Sitze werden alle 2 Jahre neu gewählt. Man kann ohne zeitliche Beschränkung für einen solchen Sitz wiedergewählt werden. Wer auf einem kurzfristigen Sitz ist, darf auch für einen langfristigen kandidieren. Überscheiden sich die Wahlperioden und der Kandidat gewinnt die Wahl zum langfristigen Rat, wird für den freiwerdenden kurzfristigen Sitz eine Neuwahl eröffnet.

d. Verhältnis langfristiger und kurzfristiger Sitze im Hohen Rat: Das Verhältnis passt sich nach Größe des Ordens und damit des Hohen Rates folgendermaßen an:
  • Bei 5 Räten sind es höchstens 2 langfristige (Gründer bzw. Hochmeister + 1) und 3 kurzfristige
  • Bei 7 Räten sind es höchstens 3 langfristige (Gründer bzw. Hochmeister + 2) und 4 kurzfristige
  • bei 9 Räten sind es höchstens 4 langfristige (Gründer bzw. Hochmeister + 3) und 5 kurzfristige
  • bei 11 Räten sind es höchstens 5 langfristige (Gründer bzw. Hochmeister + 4) und 6 kurzfristige

2.) Frühzeitiges Ausscheiden aus dem Hohen Rat: Aus dem Hohen Rat ausscheiden kann, wer:
  • als langfristiger Rat durch die alle 5 Jahre wiederkehrende Vertrauensfrage, weniger als 60% der Stimmen erhält und damit nicht bestätigt wird
  • als kurzfristiger Rat nach 2 Jahren nicht wiedergewählt wird
  • durch einen Beschluss des Hohen Rates, bei dem mindestens 70% der Räte (das sind vier bei fünf Räten, fünf bei sieben, sieben bei neun und acht bei elf) für den Ausschluss stimmen, von seinem Posten im Hohen Rat abgesetzt wird
  • einen Misstrauensantrag durch ein Ordensmitglied erhält, der durch mindestens 1/3 der Vollmitglieder des Ordens offen unterstützt wird und dieser durch 66% der Ordensmitglieder bestätigt wird. Ein Misstrauensantrag kann nur alle 6 Monate wiederholt werden. (Misstrauensanträge müssen durch nachvollziehbare Fakten belegt werden, ein einfaches "weil er/sie mir nicht gefällt" genügt nicht!)
  • seinen Austritt aus dem Hohen Rat und/oder dem Orden bekannt gibt
  • aus dem Orden ausscheiden muss
  • aufgrund von Krankheit oder anderen persönlichen Unpässlichkeiten sein Amt nicht mehr ausüben kann
  • eins mit der Macht wird

3.) Aufgaben des Hohen Rates und Wahlmodalitäten: Der Hohe Rat ist immer ungerade besetzt (3, 5, 7 ...), um entscheidungsfähig zu bleiben. Bei unbesetzten Sitzen bedeutet Stimmengleichheit eine Ablehnung des Antrags.

a. Die Wahlen: Seine Mitglieder können aus den internen Ständen vom Meister - in Ausnahmefällen auch vom Ritter - aufwärts des Ordens kommen und werden durch alle Vollmitglieder des Ordens vorgeschlagen und in verschiedenen Perioden. Die langfristigen Sitze werden auf 5 Jahre besetzt, die kurzfristigen auf 2 Jahre.
Besonderheit: Einen kurzfristigen Sitz (zwei Jahre) kann auch ein Probatio (Padawan vor der Abschlussprüfung) einnehmen, um dessen Perspektive auch in den Hohen Rat einzubringen.
Die Stimme eines jeden im Hohen Rat wiegt gleich viel, gleichgültig, ob der Sitz einem Probatio, Ritter, Meister oder dem Gründer gehört und gleichgültig, ob er kurzfristig oder langfristig vergeben ist. Der HR ist in allen Geschicken des Ordens weisungsbefugt und das höchste Organ der Vereinigung. Ein Mitglied des HR kann nicht gleichzeitig Verwaltungsrat oder Ältestenrat sein.
Wer im HR Mitglied war, kann unabhängig davon auch für ÄR und VR kandidieren.

b.) Die Aufgaben: Dem Hohen Rat fallen die zentralen und wichtigsten Aufgaben im Orden zu.

Der Hohe Rat...
  • ist dem Schutz und dem Wohl aller Mitglieder verpflichtet
  • bearbeitet, beschließt und verkündet Anträge der Mitglieder
  • nimmt neue Mitglieder auf
  • beschließt Neuerungen des Regelwerks
  • nimmt Änderungen am Kodex vor, die durch alle Räte beschlossen und ggf. durch den Orden abgestimmt wurden
  • begleitet die Ausbildung
  • erstellt in Absprache mit Meister und Sapientes Prüfungen
  • prüft gemeinsam mit dem Meister Padawan (Probatio) auf Ritter und Ritter auf Meister
  • erhebt Mitglieder in höhere Ränge
  • verwaltet Padawan-Meister-Bindungen
  • beschließt und verwaltet gemeinsam mit dem Ältestenrat das Ausbildungssystem
  • ernennt Archivar und Schatzmeister
§ II) Weitere Ratsgremien: Am 17.09.2013 wurde eine Ratsreform beschlossen, welche das Entstehen von zwei weiteren Räten zur Folge hatte, namentlich des Ältestenrates (ÄR) und des Bezirksrates (BR), zusätzlich zum Hohen Rat (HR). Am 03.08.2016 wurde ein weiteres Ratsorgan auf dem Jahrestreffen aus der Taufe gehoben, das sich um die Verwaltung des Ordens kümmern soll: Der Verwaltungsrat (VR).

§ III) Der Ältestenrat:

1.) Zusammensetzung des Ältestenrates und Aufgaben: Der Ältestenrat besteht in der Regel aus Vollmitgliedern über 45, kann von Ritter aufwärts besetzt werden und ist immer ungerade in der Anzahl (3,5, 7 ...), um entscheidungsfähig zu bleiben. Bei unbesetzten Sitzen bedeutet Stimmengleichheit eine Ablehnung des Antrags.
Er ist die zweithöchste Instanz im Orden.

a. Anzahl der Ältestenräte gemessen an der Mitgliederzahl:
  • bis 80 Mitglieder: 3 Ältestenräte
  • bis 500 Mitglieder: 5 Ältestenräte
  • bis 1000 Mitglieder: 7 Ältestenräte
  • ab 1000 Mitglieder: 11 Ältestenräte
Beschreibung des Ältestenrates:
Der Ältestenrat ist ein Gremium, das sich aus den Ordensältesten vom Stande eines Ritters aufwärts zusammensetzt und es dient als Sicherheitsnetz bei wichtigen Entscheidungen durch den HR und weitgreifenden Geschehnissen (Krisen o.ä.), sowie als Ansprechpartner für Tempelwache und Mitglieder. Durch seine Erfahrung ist dieser Rat auch Anlaufstelle, wenn man einfach Beratung braucht.
Der Ältestenrat ist das Erfahrungspotenzial, das jede gut organisierte und langlebige Organisation braucht. Dessen essenzielle Aufgabe ist, den Orden in ruhigen Bahnen zu halten, sich um das Wohl aller Mitglieder zu bemühen und mit ihrem Erfahrungsschatz allen Anwesenden beratend oder auch handelnd zur Seite zu stehen.

2.) Aufgaben des Ältestenrates und Wahlmodalitäten

a. Die Wahlen: Das Gremium wird als Ganzes alle drei Jahre gewählt. Aktiv wahlberechtigt sind alle Vollmitglieder des Ordens. Wählbar sind Mitglieder ab dem Stand des Ritters von 45 Jahren aufwärts. In Ermangelung geeigneter Mitglieder kann das Wahlalter gesenkt werden und ein durch Reife geeignetes Mitglied in das Gremium gewählt werden. In Ausnahmefällen kann sogar ein Novize in den Ältestenrat berufen werden, wenn er reif genug ist und ein Ritterschlag innerhalb einer Wahlperiode abzusehen ist.
Ein Mitglied des ÄR kann nicht gleichzeitig Hoher Rat oder Verwaltungsrat sein; in Ausnahmefällen können sich Bezirksratstätigkeit und das Amt im Ältestenrat überschneiden, das sollte aber nicht Dauerzustand sein.
Wer im ÄR Mitglied war, kann unabhängig davon auch für HR und VR kandidieren.

b. Aufgaben: Die zentralen Aufgaben sind Schlichtung, Mitgliederbetreuung, Ansprechpartner der Tempelwache, der Jünglinge und derer Betreuer und Kontrollorgan des Hohen Rates. Der Ältestenrat hat die Aufgabe, den Hohen Rat bei seiner Arbeit zu begleiten und gegebenenfalls auf Ungereimtheiten hinzuweisen. Ebenso ist er direkter Ansprechpartner der Tempelwache, der er vorsteht. Mitglieder des ÄR sind ebenso die ersten Ansprechpartner, wenn es um Streitschlichtung oder andere persönliche Anliegen geht (siehe: Kummerkasten).

Der Ältestenrat...
  • hat Mitlese- und Mitspracherecht in den Kammern des Hohen Rates
  • kann an den Sitzungen des Hohen Rates teilnehmen; öffentlich immer, intern auf Ladung und wenn der Ältestenrat es explizit wünscht
  • hat Schlichterfunktion bei Streitigkeiten auf allen Ebenen
  • hat Beraterfunktion bei wichtigen Entscheidungen
  • ist leitendes Organ der Tempelwache, Wächter der Jünglinge, Aspiranten und Padawan
  • hat ein Vetorecht bei ordenszentralen Entscheidungen, die den Weg des Ordens nachhaltig negativ beeinflussen könnten. Dieses Veto muss gründlich belegt werden
  • kann in wichtigen Fällen mit 2/3 Mehrheit einen Beschluss vom Hohen Rat neu diskutieren lassen, und in existenziellen Fällen muss die absolute Mehrheit im Ältestenrat erreicht werden
  • kann immer mitreden, wenn etwas Wichtiges ansteht, soll die Arbeit des Hohen Rates aber nicht willkürlich blockieren
3.) Frühzeitiges Ausscheiden aus dem Ältestenrat: Aus dem Ältestenat ausscheiden kann, wer:
  • nach 3 Jahren nicht wiedergewählt wird
  • durch einen 4/5 Beschluss des Ältestenrates aus einem triftigen Grund aus dem Rat entfernt wird (alle anderen Ältestenräte müssen für diesen Ausschluss stimmen!)
  • einen Misstrauensantrag durch ein Ordensmitglied erhält, der durch mindestens 1/3 der Vollmitglieder des Ordens offen unterstützt wird und dieser durch 66% der Ordensmitglieder bestätigt wird. Ein Misstrauensantrag kann nur alle 6 Monate wiederholt werden. (Misstrauensanträge müssen durch nachvollziehbare Fakten belegt werden, ein einfaches "weil er/sie mir nicht gefällt" genügt nicht!)
  • seinen Austritt aus dem Ältestenrat und/oder dem Orden bekannt gibt
  • aus dem Orden ausscheiden muss
  • aufgrund von Krankheit oder anderen persönlichen Unpässlichkeiten sein Amt nicht mehr ausüben kann
  • eins mit der Macht wird

§ IV.) Der Verwaltungsrat

1.) Zusammensetzung des Verwaltungsrates und Aufgaben: Die Mitglieder des Verwaltungsrates werden durch Vollmitglieder gewählt und er ist ungerade besetzt, um entscheidungsfähig zu bleiben. Der Verwaltungsrat steht dem Bezirksrat und den Bezirkstribunen vor und beobachtet die Aktivität der Mitglieder.

a. Anzahl der Verwaltungsräte gemessen an der Mitgliederzahl:
  • bis 80 Mitglieder: 3 Verwaltungsräte
  • bis 500 Mitglieder: 5 Verwaltungsräte
  • bis 1000 Mitglieder: 7 Verwaltungsräte
  • ab 1000 Mitglieder: 11 Verwaltungsräte
b. Beschreibung des Verwaltungsrates:
Mit Wachstum des Ordens wurde deutlich, dass es ein Organ geben muss, das sich allein dem Verwaltungsbereich des Ordens widmen soll. Dieser schließt im Normalfall Administration des Forums, Finanzen, Wahlvorgänge und Listenführung, sowie Termine und Mitgliederverwaltung mit ein. Der VR steht in engem Kontakt mit den Bezirksräten, die sie bei der Mitgliederverwaltung unterstützen. Er sorgt auch dafür, dass es im Orden regelkonform zugeht und man die Gesetze einhält, besonders im Datenschutzbereich und ähnlichem.

2.) Aufgaben des Verwaltungsrates und Wahlmodalitäten

a. Die Wahlen: Das Gremium wird als Ganzes alle drei Jahre gewählt. Wählbar sind Mitglieder ab dem Stand des Padawan ab 18 Jahren. Ein Mitglied des VR kann nicht gleichzeitig Hoher Rat oder Ältestenrat sein; in Ausnahmefällen können sich Bezirksratstätigkeit und das Amt im Verwaltungsrat überschneiden, das sollte aber nicht Dauerzustand sein.
Wer im VR Mitglied ist, kann unabhängig davon auch für HR und ÄR kandidieren.

b. Die Aufgaben: Neben Administration, Finanzen und Regelwerk ist die Hauptaufgabe die Mitgliederverwaltung. Der VR hält fest, wann ein Mitglied eingetreten ist, wann es aufgestiegen ist, welchen Rang es hat, welchen Pfad, wie viele Padawan etc.
Ebenso arbeitet er mit dem BR zusammen und überwacht die Aktivität der Leute und die Debitorenfristen. Über all dieses setzt er den Hohen Rat in Kenntnis und führt gemeinsam Entscheidungen herbei.

Der Verwaltungsrat...
  • ist HR und ÄR unterstellt, die Verantwortung aller rechtlichen Vorgänge liegt beim HR, die Bewachung der Einhaltung beim VR selbst
  • arbeitet dem HR zu
  • betreut die JT-AG, welche die Jahrestreffen im Sommer und im Winter organisiert
  • ist für die ordentliche Administration des Forums und aller technischen Additionen zuständig, bzw. arbeitet mit dem Chefadmin zusammen
  • ist für die Finanzen des Ordens zuständig; stimmt Anträge zu Finanziellem in Absprache mit dem HR und dem Schatzmeister ab
  • muss im Auftrag des HR Haftungsausschlüsse und Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten von minderjährigen Jahrestreffensteilnehmern einholen
  • hat regelkonformes Verhalten auf den Treffen im Blick und ggf. durchzusetzen
  • hat im Auftrag des HR sicher zu stellen, dass jemand, der Kampfkunst anbietet, auf diesem Bereich lehrberechtigt ist (Zertifikat!), und dass ein Ersthelfer samt Erste Hilfe Ausstattung vor Ort ist. Zudem müssen alle Teilnehmer entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt bekommen oder mitbringen
  • ist das Verwaltungsorgan des bestehenden gesamten Regelwerkes und des Kodex
  • begutachtet und verwaltet Entscheidungen des Bezirksrates
  • ist für die Mitgliederverwaltung zuständig, gemeinsam mit dem Bezirksrat
  • setzt alle Wahlen an
3.) Frühzeitiges Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat: Aus dem Verwaltungsrat ausscheiden kann, wer:
  • nach 3 Jahren nicht wiedergewählt wird
  • durch einen 4/5 Beschluss des Verwaltungsrates aus einem triftigen Grund aus dem Rat entfernt wird (alle anderen Verwaltungsräte müssen für diesen Ausschluss stimmen!)
  • einen Misstrauensantrag durch ein Ordensmitglied erhält, der durch mindestens 1/3 der Vollmitglieder des Ordens offen unterstützt wird und dieser durch 66% der Ordensmitglieder bestätigt wird. Ein Misstrauensantrag kann nur alle 6 Monate wiederholt werden. (Misstrauensanträge müssen durch nachvollziehbare Fakten belegt werden, ein einfaches "weil er/sie mir nicht gefällt" genügt nicht!)
  • seinen Austritt aus dem Verwaltungsrat und/oder dem Orden bekannt gibt
  • aus dem Orden ausscheiden muss
  • aufgrund von Krankheit oder anderen persönlichen Unpässlichkeiten sein Amt nicht mehr ausüben kann
  • eins mit der Macht wird

§ V) Der Bezirksrat:

1.) Zusammensetzung des Bezirksrates und Aufgaben: Der Bezirksrat setzt sich aus den Tribunen der 5 Ordensbezirke zusammen, werden durch alle Mitglieder des Bezirks ab Aspiranten vorgeschlagen und gewählt aus Vollmitgliedern des Bezirks ab dem Padawan aufwärts, die mindestens 18 Jahre alt sind. Aktiv wahlberechtigt sind zudem die anderen aktiven Bezirksräte und die Mitglieder von HR, ÄR und VR.

a. Anzahl der Bezirksräte gemessen an der Bezirkszahl:
  • Süd: 1 Bezirkstribun, ab 100 Mitgliedern mit Stellvertreter
  • Nord: 1 Bezirkstribun, ab 100 Mitgliedern mit Stellvertreter
  • West: 1 Bezirkstribun, ab 100 Mitgliedern mit Stellvertreter
  • Mitte: 1 Bezirkstribun, ab 100 Mitgliedern mit Stellvertreter
  • Ost: 1 Bezirkstribun, ab 100 Mitgliedern mit Stellvertreter
b. Beschreibung des Bezirksrates:
Der Orden ist aktuell (seit 2015) aufgeteilt in 5 Bezirke: Süd, Nord, Ost, West und Mitte. Jeder Bezirk hat mindestens einen Tribun, der sich um seinen Bereich kümmert. Der Bezirksrat ist dazu gedacht, Verantwortung an die Mitglieder abzugeben und mehr Beweglichkeit in den einzelnen Bezirken zu ermöglichen. Jeder Bezirk kann einen Bezirksrat stellen.

2.) Aufgaben des Bezirksrates und Wahlmodalitäten:

a. Die Wahlen: Bezirksrat kann jedes volljährige Vollmitglied des Ordens werden und sie werden auf 2 Jahre gewählt. Sobald die Anzahl eines Bezirks die 100 Mitgliedermarke übersteigt, ist ein zweiter Tribun als Vertreter und Unterstützer zu wählen. Aus den Tribunen soll dann jeweils ein Ratsmitglied ausgewählt werden. Wählen dürfen die Bezirksräte alle Mitglieder des Bezirks ab dem Aspiranten aufwärts, die anderen aktiven Bezirksräte, sowie die Mitglieder von HR, ÄR und VR.

b. Die Aufgaben: Die Tribunen der 5 Bezirke bilden den Bezirksrat und sind für die Organisation der Bezirkstreffen zuständig, sowie für das Beobachten der Aktivität der Mitglieder in ihren Bezirken. Ist ein Mitglied länger als 3 Monate inaktiv, ist das dem VR zu berichten und das Mitglied ab Aspiranten auf Exil zu setzen. Initianten werden nach 3-monatiger Inaktivität mit kurzer Benachrichtigung formlos gelöscht. Der BR kann natürlich vorher Kontakt zu den Mitgliedern aufnehmen und Gründe erfragen. Erfolgt keine Reaktion, ist wie eben genannt zu verfahren.
Die genaue Verfahrensweise wird in einer Arbeitsanweisung festgehalten.

Der Bezirksrat/-tribun...
  • ist dem VR direkt unterstellt
  • arbeitet dem VR zu
  • kümmert sich um die Mitgliederverwaltung mit dem VR
  • organisiert die Bezirkstreffen gemeinsam mit dem Schatzmeister
  • muss, wie der VR, Haftungsausschlüsse und Einverständniserklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten von minderjährigen Treffens Teilnehmern einholen
  • hat auf die Sicherheit der Mitglieder auf den Treffen zu achten
  • hat sicher zu stellen, dass jemand, der Kampfkunst anbietet, auf diesem Bereich lehrberechtigt ist (Zertifikat!), und dass ein Ersthelfer samt Erste Hilfe Ausstattung vor Ort ist. Zudem müssen alle Teilnehmer entsprechende Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt bekommen oder mitbringen
  • hat einen eigenen Bereich in den Ratskammern, der auch für Ältestenrat und Hohen Rat zugänglich ist. Es gibt einen Bereich, in dem der Hohe Rat und Ältesten- bzw. Bezirksrat gemeinsam Sitzungen abhalten werden zu speziellen Themen
  • hat - anders als der Ältestenrat - keinen Zugang zu internen Bereichen des Hohen Rates
  • hat Zugang zum Bereich des Verwaltungsrates
  • trägt Anliegen seines gesamten Bezirkes dem Hohen Rat vor, auch Konflikte sollte zuerst der Bezirksrat - wenn nötig mit Hilfe des Ältestenrates - zu lösen versuchen, dann kommt erst der Hohe Rat in Frage
3.) Frühzeitiges Ausscheiden aus dem Bezirksrat: Aus dem Bezirksrat ausscheiden kann, wer:
  • nach 2 Jahren nicht wiedergewählt wird
  • seinen Austritt aus dem Bezirksrat und/oder dem Orden bekannt gibt
  • aus dem Orden ausscheiden muss
  • aufgrund von Fehlverhalten oder Inaktivität vom Hohen Rat des Postens enthoben wird
  • in einem Misstrauensantrag von 66% der Vollmitglieder abgewählt wird
  • aufgrund von Krankheit oder anderen persönlichen Unpässlichkeiten sein Amt nicht mehr ausüben kann
  • eins mit der Macht wird

§ VI) Sprecherwahlen: Die Sprecher der Großmeister, Meister/Ritter und Padawan werden jedes Jahr einmal gewählt. Jede Gruppe hat - je nach Besetzung - 3, 2 oder 1 Sprecher, die/den sie aus ihren Reihen bestimmen kann.
  • die jeweilige Gruppe "Jünglinge/Padawan, Ritter, Meister" nominiert und wählt ihre Sprecher selbst
    wurden die Sprecher gewählt, bestimmen sie untereinander, wer erster, zweiter oder sogar dritter Sprecher ist
  • bei den Padawan entscheiden die drei gewählten Sprecher, wer von ihnen der Jünglingssprecher ist
    zurücktreten kann ein Sprecher jederzeit, auch kann er durch den Hohen Rat aus seinem Amt geholt werden; wenn das passiert, muss eine Nachwahl des Amtes stattfinden

§ VII) Abgabe anderer Ämter: Die Amtszeit eines Admins/Chronisten/Archivars/Schatzmeisters endet, wenn
  • der Hohe Rat solches durch Mehrheitsbeschluss bestimmt
  • der/die Betreffende das Amt aufzugeben wünscht
  • der/die Betreffende den Orden verlässt

§ VIII) Antragsformalien

Anträge aller Art, sowie Abstimmungsergebnisse und Entscheidungen zu ihnen sind im Forum schriftlich festzuhalten.

Mündliche Vereinbarungen sind nur gültig, wenn sie durch eine nachträglich erfolgte Dokumentation innerhalb einer Woche nachvollziehbar festgehalten wurden.
Absprachen und Anträge, die nicht schriftlich im Forum gespeichert wurden, sind hinfällig.

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Vorschrift sind Antragssteller und Antragsempfänger gleichermaßen.


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Artikel 7 - Beitragsregelung und Ordenskonto

§ I) Der Mitgliedsbeitrag
1. Der Mitgliedsbeitrag dient insbesondere dazu
a. die laufenden Kosten des Forums und ggf. später die laufenden Kosten aller durch den Orden verwalteten Einrichtungen zu decken.​
b. finanzschwache Ordensmitglieder zu unterstützen.​
c. karitative Projekte zu finanzieren.​
2. Der Mitgliedsbeitrag wird durch eine absolute Mehrheit der abstimmenden Vollmitglieder beschlossen. Sind von dem Beitrag auch Personen betroffen, die keine Vollmitglieder sind, muss diesen zuvor die Gelegenheit gegeben werden, mit einem unverbindlichen Votum Stellung zu nehmen. Eine Änderung des Beitrags kann frühestens 6 Monate nach der Abstimmung in Kraft treten.
3. Der Beitrag beträgt aktuell
a. 25 € für volljährige Vollmitglieder​
b. 6€ für minderjährige Vollmitglieder ab 16 Jahren​
c. 5€ für volljährige Aspiranten (erstmals anwendbar ab dem 01. August 2021, gültig ab 01.12.2020)​
4. Der Beitrag ist einmal im Jahr zum 1. August fällig. Falls sie für das laufende Geschäftsjahr noch keinen Beitrag gezahlt haben, zahlen Rückkehrer zum 1. des jeweils nächsten Monats nach der Rückkehr einen anteiligen Betrag. Dieser berechnet sich aus dem für den Rang, den der Betroffene bei seiner Rückkehr hat, festgesetzten Mitgliedsbeitrag multipliziert mit einem Zwölftel der Anzahl der im laufenden Geschäftsjahr verbleibenden vollständigen Monate.
5. Wer mit Zahlungen jeder Art 1 Monat im Rückstand ist, wird als Debitor eingestuft. Wer 3 Monate im Rückstand ist, wird aus dem Orden ausgeschlossen.
6. Mitglieder, die sich in einer schwierigen finanziellen Lage befinden, können eine Reduzierung ihres Beitrags beim HR beantragen. Auch eine vollständige Befreiung ist möglich. Dieser Antrag
a. muss bis spätestens 30. Juni gestellt werden.​
b. muss ausführlich und nachvollziehbar begründet sein.​
c. wird vom HR mit einfacher Mehrheit beschlossen.​
7. Mitglieder können in einer schwierigen Lage finanzielle Hilfen beim HR beantragen. Der Antrag
a. muss ausführlich und nachvollziehbar begründet sein.​
b. wird vom HR mit einfacher Mehrheit beschlossen.​
c. muss abgelehnt werden, wenn dadurch der zur freien Verfügung stehende Betrag unter 100€ fällt.​
8. Eine Rückerstattung des Mitgliedsbeitrages wird in jedem Fall ausgeschlossen.

§ II) Die Schatzmeister
1. Die Schatzmeister werden auf Vorschlag des HR von einer einfachen Mehrheit der Vollmitglieder gewählt. Alle 4 Jahre werden sie durch eine einfache Mehrheit der Vollmitglieder im Amt bestätigt. Das Amt kann nur von volljährigen Vollmitgliedern, die nicht Mitglied des HR, VR oder ÄR sind, ausgeübt werden.
2. Bei schweren Pflichtverletzungen können die Schatzmeister durch eine absolute Mehrheit der Mitglieder des HR, VR und ÄR ihres Amtes enthoben werden.
3. Die Schatzmeister haben die Pflicht
a. die Vollmitglieder jeden 3. Monat über die aktuelle finanzielle Situation des Ordens zu informieren.​
b. die Vollmitglieder innerhalb von 2 Wochen über besondere/außergewöhnliche Ereignisse, welche die Finanzen betreffen, zu informieren.​
c. einmal im Jahr einen ausführlichen Jahresbericht vorzulegen.​
d. innerhalb von 2 Wochen auf Anfragen der Mitglieder genaue Auskünfte über die Finanzen zu geben. Hierbei muss beachtet werden, dass sensible, personenbezogene Informationen HR, VR und ÄR vorbehalten sind und nicht veröffentlicht werden dürfen.​
e. die Buchhaltung nach den allgemeinen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchhaltung zu führen.​
f. im letzten Monat des Geschäftsjahres dem HR, VR und ÄR einen Finanzplan für das kommende Jahr vorzulegen.​
g. Sachwerte des OOH zu verwalten und aufzubewahren.​
4. Die Schatzmeister haben das Recht
a. an allen, die Finanzen des OOH betreffenden, Sitzungen und Besprechungen sämtlicher Gremien teilzunehmen und beratend an den Entscheidungen mitzuwirken.​
b. bei allen, die Finanzen des OOH betreffenden Beschlüssen sämtlicher Gremien, ein Veto einzulegen, wenn sie die finanzielle Integrität des OOH gefährdet sehen oder einen Missbrauch der Gelder des OOH vermuten.​

§ III) Entscheidungen über die Mittel des Ordens
1. Über die Verwendung der dem OOH zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel entscheiden HR, VR und ÄR gemeinsam mit einfacher Mehrheit.
2. Entscheidungen und Beschlüsse im Bezug auf die Finanzen des OOH haben keine Gültigkeit, wenn nicht mindestens ein Schatzmeister dazu Stellung bezogen hat.
3. Der Schatzmeister haben nur eine beratende Funktion und können Vorschläge machen. Eine eigene Entscheidungsbefugnis haben sie nicht.
4. Wenn ein Schatzmeister gegen einen Beschluss sein Veto eingelegt hat, hat dieser keine Gültigkeit. Das zuständige Gremium kann nur dann erneut darüber entscheiden, wenn
a. Änderungen vorgenommen wurden.​
b. sich die finanzielle Situation des OOH grundlegend verändert hat.​


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Artikel 8 - Weitere Regelungen

§I) Mitgliederentscheide
Zu Regelungen der Artikel 1 "Aufnahmebedingung und Name", Artikel 2 "Verwarnung und Entlassung", Artikel 3 "Ausbildung und damit verbundene Rechte und Pflichten" und Artikel 4 "Genaue Betrachtung des Ausbildungsvorganges" besteht die Möglichkeit, einen Mitgliederentscheid anzustreben.
Ein Mitgliederentscheid findet statt, wenn entweder 50% der gesamten Ratsmitglieder des HR, ÄR und VR dies beschließen, oder 10% der Vollmitglieder, mindestens aber 5, dies beantragen.
Der Mitgliederentscheid wird durch die Vollmitglieder des Ordens mit einfacher Mehrheit beschlossen. Es kann entschieden werden über Wortlaut einer Regelung, Auslegung einer Regelung, Aufhebung einer Regelung und/oder Ausnahme bei der Anwendung einer Regelung.

Der Antrag auf Mitgliederentscheid zu ein und demselben Thema kann frühestens nach sechs Monaten wiederholt werden. Dabei gelten Entscheidungen über Wortlaut, Auslegung oder Aufhebung einer Regelung als ein und dasselbe Thema, Entscheidungen zu Ausnahmen bei der Anwendung einer Regelung, gemäß ihres Sachverhaltes ggf. als unterschiedliche Themen.
Erläuterung: Wird über den Wortlaut einer Regel entschieden, ist eine erneute Entscheidung zu dieser inhaltlichen Änderung dasselbe Thema, ein neuer Mitgliederentscheid ist erst nach sechs Monaten möglich.
Wird hingegen über eine Ausnahme ein Mitglied betreffend entschieden, kann über diese Ausnahme mit Bezug auf ein neues Mitglied ohne Einhaltung einer Frist neu abgestimmt werden.
Im Zweifel entscheiden alle Vollmitglieder des Ordens in einfacher Mehrheit, ob es sich um ein anderes Thema handelt.

Anträge auf Überprüfung einer Entscheidung des Hohen Rates per Mitgliederentscheid können erst eine Woche nach Bekanntgabe erfolgen und sind dann innerhalb von zwei Wochen gemäß der Regelung zu stellen. Drei Wochen nach Bekanntgabe sind Entscheidungen des Hohen Rates bindend.
Erläuterung: Die erste Woche dient dazu, dass potentielle Antragssteller die Entscheidung in Ruhe verarbeiten und mögliche kontroverse Entscheidungen keinen Mitgliederentscheid im Affekt zur Folge haben. Die anschließende zweiwöchige Frist dient einer verlässlichen Arbeit des Hohen Rates, um alte Entscheidungen nicht dauerhaft auf den Prüfstand stellen zu können.

Wird eine Änderung einer Regel beschlossen, egal ob Umformulierung, Aufhebung oder Konkretisierung, hat der Hohe Rat diese Änderung innerhalb von vier Wochen ab Ende des Mitgliederentscheids umzusetzen, sonst gilt sie auch ohne Festschreibung im Regelwerk.


OOH - 15.09.2020​

IV. Pfade

Pfade.png

Die vier Pfade des Ordens
In den vergangenen zehn Jahren baute der Pfadtest, den unsere Mitglieder machten, auf der kleinen Prüfung aus dem Computerspiel "Knights of the Old Republic" auf.
Um dem Ganzen einen sinnvolleren und auch seriöseren Hintergrund zu geben, beschlossen wir, auf einen Test zurück zu greifen, der sich mit den 16 Persönlichkeitsgruppen unter den Menschen nach Carl Gustav Jung befasst und auf soziologischen und psychologischen Tatsachen aufbaut. Aufgrund dieses Testes ist es auch möglich, eine individuellere und auch sinnvollere Ausbildung anzubieten, die sich insbesondere mit den Anlagen der Mitgieder befasst.

Jeder Anwärter macht diesen Test und ist dazu angehalten, die Fragen so zu beantworten, wie er wirklich ist und nicht so, wie er sich gerne sähe; das ist für den Test unerlässlich. Alles andere gereicht dem Betreffenden zum Nachteil.
Da jedoch alles wandelbar ist, so auch ein Mensch selbst, wird dieser Test bei der Aufnahme zum Anwärter gemacht, dann beim Einstieg in die Ausbildung zum Padawan und ein weiteres Mal zum Einstieg in den Ritterweg. Es kommt durchaus vor, dass innerhalb der vier Obergruppen Varianten vorkommen; selten ist ein Wechsel in eine andere Obergruppe, aber diese gibt es ebenso; oft bleibt der Pfad allerdings gleich.

Wer sich genau mit unseren Pfaden befassen möchte, der soll sich auf der Seite 16personalities.com umschauen; dort bekommt man dann ein sehr genaues Bild davon, welche Pfade in unserem Orden aktuell sind und welche Bedeutung sie haben.

Im Folgenden wird aufgeschlüsselt, wie die Pfade in unseren Orden integriert worden sind - die farbliche Aufteilung verrät, welche Übergruppen bei uns wie eingeteilt wurden.​



Cavet.png

Der Cavet/ die Cavetin - Der Analytiker/ die Analytikerin:​

"Moment mal, das sehe ich mir nochmal an!", "Das geht, man muss nur wollen!"
Diese und ähnliche Aussagen sind es, welche die drei anderen Pfade verrückt machen, aber auch notwendig sein werden, wenn man nachhaltige Ergebnisse und Korrektheit will. Die Caveten weisen einen großen Wissensdurst und Hang zum abstrakten Denken auf, jedoch wird dieser Pfad auch häufig von sehr extrovertierten und temperamentvollen Menschen beschritten, die stets das offene Wort wählen und oft nicht darauf achten, ob dieses Schäden anrichtet oder nicht; entscheidend ist das Ergebnis.
In ihnen herrscht das Bedürfnis, die Dinge um sie herum in aller Tiefe zu verstehen und Tatsachen zu schaffen. Hinterfragen, auf die Probe stellen, einen anderen Blickwinkel einnehmen; dies sind die Herangehensweisen der Caveten in ihren Bemühungen, die Dinge im objektiven Gesamtzusammenhang zu sehen.
Denn die Caveten sind es, die sich am allerbesten auf das Analysieren von Situationen und Konstellationen verstehen und nach gründlichster Beobachtung auch zum logischsten Schluß eines Gedankenganges kommen. Sie sind unersetzbar, wenn es darum geht, Angelegenheiten mit überdurschnittlicher Disziplin, Denkleistung, Fachkenntnis oder auch Durchsetzungsfähigkeit bzw. gewissen Penetranz zu behandeln. Es gibt ein rechtliches Problem? Lege es einem Caveten vor! Ein komplexer Code in einem Forum macht Probleme? Der Cavet wird es lösen. Es gibt ein tiefgehendes Problem in einer Gruppe von Menschen? Der Cavet wird einen Weg finden, und wenn er einen ebnen muss.
Darüber hinaus sind sie Logiker und Strategen; stets an einer effizienten Lösung eines Problems orientiert. Für einen Cavet sind gründliches Abwägen und stetes Bemühen die direkten Wege zum Ziel.

Allerdings werden sie durch diese ihnen eigene Art den Custos, den Indagator und den Delegatus desöfteren in den Wahnsinn treiben, die deren besonnenes Handeln (und auch Nicht-Handeln) wird manchmal fälschlicher Weise als Gleichgültigkeit interpretieren werden. Damit liegen die "Nicht-Caveten" jedoch meistens falsch, denn ein Cavet überdenkt eine Handlung mindestens 3 Mal gründlich, bevor er auch nur in Erwägung zieht, sie auch umzusetzen, was zumindest der Custos in weiten Teilen gut wird nachvollziehen können. Diese Besonnenheit führt dazu, dass übereilte Aktionen oft durch das ruhige Denken eines Ritters dieses Pfades verhindert werden können.

Die Stärke dieses Pfades ist aber auch gleichzeitig seine Schwäche; oft übersieht er die Gefühlsregungen und Empfindungen anderer und ist lediglich an der effektivsten Lösung des Problemes interessiert. Daher ist es seine Aufgabe, sich im Laufe seiner Ausbildung mit dem Bereich der Emptahie und des sozialen Umganges zu befassen, wobei dies nicht bedeutet, dass es keine empathisch sehr begabten Caveten gibt, denen man dann nur noch sehr schwer etwas vormachen kann.
Auf diesem Pfad finden sich häufig Beamte, Juristen und IT-Spezialisten, aber auch Lehrer, Künstler, Visionäre und Politiker wieder.

Sie denken abstrakt und vertrauen auf Objektivität. Sie streben nach Selbstkontrolle und Meisterschaft in ihren Fertigkeiten. Sie befassen sich entsprechend am liebsten damit, ihr Wissen und ihre Kompetenzen zu erweitern. Ihr großes Talent liegt in der strategischen Planung. Daher eignen sie sich besonders für logische Aufgaben wie Konzeptionalisieren, Theorieentwicklung und Koordination. Die 2 Rollen der Rationalisten sind:
  • Architekten und Kommandeure sind Rationalisten, die vor allem arrangieren und koordinieren. Sie unterscheiden sich in die 2 Rollenvarianten der introvertierten Wissenschaftler (INTJs) und der extrovertierten Feldmarschalle (ENTJs)
  • Logiker und Debattierer sind Rationalisten, die besonders effektiv konstruieren und entwickeln. Ihre 2 Rollenvarianten sind die introvertierten Archtiekten (INTPs) und die extrovertierten Entwickler (ENTPs)

Kennzeichnung des Caveten:
Weinrotes/violettes Element an den Zeremonienrobe, weinrotes/violettes Bändchen am Padawanzopf (wenn vorhanden) und die Farbe ihres Lichtschwertes ist weinrot oder violett.



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Der Custos/ die Custodia - Der Hüter/ die Hüterin:​

Dieser Pfad wird häufig von sehr ernsthaften und ruhigen Menschen beschritten, denen es zwar nicht an Humor fehlt, aber sie werden oft die letzten sein, die in lautes Gelächter ausbrechen; ein breites Lächeln ist schon viel, ein lautes Lachen ein Jahresereignis.
Die Custodes sind die Mitglieder im Orden, welche am meisten auf klare Strukturen und Sicherheit bedacht sind, und deren Durchsetzungsvermögen ist dringend gefragt, wenn es um den Schutz von Schwächeren und das Umsetzen von Regeln geht. Pflichtbewusstsein und Zielstrebigkeit sind die hervorstechenden Eigenschaften der Custodes. Mit Disziplin und Hingabe verfolgen sie ihre Ziele und neigen dabei zum Perfektionismus. Ihre Willensstärke und ihr faktenbasiertes Denken sind dabei ihre Werkzeuge. Custodes haben ein Verlangen nach Stabilität, Sicherheit und klaren Regeln, und werden nicht müde, diese in ihrer Gemeinschaft zu etablieren und - wenn nötig - durchzusetzen.
Dabei verlieren sie jedoch nicht selten den Einzelfall aus dem Blickfeld, der ab und an ein flexibleres Denken benötigt als das sture Befolgen von Regeln; da müssen sie dann durch die anderen Pfade auf diesen Umstand aufmerksam gemacht werden.
Ferner sind die Custodes häufig beständige, starke Persönlichkeiten mit einem hohen Maß an Selbstständigkeit. Für einen Custos sind Verlässlichkeit und Ehrlichkeit unerlässlich.

Neben ihrem Durchsetzungsvermögen stellen sie sich auch Aufgaben und Verantwortungen, welche den anderen Pfaden bei weitem nicht so gut liegen wie ihnen; auch wird diesem Weg eine gewisse Konsequenz und Härte nachgesagt, die den anderen nicht in diesem Ausmaße eigen ist. Man sollte aber nicht den Fehler machen, zu glauben, das die Custodes geist- und herzlose Regelreiter sind, denen das Regelwerk über alles Menschliche geht. Richtig wäre zu sagen, dass sie diejenigen sind, die auch unangenehme Aufgaben bis zum Ende hin durchziehen und auch den Orden vor Einflüssen von innen und außen beschützen, die seinen Mitgliedern Schaden zufügen könnten; nicht zuletzt durch den brillanten, strategischen Geist, den viele von ihnen haben.
In ihren Reihen finden sich oft Polizisten, Soldaten oder andere Staatsvertreter, ebenso leitende Angestellte oder auch Kampfsportler und Wirtschaftler.

Sie denken konkret und gehen strukturiert und organisiert vor. Sie suchen nach Sicherheit und Zugehörigkeit und zeichnen sich vor allem durch Verantwortungsgefühl und Pflichterfüllung aus. Ihre große Stärke liegt in der Organisation. Daher eignen sie sich hervorragend für logistische Aufgaben wie das Ermöglichen, Planen, Durchführen und Überwachen von Vorgängen. Es gibt folgende zwei Rollen unter den Hütern:
  • Logiker und Führungskräfte sind Hüter, die sich um Regulierung und administrative Aufgaben kümmern. Die 2 Rollenvarianten sind die introvertierten Prüfer (ISTJs) und die extrovertierten Aufseher (ESTJs)
  • Verteidiger und Konsulen sind Hüter, die in erster Linie andere unterstützen. Sie spalten sich in die 2 Rollenvarianten der introvertierten Beschützer (ISFJs) und der extrovertierten Versorger (ESFJs) auf

Kennzeichnung des Custos:
Blaues Element an den Zeremonienrobe, blaues Bändchen am Padawanzopf (wenn vorhanden) und die Farbe ihres Lichtschwerts ist hell bis dunkelblau.



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Der Delegatus/ die Delegata - Der/die Gesandte:
Die Delegaten zeichnen sich durch Idealismus und Altruismus aus. Ihren Überzeugungen und Prinzipen sind sie treu wie kein Zweiter, und die soziale Interaktion ist ihre Stärke. So sind die Delegaten im Bereich der Sprache und Kommunikation versiert und pflegen ein philosophisches Denken. Es finden sich hier vorwiegend Menschen wieder, die hervorragend mit dem gesprochenen und geschriebenen Wort umgehen können und in Streitgespräch und Diskussionen geübt sind. Ebenso ist ihr höchstes Anliegen die Vermeidung von Konflikten und - wenn sie doch entstehen - deren friedliche und für alle lohnende Lösung. Oft werden sie werden um Rat gefragt, wenn es darum geht, die diplomatisch schärfste Klinge in einem Gespräch geschickt zu führen und damit zu einem Erfolg zu kommen.
Sie sind es auch, die als erstens gefragt werden, wenn man eine gerechte und flexible Lösung gemäß des Regelwerkes finden möchte.

Ritter und Padawan, welche diesen Pfad einschlagen, werden arbeitstechnisch oft in Berufen zu finden sein, die viel mit Arbeit am und mit Menschen zu tun haben, beispielsweise als leitende Angestellte, Firmengründer, Dienstleister, Heiler, Politiker oder Künstler auf allen Gebieten. Dort sind sie oft als Kopf des Teams oder zumindest als dessen zweite Hand eingesetzt. Mitglieder dieses Pfades finden sich auch häufig in kreativen und sozialen Berufen wieder.

Intuition und Kreativität sind ihre größten Werkzeuge, und ihr Harmoniebedürfnis und Sensibilität macht sie zu guten Schlichtern.

Sie denken abstrakt und messen Emotionen große Bedeutung bei. Sie suchen nach Sinn und Bedeutung im Leben und streben stets nach persönlichem Wachstum und danach ihre einzigartige Identität zu entwickeln. Ihr besonderes Talent liegt in der Diplomatie und entsprechend machen sie immer eine gute Figur, wenn es darum geht zu vermitteln, zu vereinen und zu inspirieren. Es gibt 2 Rollen, die Delegaten ausfüllen:
  • Advokaten und Protagonisten sind Idealisten, die sich vor allem mit ihrer eigenen Entwicklung und der anderer befassen. Die 2 Rollenvarianten sind hier die introvertierten Berater (INFJs) und die extrovertierten Lehrer (ENFJs).
  • Vermittler und Aktivisten sind Idealisten, deren Fähigkeiten vor allem in der Vermittlung zwischen Menschen liegen. Die 2 Rollenvarianten sind die introvertierten Heiler (INFPs) und die extrovertierten Visionäre (ENFPs).

Kennzeichnung des Delegatus:
Grünes Element an der Zeremonienrobe, grünes Bändchen am Padawanzopf (wenn vorhanden) und die Lichtschwertfarbe ist hell oder dunkelgrün.



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Der Indagator/ die Indagatrix/ Der Forscher/ die Forscherin (oder auch: Wächter):
Während Caveten und Custodes eher die kalkulierende und agierende Seite des Ordens vertreten, befinden sich die Indagatoren eher bei der Ausrichtung der suchenden, diplomatischen Delegaten. Unter ihnen finden sich viele sensible, künstlerisch begabte und neugierge Naturen mit einem hohen Maß an Humor und Erfindergeist. Sie sind experimentier- und lernfreudig, beherrschen viele Dinge gut und sind manchmal tollkühner und offener für neues als die anderen Pfade.
Gibt man ihnen andererseits ihren Freiraum oder auch Zuneigung nicht, verkümmert ihre Seele rasch und sie werden verbittert und zynisch. Ebenso müssen sie darauf achten, nicht zu sehr über bestimmte Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit hinaus zu gehen; das gilt auch im Umgang mit anderen Menschen. Sie bemerken oft nicht, wenn sie Grenzen überschreiten, die sie besser geachtet hätten.
Sicher ist: Mit einem Indagator in der Nähe wird es nie langweilig.

Berufe wie die des Schauspielers, Forschers, Entertainers, IT-lers, ja sogar Aktivsten oder Showgrößen und auch des Lehrers werden sich oft in diesen Reihen wiederfinden lassen, ebenso wie bildende Künstler und Photographen.
Die Indagatoren sind ein unverzichtbarer Anteil dieses Ordens. Ohne sie gäbe es so manch einen zunächst verrückt erscheinenden Blickwinkel nicht, der später jedoch die optimale Lösung darstellen kann.

Sie denken konkret und zeichnen sich durch ihre Anpassungsfähigkeit aus. Sie streben nach Neuem, nach Anregung und danach, neue Fertigkeiten zu erwerben. Für sie ist es wichtig, bedeutend zu sein und etwas zu verändern. Besonders geschickt sind sie, wenn es um taktisches Vorgehen geht. Deshalb liegen ihre Talente vor allem in der schnellen Lösung von Problemen und dem Einsatz von Werkzeugen und Instrumenten. Es wird in zwei Rollen unterschieden:
  • Virtuosen und Unternehmer sind Indagatoren, die sich vor allem mit dem Ausführen von Vorhaben beschäftigen. Sie unterteilen sich in die 2 Rollenvarianten der introvertierten Mechaniker (ISTPs) und der extrovertierten Förderer (ESTPs).
  • Abenteurer und Unterhalter sind Indagatoren, die sich vor allem auf ihre Improvisationstalent verlassen. Ihre 2 Rollenvarianten sind die introvertierten Künstler (ISFPs) und die extrovertierten Darsteller (ESFPs).

Kennzeichnung des Indagators:
Gelbes/ orangenes Element an den Zeremonienrobe, gelbes/ orangenes Bändchen am Padawanzopf (wenn vorhanden)



© OOH, Mai 2020
#17

V. Ränge

Unsere Ränge und was diese bedeuten:

Wenn eine Registrierung stattfindet, wird man nicht automatisch als Vollmitglied in den Orden aufgenommen. Zunächst gibt es Vorstufen, die man durchlaufen muss, um die Möglichkeit zu erlangen, in Gänze aufgenommen zu werden.

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Welche "hierarchischen" Ränge gibt es im Orden?

§1) Leitsatz:
Die Ränge im OOH bedeuten eine Verantwortungshierarchie, keine bedingungslose Befehlshierarchie. Den Respekt voreinander setzen wir voraus.

Die ordenspezifischen Ränge (unabhängig von Admin, Moderator und ähnlichem) hier sind - im Gegensatz zu vielen anderen, herkömmlichen Orden - kein Hinweis auf eine bedingungslose Hackordnung. Es ist lediglich die Vergabe von Verantwortung in höherem und geringerem Maße.
Der Sinn dieser Ränge ist, auch außerhalb dieses Ordens sowohl mit Autoritäten, als auch mit Schutzbefohlenen gut umgehen zu lernen, ohne als Padawan bedingungslos zu gehorchen oder als Meister gedankenlos und egoistisch zu kontrollieren.
Denn es liegt eine große Verantwortung sowohl bei den Lernenden, als auch bei den Lehrenden, die nicht übergangen oder vergessen werden darf: Respekt vor dem jeweils anderen, egal wo er steht!

Das folgende Schaubild verdeutlicht den Rangaufbau in unserem Orden:

Ränge und Titel.png

Im folgenden wird näher auf die im Schaubild erwähnten Ränge eingegangen:

I. Ephebii/ Jünglinge und Aspiranten

Der Ephebus, auch Jüngling genannt, ist ein Mitglied der jüngsten Gruppe des Ordens, welches das 15. Lebensjahr (16 Jahre) noch nicht vollendet hat. Der Ephebus darf nur Teil dieses Ordens sein, wenn entweder ein Erziehungsberechtigter ebenfalls Teil des OOH ist, oder er dem Hohen Rat eine schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten mit Unterschrift zukommen lässt. Inhaber dieses Ranges werden erst am 16. Geburtstag Padawan; der Rang des Anwärters/Aspiranten ist für Jünglinge nicht gegeben, da der Ephebus der "Anwärter" von Kindesbeinen an ist.
Ein Jüngling muss bis 2 Monate nach seinem 16. Geburtstag einen Meister gefunden haben, kann aber auch schon davor in die Obhut eines Meisters übergeben werden, nicht jedoch vor dem 12. Geburtstag.
Die Ephebii werden in der Regel durch den gesamten Orden betreut, vorrangig aber durch die Großmeister und dafür ausgebildete Ritter, sprich, Meister.

Aspiranten sind Anwärter ab 18 aufwärts, welche bereits mit einer speziell auf Anwärter zugeschnittenen Grundausbildung beginnen, die mindestens ein Jahr dauert. Im Gegensatz zu den Jünglingen sind Aspitranten über 18 und damit bereits selbstverantwortlich. Sie können erst zum Padawan werden, wenn sie die Anwärter-Grundausbildung bestanden haben. Was Jünglingen bereits während ihrer Jugendzeit im Orden vermittelt wird, lernen die Aspiranten dann in dieser Ausbildung. Aspirant kann man frühestens ab 18 sein.


II. Initiatus/ Anwärter

Wer in den OOH eintritt, nimmt zunächst den Rang des Initiatus/ Anwärters ein. Initianten haben kein Wahlrecht. Aufgeteilt wird die Anwartschaft in 2 Stufen:

1. Der Initiatus/ Der Anwärter:

Der Anwärter ist neben dem Jüngling der erste Rang, den ein Neuling im Orden einehmen kann und hat nach dem Nuntius/ Botschafter die wenigsten Lese- und Schreibrechte. Er kann sich erst einmal bis zu 3 Monaten orientieren und bewähren, und er kann sehen, ob ihm der Orden zusagt. So wie die Initianten selbst, hat auch der Hohe Rat das Recht, den Initantenstatus aus triftigen Gründen zu beenden. Sollte der Anwärter sich wohlfühlen und bewähren, kann er darum bitten, mit der Anwärter-Ausbildung zu beginnen und er steigt damit zum Aspiranten auf.

2. Der Aspirant:

Der Status Aspirant beträgt mindestens 12 Monate, in denen die speziell darauf zugeschnittene Grundausbildung durchlaufen wird; während dieses Prozesses sollte sich ein Meister/Mentor gefunden haben. Wenn nicht, verlängert sich dieser Status automatisch um 6 Monate. Nach zwei Jahren wird allerdings geprüft, wie ernst der Aspirant seinen Mitgliedswunsch im Orden meint.
Am Ende des Weges des Aspiranten muss dieser sich darüber klar werden, mit wem er den Weg des Padawan gehen möchte. Erst danach wird der Rang Padawan und damit die Vollmitgliedschaft im Orden vergeben. Von da an ist man wirklich Mitglied im OOH, hat den Eid zu leisten und begleicht Mitgliederbeiträge.


III. Der Adeptus/ Padawan-Schüler

Der Padawan ist - wie schon erwähnt - ein vollwertiges Mitglied dieses Ordens und muss über kurz oder lang zu einem Meister, weil nach unserem Verständnis ein Mentor den Weg des Schülers begleiten soll, damit dieser seinen Weg zum Ritterschlag optimal gehen kann. Der Padawan ist niemals willenloses Werkzeug des Meisters. Meister und Padawan sollen ein gutes Team bilden, in dem sie einander begleiten, voneinander lernen und einander unterstützen auf einem Teil ihres Lebensweges. Im Optimalfall haben bis zum Ritterschlag beide Parteien eine Menge gelernt und eine enge Bindung, eine Freundschaft für's Leben, geschlossen.

Der Padawan ist nach dem Ephebus derjenige, der innerhalb des Ordens noch die wenigste Verantwortung zugeteilt bekommt. Das hat einmal damit zu tun, dass der junge Schüler Zeit und Freiraum haben soll, sich zu entfalten und damit, dass er schulisch außerhalb des Ordens meist genug zu tragen hat. Der Padawan kann aus diesem Grund auch noch nicht zur Wahl des wechselnden Sitzes im Hohen Rat aufgestellt werden. Allerdings können Padawan Ordenschronisten, Verwaltungsräte, Bezirksräte bzw. -tribune, Archivare und Sprecher ihres Ranges werden.

Nach einer abgeschlossenen Ausbildung wird der Padawan durch seinen Meister und den Hohen Rat zum Ritter geschlagen. Padawan ist ein Rang, den man mindestens bis zum 18. Lebensjahr ausfüllt. Allerdings kann ein Padawan beliebig lange in diesem Rang bleiben, so der Hohe Rat und der Meister das als geboten ansehen.


III-I. Zwischenrang: Der Novicius/ Novize

Der Novize entspricht im Grunde dem Rang des Padawan; allerdings hat ein Novize keinen Meister, ist volljährig und wird vom Hohen Rat selbst geprüft. Dieser Rang kann momentan von jedem belegt werden, der die Ausbildung alleine durchlaufen möchte. Dieser Status verlangt eigenverantwortliches Handeln und besteht so lange, bis die Ausbildung wieder komplett und angelaufen ist.
Ein Novize darf Jünglinge betreuen und hat die Pflicht, nach dem Wohlbefinden der Jüngeren zu schauen und die Meister oder den Hohen Rat zu informieren, wenn ein Ordensjüngster Kummer hat oder in Schwierigkeiten steckt.
Der Novize durchläuft wie ein Padawan die Ausildung und tritt zu den Prüfungen an. Er muss sie ebenso absolvieren.


IV. Eques/ Ritter und Meister

Der Ritter ist das Rückgrat dieses Ordens und bildet seinen Kern. Sie formen hauptsächlich das Bild der Gemeinschaft, da der Ritter das gemeinsame Ziel aller Lernenden hier ist. Sie können Padawan ausbilden und nehmen - so sie dies tun - automatisch den Rang eines Meisters ein. Diese und auch die Ritter ohne Padawan sollen untereinander Wissen weitergeben. Denn nicht nur die Padawan lernen, auch die Ritter tun dies fortwährend. Meister dürfen bis zu 3 Padawan (auf Wunsch auch nur 2 oder 1) ausbilden.
[Anmerkung: Bereits bestehende Klassen, welche aus der Zeit vor dieser Regelung stammen, werden nicht aufgelöst. Wenn sie jedoch durch Abschluß von Padawan auf 3 reduziert wurden, kann nicht mehr höher aufgestockt werden.]

Ab dem vollendeten 18. Lebensjahr kann ein Padawan auf Anregung seines Meisters zum Ritter ernannt werden. Allerdings wird dies eher eine Ausnahme darstellen, auch, wenn diese durchaus möglich ist.
Ab dem Rang des Ritters kann man in den Hohen Rat gewählt werden und auch die Aufgaben des Archivars, Meisters oder Sapiens übernehmen. Ebenso steht ihnen die Aufgabe des Ordenschronisten frei, als auch die Sprecherstelle ihres Ranges. Ein Schatzmeister und Verwaltungsrat kann sich auch aus Padawan rekrutieren, sofern diese volljährig sind und das Vertrauen des Ordens genießen.

Es gibt nur noch einen Rang über dem Ritter/dem Meister; dies ist der Großmeister. Man wird durch den Hohen Rat zum Melioren/ Großmeister erhoben, wenn sie vorgeschlagen werden oder der Hohe Rat der Ansicht ist, dass der Betreffende durch entsprechende Leistungen oder Begebenheiten in den Stand eines Meliors zu erheben ist.


V. Melior/ Großmeister

Der Melior ist in erster Linie ein Ehrenrang; dennoch ist der Großmeister - mit den Mitgliedern des Hohen Rates und des Ältestenrates - einer der ranghöchsten Vertreter des Ordens. Auf ihren Schultern lastet die meiste Verantwortung. Sie dürfen Padawan- und Jünglingsklassen unterrichten und sind auch dazu befähigt, Mitglieder im Ritter- und Meisterstand zu tadeln. Ihnen kann in Extremfällen auch ein Ritter unterstellt werden, der noch "Anleitung" braucht. Ebenso wendet man sich im Zweifelsfall an sie, wenn man in schwierigen Situationen keinen Rat mehr weiß.

In den Stand eines Meliors kann man frühestens ab 45 Jahren erhoben werden. Ausnahmen müssen vom Hohen Rat, dem Ältestenrat und den anderen Melioren mehrheitlich beschlossen werden.
Ein Melior wird durch den Hohen Rat des Ordens in diesen Stand berufen und muss sich bewusst sein, dass er damit eine sehr hohe Verantwortung trägt. [Anmerkung: Meliores werden in der deutschen Sprache Großmeister genannt, um die Verwechslung mit den (Lehr-)Meistern der Padawan zu verhindern!]

© OOH 2017
#18

VI. Leitgedanke zur Ausbildung

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Die Ausbildung zu einem echten Jedi

Das liest sich im ersten Moment sicher eigenartig.
Mit der Aussage "Ausbildung zum echten Jedi" ist aber gemeint, den jungen Menschen, die sich uns anvertrauen, dabei zu helfen, sich zu selbstständigen, klugen und dabei gütigen Individuen zu entwickeln.
Zu diesem Zweck bekommt jede/r Padawan/ Adept/in einen Meister = Mentor zugeteilt, der für ihn/ sie zuständig ist. Das geschieht zum einen nach eigenem Ermessen, und zum anderen wägt der vom Orden gewählte Rat ab, ob die Bindung des Meisters zum Padawan für beide ertragreich und sinnvoll ist.

Desweiteren gibt es sieben zentrale Fächer, die jeder Padawan absolvieren muss, bevor er zum Ritter geschlagen wird.
In diesem klassenartigen Unterricht unterstützen die Padawan einander und lernen so auch voneinander. Das Spannende an den zentralen Fächern ist, dass es nicht alleine an den Schülern hängt, dort zu arbeiten. Auch die Ritter und sogar die Lehrenden selbst beteiligen sich immer wieder neu an den Aufgaben, lernen so ebenfalls stets weiter und lassen die Padawan so nie alleine.

Ziel dieser Ausbildung ist es, mit dem eigenen Wissen und mit Güte im Herzen im Leben stehen zu können und selbstständig das erreichen zu können, was einem in die Wiege gelegt worden ist.

Wissen ist Macht, nicht Wissen macht unmündig!
Wissen alleine ist kalt, nur Wissen und Güte ist ideal.

Folgende Worte bringen den Sinn unserer Ausbildung auf den Punkt:

Weisheit und Güte in einem gesunden Körper!
#19

VI. Ausbildung - Grundlagen und Reform

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Zentrales über und für eine erfolgreiche Ausbildung:

Zu Beginn:

Unser Ausbildungssystem wurde zuvor über Semester und Benotungen umgesetzt. Dennoch haben wir sehr offen dargelegt, dass die Ausbildung zu einem echten Jedi wenig mit der Schule und dem Studium zu tun hat, das man aus der eigenen Jugend und dem "weltlichen" Umfeld kennt.

Junge Menschen, welche - mit offizieller Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten ab 13 Jahren - zu uns stoßen, werden als Jünglinge ihren Weg im Orden in der Obhut mancher erfahrener Mitglieder beginnen.

Ab 16 können sie dann zu Padawan werden und die Ausbildung im Orden beginnen, allerdings keine, wie man sie aus der Schule kennt.
Um dies deutlicher zu machen, werden die Semester nun nicht mehr - irreführend - so genannt, sondern die Padawan werden vier Ausbildungsstufen durchlaufen, welche individuell lange dauern können. Noch dazu werden die Aufgaben zwar weiterhin bewertet, allerdings wird der Fokus vom Schriftlichen mehr auf das Praktische, Individuelle gelegt werden; durch unsere neuen Pfade (bitte anklicken) wird die Ausbildung in Zukunft auch starkes Augenmerk auf die jeweiligen Pfade und deren Ausrichtungen legen, besonders, was besondere Talente, sowie auch Defizite angeht.

Den Padawan wird jeweils ein Meister zur Seite gestellt, welche sowohl als gute Freunde und Mentoren für ihre Schützlinge da sind, sowie sie auch ihren Padawan individuelle Aufgaben stelen werden, die sich ganz speziell mit den Talenten und eben auch den Defiziten des jeweiligen Schülers befassen.
Um die allgemeine Ausbildung - den roten Faden des Ordens - kümmern sich die Sapientes/ Gelehrten des Ordens, weil wir der Überzeugung sind, dass es Dinge gibt, welche ein jeder beherrschen und wissen sollte, um einen erfolgreichen Weg zum Jedi, geschweigedenn einen erfolgreichen Lebensweg bestreiten möchte.

Die Bewertung dieser Aufgaben orientiert sich zwar an jener aus dem Abiturzweig der Gymnasien (0-15 Punkte), aber anders als in der Schule gibt es hier keinen starren Lehrplan, hinter dem ein Padawan zwangsläufig zurück bleiben muss, wenn er nicht dasselbe Bildungsniveau hat wie der andere.

Beispiel: Gleichgültig, ob ein Padawan nun Gymnasiast oder Hauptschüler war/ ist, er wird immer die Chance haben, die Bestmarke von 15 Punkten zu erreichen, weil er dort abgeholt wird, wo er steht.

Zu Beginn unserer Reformen werden wir als Novizen oder Ritter und Padawan die Ausbildung, die oben angesprochen wurde, erstens gemeinsam aufbauen und zweitens absolvieren; so werden nach und nach Ritter, Meister, Sapientes und Padawan entstehen und legitimieren, und die Ausbildung, wie sie gedacht ist, wieder aufgenommen werden können.

Bis dahin gilt es das Beste aus dem zu machen, was wir haben. Im Folgenden beantworten wir ein paar grundlegende Fragen.

Wie genau unsere Ausbildung aussehen wird, wird dann hier nachtzulesen sein.

- In Bearbeitung -


©OOH 2017
#20
FAQ Manager ©2020 Iversia from RPGfix.
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